Aktuelle Informationen
Fünf Thüringer Schach-Teams in höheren Spielklassen
2. Bundesliga mit Erfurter Schachklub / Oberliga Ost mit Jena, Weimar und zweimal Erfurt
Der Thüringer Schachbund (ThSB) ist in der am 1. Oktober 2010 beginnenden neuen Saison mit fünf Mannschaften in den höheren Spielklassen der Männer vertreten.
Bundesliga-Absteiger Erfurter Schachklub startet in der Gruppe Ost der 2. Schach-Bundesliga. Die Thüringer treffen dort auf den Vorjahreszweiten USV Technische Universität Dresden, Schachklub Tarrasch München (Dritter), Schachclub Forchheim (Vierter), TSV Bindlach-Aktionär (Fünfter), Schachklub König Plauen (Sechster) und SV Lok Leipzig-Mitte (Siebenter) sowie die Aufsteiger USG Chemnitz (Oberliga Ost / Staffel A), Schachclub 1957 Bad Königshofen und FC Bayern München II (beide Oberliga Bayern). Für die Besetzung der acht Bretter in jedem Meisterschaftsspiel haben die Erfurter folgende Rangliste gemeldet: 1 Großmeister (GM) Jan Votava (Tschechien - FIDE-Rating/ELO 2579), 2 GM Petr Haba (Tschechien/2512), 3 GM Robert Kuczynski (Polen/2511), 4 Internationaler Meister (IM) Thomas Casper (2422), 5 GM Peter Enders (2455), 6 IM Matthias Müller (2387), 7 FIDE- Meister (FM) Bernd Vökler (2372) und 8 IM Christian Troyke (2359) sowie 9 IM Joachim Brüggemann (2353), 10 Dr. Rainer Krüger (2208), 11 Alex Steinacker (1908), 12 Grigoriy Streltsyn (2159), 13 Edmund Friedt (1941), 14 WFM Doreen Troyke (2087), 15 Stefan Duzy (1890) und 16 Marius Friedt (1933). Nicht mehr dabei sind GM Evgeny Romanov (Russland), IM Bart Michiels (Belgien – jetzt SC 1950 Remagen/Bundesliga), WIM Maria Schöne (wieder SG Aufbau Elbe Magdeburg/Oberliga Ost) und Norman Schütze (wieder SG 1871 Löberitz/Oberliga Ost).
Nach dem Abstieg von SV Jenapharm Jena und Erfurter Schachklub II in die Thüringenliga am Ende der vergangenen Saison ist der Thüringer Schachbund in der neuen Meisterschaft noch mit vier Mannschaften in der Schach-Oberliga Ost vertreten. In der Staffel A spielt der Vorjahressiebente SV Schott Jena, und in der Staffel B starten Schachverein Medizin Erfurt (Fünfter) und SV Empor Erfurt (Sechster) sowie Aufsteiger SSV Vimaria 91 Weimar als Thüringer Landesmeister 2010.
Dieses Quartett hat folgende Ranglisten gemeldet - andere Spieler dürfen nicht eingesetzt werden.
SV Schott Jena:
Brett 1 FM Dr. James Figus (England – FIDE-Rating/ELO 2309), 2 Rick Burmeister (2292), 3 Dr. Peter Babrikowski (2241), 4 Tobias Hellwig (2142), 5 Dr. Michael Dreyer (2235), 6 Richard Brömel (2184), 7 Albrecht Werner (2124) und 8 Dr. Klaus Vieweg (2099) sowie 9 Lothar Schmidt (2089), 10 Wilfried Bunke (2036), 11 Saran Bajar (1825), 12 Gerhard Richter (DWZ 2014), 13 Gunter Jordan (DWZ 1868), 14 Ernst Werner (1895), 15 Dr. Eberhard Stutter (DWZ 1799) und 16 Werner Schlachetka (2091).
Schachverein Medizin Erfurt:
Brett 1 FM Stephan Holzschuh (FIDE-Rating/ELO 2322), 2 Jannis Wehner (2198), 3 Gunnar Kirschbaum (2230), 4 WFM Diana Hannes (2169), 5 FM Christian Aepfler (2253), 6 Cliff Walther (2171), 7 Norbert Reichel (2134) und 8 Matthias Jakob (2139) sowie 9 WFM Kristin Müller-Ludwig (2111), 10 Dennis Fischer2011), 11 Helmut Schmuck (2067), 12 Heino Sunderbrink (DWZ 1917), 13 Hartmut Seele (1979), 14 Marian Reichenbach (1904), 15 Jonas Knorre (1748) und 16 Huy Dat Nguyen (DWZ 1376).
SV Empor Erfurt:
Brett 1 Thomas Hänsel (FIDE-Rating/ELO 2381), 2 GM Thomas Luther (2544), 3 Hannes Wendling (2173), 4 FM Dr. Bernd Baum (2253), 5 Stephan Sieber (2238), 6 Heiko Zschiedrich (2124), 7 Sergej Rudnitzki (2167) und 8 Robin Jacobi (2066) sowie 9 Peter Michalowski (2052), 10 Dr. Holger Wiemers (DWZ 1964), 11 Jens Buckan (2093), 12 Michael Pichl (2059), 13 Stefan Taudte (2071), 14 Lars Urban (1848), 15 Johannes Trautmann (1943) und 16 Martin Strauch (1752).
SSV Vimaria 91 Weimar:
Brett 1 FM Matthias Müller (FIDE-Rating/ELO 2258), 2 Jürgen Albrecht (DWZ 2074), 3 Henrik Bollmann (2153), 4 Andreas Günther (2132), 5 Roland Stiefel (2082), 6 Toralf Rensch (DWZ 2027), 7 Christian Gulich (2055) und 8 Michael Philipp (DWZ 1905) sowie Michael Scheitz (2029), 10 Steffen Vogel (DWZ 1813), 11 Michael Gräf (2050), 12 Maik Mersiovsky (DWZ 1813), 13 Jörg Mysliwiec (2100), 14 Dr. Karl Schawelka (DWZ 1917), 15 Dr. Thomas Weiß (DWZ 1892) und 16. Günter Gebuhr (2001).
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Tim Hoffmann gewinnt 100 Wertungspunkte dazu
Geraer Schachspieler bei Turnieren in Hermsdorf, Naumburg, Berlin und Apolda aktiv
Das Hauptturnier der 4. Offenen Hermsdorfer Meisterschaften im Schach – mit 24 Teilnehmern in fünf Runden im Schweizer System ausgetragen – endete mit dem etwas überraschenden Sieg des 21- jährigen Studenten Jerome du Maire. Der kürzlich vom Landesklasse-Aufsteiger ThSV Triebes zum Thüringenligisten SV 1861 Liebschwitz gewechselte Setzranglisten-Vierte (Turnierwertungszahl/TWZ 1883) ließ nach vier Siegen, darunter auch in der turnierentscheidenden Partie gegen Hilbig, die drei höher eingestuften Starter Toralf Rentsch (SSV Vimaria 91 Weimar/2037), Dieter Hilbig (ESV Gera / 1921) und Thomas Seidel (SG Arnstadt-Stadtilm/ebenfalls 1921) hinter sich. Sein Turniersieg brachte ihm sehr gute 40 DWZ-Punkte plus ein. Dieter Hilbig wurde mit zwei Siegen und zwei Unentschieden sowie der Niederlage in der Schlussrunde mit 3,0 Punkten Sechster. Mit ebenfalls 3,0 Punkten erzielte der auf Platz sechszehn gestartete Tim Hoffmann (TWZ 1494) ein mehr als beachtliches Ergebnis. Der 13-Jährige vom Eisenbahner-Sportverein Gera beendete das Turnier nach zwei Siegen und zwei Unentschieden bei nur einer Niederlage gegen spielstarke Konkurrenten als Zehnter und verbesserte seine Deutsche Wertungszahl (DWZ) um 100 Punkte. Bernd Kretzschmar (VfL 1990 Gera) kam mit für ihn mäßigen 2,5 Punkten (+1=3-1) auf Rang zwölf.
Beim recht stark besetzten Naumburger Schnellschach-Open mit 22 Teilnehmern, die neun Runden im Schweizer System spielten, erreichten die vier Geraer Starter vom Schachzirkel Elstertal Langenberg Platzierungen im Mittelfeld: 7. Daniel Kottwitz 5,0 Punkte (+4=2-3), 10. Manfred Janisch 4,5 Pkt. (+3=3-3), 11. Birger Watzke 4,5 Pkt. (+4=1-4) und 17. Andreas Schaudin 3,5 Pkt. (+3=1-5). Überlegener Turniersieger wurde Großmeister Peter Enders (Erfurter Schachklub) mit 8,5 Punkten.
In der 22. Deutschen Einzelmeisterschaft der Senioren, die mit über 300 gemeldeten Teilnehmern derzeit in Berlin-Spandau ausgetragen wird, ist auch der Geraer Bernd Kühnl (VfL 1990) dabei. Mit seiner aktuellen Deutschen Wertungszahl von 1689 nimmt startete er auf Setzranglistenplatz 207.
Für das 19. Internationale Apoldaer Open vom 26. bis 29. August liegen bisher mehr als 150 Anmeldungen vor. Unter Betreuung des C-Trainers Torsten Kirschner werden auch die beiden 13- jährigen Talente Paul Senf und Tim Hoffmann vom Geraer Eisenbahner-Sportverein am Start sein und sich in diesem anstrengenden Turnier auf die in Kürze beginnenden Meisterschaftskämpfe in der Schach-Bezirksliga Ostthüringen vorbereiten. Für Apolda haben u.a. auch Großmeister (GM) Thomas Pähtz, sieben Internationale Schachmeister (IM) und weitere FIDE-Meister (FM) gemeldet.
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Jerome du Maire gewinnt Hermsdorfer Meisterschaft
Vier Siege und ein Unentschieden / Antje Fuchs Fünfte in der Frauen-Blitzmeisterschaft
Bereits zum vierten Male wurden die Offenen Hermsdorfer Meisterschaften im Schach ausgetragen. Turnierleiter Matthias Sack hatte erstmals „ein volles Haus“ – mit 24 Teilnehmern im Hauptturnier und 43 Jungen und Mädchen im Schülerturnier mit getrennten Wertungen in den Altersklassen U 10, U 12 und U 14 war die Sitzkapazität im Vereinsheim Hermsdorf bis auf den letzten Platz ausgereizt.
Das Hauptturnier endete mit dem etwas überraschenden Sieg des 21-jährigen Studenten Jerome du Maire. Der vom Landesklasse-Aufsteiger ThSV Triebes zum Thüringenlisgisten SV 1861 Liebschwitz gewechselte Setzranglisten-Vierte (Turnierwertungszahl/TWZ 1883) im Hermsdorfer Turnier ließ nach vier Siegen und einem Unentschieden die drei höher eingestuften Starter Rensch (TWZ 2037), Hilbig (1921) und Seidel (ebenfalls 1921) hinter sich. Ein sehr achtbares Ergebnis erzielte der auf Platz 16 gestartete Tim Hoffmann (TWZ 1494). Der 13-Jährige vom Eisenbahner-Sportverein Gera beendete das Turnier nach zwei Siegen und zwei Unentschieden bei nur einer Niederlage als Zehnter.
Abschlussstand im Hauptturnier (Spitze):
Turniersieger Jerome du Maire (SV 1861 Liebschwitz) 4,5 Punkte (+4=1-0)
2. Thomas Seidel (SG Arnstadt-Stadtilm) 4,0 Pkt. (+3=2-0)
3. Daniel Bellmann (MTV 1876 Saalfeld)
4. Toralf Rensch (SSV Vimaria 91 Weimar)
5. Uwe Schulz (SV Schott Jena) je 3,5 P.
6. Dieter Hilbig (ESV Gera)
7. Herbert Koch (SV Jenapharm Jena)
8. Alexander Krämer (Saalfeld)
9. Gerald Hadlich (SV Hermsdorf/Th.)
10. Tim Hoffmann (ESV Gera) je 3,0 Punkte
vor weiteren 14 Teilnehmern mit 2,5 und weniger Punkten. Bei Punktgleichheit erfolgte die Ermittlung der Reihenfolge durch Feinwertungen nach dem Buchholz-System.
Im Schülerturnier gingen die Spitzenplätze an Mikhail Berkov (SV Schott Jena/DWZ 1506) und Tessa Petermann (SV Grün-Weiß Triptis/1288) mit jeweils 4,5 Punkten vor Maria Monossova (SV Schott Jena/1345), Markus Kania (MTV 1876 Saalfeld/1294), Jan Homburger (SSV Vimaria 91 Weimar/1074) und Franz Sperhake (SV Hermsdorf/Th. - 1192) mit jeweils 4,0 Punkten.
Abschlusstand U 10 (15 Teilnehmer):
Turniersieger Katja Fromm (Schachverein Muldental Wilkau Haßlau)
Erich Riedel (SG Arnstadt-Stadtilm)
Stefan Hermann (USG Chemnitz) je 3,0 Punkte.
Abschlussstand U 12 (14 Teilnehmer):
Turniersieger Markus Kania (MTV 1876 Saalfeld) 4,0 Punkte
Richard Latka (SSV Vimaria 91 Weimar) 3,5 Pkt.
Manuel Baulig (SV Hermsdorf/Th.) 3,0 Punkte.
Abschlussstand U 14 (14 Teilnehmer):
Turniersieger Mikhail Berkov (SV Schott Jena) 4,5 Punkte
Tessa Petermann (SV Grün-Weiß Triptis) 4,5 Pkt.
Maria Monossova (SV Schott Jena) 4,0 Punkte.
Bei der Deutschen Meisterschaft der Frauen im Blitzschach, die mit nur 13 Teilnehmerinnen in einem doppelrundigen Turnier in Gladenbach/Hessen ausgetragen wurde, waren auch zwei Thüringerinnen am Start. Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) erzielte 14,5 Punkte aus 24 Partien und erreichte Platz fünf. Petra von der Weth – von Nordheim (Schachclub Suhl) kam mit 7,5 Punkten auf Rang zwölf. Deutsche Meisterin 2010 wurde überlegen Alina Rath (Schachklub König Tegel 1949) mit 18,5:5,5 Punkten.
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4. Off. Hermsdorfer Meisterschaft 2010
13.-15.08.2010
| Hauptturnier | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Du Maire, Jérôme | 1883 | ThSV Triebes | 4 | 1 | 0 | 4.5 | 13.0 | 12.00 | |||
| 2. | Seidel, Thomas | 1921 | SG Arnstadt/Sta | 3 | 2 | 0 | 4.0 | 11.5 | 8.25 | |||
| 3. | Bellmann, Daniel | 1717 | MTV Saalfeld | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 14.0 | 9.00 | |||
| 4. | Rensch, Toralf | 2037 | SSV Wimaria Wei | 2 | 3 | 0 | 3.5 | 14.0 | 9.00 | |||
| 5. | Schulz, Uwe | 1738 | SV Schott Jena | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 11.0 | 7.75 | |||
| 6. | Hilbig, Dieter | 1921 | ESV Gera | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 15.0 | 9.50 | |||
| 7. | Koch, Herbert | 1697 | SV Jenapharm | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 13.0 | 5.00 | |||
| 8. | Krämer, Alexander | 1814 | MTV Saalfeld | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 12.5 | 7.25 | |||
| 9. | Hadlich, Gerald | 1810 | SV Hermsdorf | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 11.5 | 6.50 | |||
| 10. | Hoffmann, Tim | 1494 | ESV Gera | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 10.5 | 7.50 | |||
| 11. | Hirsch, Ronny | 1496 | SV Hermsdorf | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 11.5 | 4.50 | |||
| 12. | Kretzschmar, Bern | 1870 | Vfl Gera | 1 | 3 | 1 | 2.5 | 11.0 | 5.25 | |||
| 13. | Plötner, Jens | 1810 | SV Hermsdorf | 2 | 1 | 1 | 2.5 | 10.0 | 5.25 | |||
| 14. | Schubert, Johanne | 1478 | BW Bürgel | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 9.5 | 4.00 | |||
| 15. | Hilbert, Stephan | 1695 | SV Wartburgstad | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 9.5 | 3.25 | |||
| 16. | Gottschy, Jörg | 1780 | Teutschenthaler | 1 | 2 | 2 | 2.0 | 12.0 | 4.00 | |||
| 17. | Latka, Robert | 1432 | SSV Wimaria Wei | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 11.0 | 2.00 | |||
| 18. | Goldmund, Heike | 1005 | SV Wartburgstad | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 10.0 | 1.75 | |||
| 19. | Rensch, Tilo | 1135 | SSV Wimaria Wei | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 10.0 | 0.75 | |||
| 20. | Zschiedrich, Eber | 1354 | SV Hermsdorf | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 9.5 | 2.25 | |||
| 21. | Auerswald, Klaus | 1602 | SV Jenapharm | 0 | 3 | 2 | 1.5 | 9.5 | 2.25 | |||
| 22. | Köber, Martin | 953 | BW Bürgel | 0 | 3 | 2 | 1.5 | 8.5 | 2.25 | |||
| 23. | Köber, Andreas | 1076 | BW Bürgel | 0 | 3 | 2 | 1.5 | 7.5 | 1.75 | |||
| 24. | Köber, Jürgen | 896 | BW Bürgel | 0 | 1 | 4 | 0.5 | 9.0 | 0.75 | |||

Die Sieger bei den Erwachsenen
| Jugendturnier U10/U12/U14 | ||||||||||||
| AK U10 | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Fromm, Katja | 1212 | 0 | SVM Wilkau-Hass | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 14.0 | 7.50 | ||
| 2. | Riedel, Erich | 974 | 0 | SG Arnstadt/Sta | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 10.0 | 4.00 | ||
| 3. | Hermann, Stefan | 1036 | 0 | USG Chemnitz | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 6.0 | 4.00 | ||
| 4. | Lerke, Niklas | 831 | 0 | Meuselwitzer SV | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 13.0 | 6.25 | ||
| 5. | Bolk, Vincent | 0 | Empor Erfurt | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 9.5 | 3.00 | |||
| 6. | Uhlmann, Marie | 791 | 0 | Grün-Weiß Niede | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 8.5 | 3.25 | ||
| 7. | Brehm, Mirja | 766 | 0 | MTV Saalfeld | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 12.5 | 3.00 | ||
| 8. | Bojti, Daniel | 909 | 0 | ESV Gera | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 12.5 | 2.00 | ||
| 9. | Kohl, Natalie | 658 | 0 | Meuselwitzer SV | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 9.5 | 2.00 | ||
| 10. | Ratay, Meike | 845 | 0 | MTV Saalfeld | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 9.5 | 1.00 | ||
| 11. | Wilmar, Anna | 735 | 0 | Meuselwitzer SV | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 8.0 | 2.00 | ||
| 12. | Becht, Viggo | 0 | Empor Erfurt | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 13.0 | 4.00 | |||
| 13. | Kahlo, Julia | 765 | 0 | Empor Erfurt | 1 | 0 | 4 | 1.0 | 10.0 | 0.50 | ||
| 14. | Riedel, Adelheid | 0 | SG Arnstadt/Sta | 1 | 0 | 4 | 1.0 | 9.5 | 0.00 | |||
| AK U12 | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
| 1. | Kania, Markus | 1294 | 2 | MTV Saalfeld | 4 | 0 | 1 | 4.0 | 13.0 | 10.50 | ||
| 2. | Latka, Richard | 1313 | 2 | SV Wimaria Weim | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 11.0 | 7.75 | ||
| 3. | Baulig, Manuel | 1228 | 2 | SV Hermsdorf | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 12.5 | 7.00 | ||
| 4. | Schulz, Phillip | 971 | 2 | SV Hermsdorf | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 12.0 | 6.00 | ||
| 5. | Rauch, Marie - Lo | 923 | 2 | MTV Saalfeld | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 10.5 | 4.00 | ||
| 6. | Quandt, Franz Edm | 1114 | 2 | MTV Saalfeld | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 9.5 | 5.50 | ||
| 7. | Pohl, Max-Richard | 910 | 2 | SV Hermsdorf | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 13.0 | 5.50 | ||
| 8. | Tschäpe, Annabel | 781 | 2 | MTV Saalfeld | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 10.5 | 4.25 | ||
| 9. | Wagner, Moritz | 800 | 2 | MTV Saalfeld | 1 | 2 | 2 | 2.0 | 11.0 | 4.75 | ||
| 10. | Ludewig, Philipp | 802 | 2 | SV Grün Weiss T | 1 | 2 | 2 | 2.0 | 10.0 | 3.75 | ||
| 11. | Wenzel, Alwin | 905 | 2 | SV Grün Weiss T | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 10.0 | 3.00 | ||
| 12. | Knoll, Florian | 838 | 2 | ESV Gera | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 12.0 | 4.75 | ||
| 13. | Hochhaus, Julien | 716 | 2 | Empor Erfurt | 1 | 0 | 4 | 1.0 | 12.0 | 2.00 | ||
| 14. | Pfeffer, Patrick | 2 | SV Hermsdorf | 1 | 0 | 4 | 1.0 | 10.5 | 2.00 | |||
| AK U14 | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
| 1. | Berkov, Mikhail | 1506 | 4 | SV Schott Jena | 4 | 1 | 0 | 4.5 | 15.5 | 13.25 | ||
| 2. | Petermann, Tessa | 1288 | 4 | SV Grün Weiss T | 4 | 1 | 0 | 4.5 | 15.0 | 12.75 | ||
| 3. | Monossova, Maria | 1345 | 4 | SV Schott Jena | 4 | 0 | 1 | 4.0 | 15.0 | 12.50 | ||
| 4. | Homberger, Jan | 1074 | 4 | SV Wimaria Weim | 4 | 0 | 1 | 4.0 | 12.0 | 8.50 | ||
| 5. | Sperhake, Franz | 1192 | 4 | SV Hermsdorf | 4 | 0 | 1 | 4.0 | 11.5 | 9.50 | ||
| 6. | Glöckner, Helene | 987 | 4 | SV Schott Jena | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 13.5 | 9.75 | ||
| 7. | Nicolai, Tim | 1313 | 4 | Empor Erfurt | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 10.5 | 8.25 | ||
| 8. | Hippler, Willi | 1210 | 4 | SV Schott Jena | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 12.5 | 8.25 | ||
| 9. | Schwarz, Tanja | 1099 | 4 | SV Wimaria Weim | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 12.0 | 7.00 | ||
| 10. | Bülau, Daniel | 1347 | 4 | SV Hermsdorf | 3 | 0 | 2 | 3.0 | 11.0 | 5.50 | ||
| 11. | Lantzsch, Toni | 1038 | 4 | SV Hermsdorf | 1 | 3 | 1 | 2.5 | 11.0 | 5.50 | ||
| 12. | Sauerwein, Johann | 811 | 4 | SV Schott Jena | 1 | 2 | 2 | 2.0 | 12.5 | 4.75 | ||
| 13. | Etzold, Carina | 850 | 4 | Meuselwitzer SV | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 9.0 | 1.50 | ||
| 14. | Reimann, Jana | 4 | ESV Gera | 0 | 1 | 4 | 0.5 | 10.0 | 1.25 | |||

Die Erstplatzierten

Die Zweitplatzierten

Die Drittplatzierten
Ein weiterer Verein im Netz
Auch die Abteilung Schach des SV Hermsdorf ist nun stolzer Besitzer einer neuen Homepage. Hoffen wir, dass sie besser behandelt wird, als ihre Vorgängerseite.
Neun DDR-Meister-Titel und drei Schach-Olympiaden
DDR-Frauenmeisterin 1974, 1976 und 1977 / 13 Gewinnpartien und 16 Unentschieden
Petra Feibert, Magister der Philosophie und Internationale Schachmeisterin, ist nach einer schweren Erkrankung am 18. Juli 2010 in Pirmasens aus dem Leben geschieden. Die am 11. Juni 1958 in Gera geborene Petra Feustel erlernte im Alter von sieben Jahren von ihrem Vater die Grundregeln des Schachspiels. Als Zehnjährige wurde sie Mitglied der BSG Lokomotive Gera. Unter Anleitung und Betreuung ihres Übungsleiters Albrecht Beer, der mit ihr individuell trainierte, erreichte das talentierte und fleißige Mädchen schnell große sportliche Erfolge. Sie wurde zweimal DDR-Schülermeisterin und gewann viermal die DDR- Jugendmeisterschaft. 1974 in Potsdam, 1976 in Gröditz und 1977 in Frankfurt/Oder erkämpfte sie den DDR-Meistertitel bei den Frauen. Ab 1974 spielte sie unter Schwerpunkttrainer Heinz Rätsch für die Schachgemeinschaft Leipzig in der Sonderliga der Männer, gemeinsam mit den Schach-Großmeistern und mehrfachen DDR-Meistern Rainer Knaak und Lothar Vogt. 1978 wurde Petra Feustel vom Weltschachverband FIDE der Titel „Internationale Schachmeisterin“ (WIM) verliehen. Infolge des Beschlusses des Bundesvorstandes des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB) der DDR, Schach zu den „weniger geförderten Sportarten“ zu degradieren, gab es für die ehrgeizige junge Schachmeisterin keine reelle Chance, auf dem Weg zur Weltspitze weiter voranzukommen. 1979 wurde Petra Feustel bei einer „versuchten Republikflucht“ verhaftet. Nach dem Freikauf durch die BRD kam sie 1980 nach Mannheim, wo sie Germanistik und Philosophie studierte. Für die Bundesrepublik Deutschland startete sie erfolgreich bei drei Schach- Olympiaden: 1982 in Luzern (Schweiz), 1984 in Thessaloniki (Griechenland) und 1986 in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). In ihren dabei gespielten 35 Partien erkämpfte sie 21,0 Punkte – 13 Siege und 16 Unentschieden bei nur sechs Niederlagen. 1984 und 1985 wurde sie Meisterin der Bundesrepublik Deutschland im Blitzschach. Ihre bedeutendsten Einzelerfolge waren jedoch Rang sieben beim Interzonenturnier zur Schach- Weltmeisterschaft der Frauen 1978 in Tblissi (Georgien) und Platz fünf beim Interzonenturnier 1985 in Bad Lauterberg (BRD). Als ihre höchste internationale Wertungszahl (FIDE-Rating) sind 2250 ELO-Punkte notiert. 1992 heiratete sie FIDE-Meister Fred Feibert (fünffacher Landesmeister von Rheinland-Pfalz). Petra Feibert – dreimalige Pfalz-Meisterin, auch 2010 – lebte seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Pirmasens. Sie war zuletzt Mitglied im Post-Sportverein Neustadt an der Weinstraße.
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Ranglisten „Top 12“ der Schachsportler in Gera und Weida
Abmeldefrist in den Vereinen vorüber / Meisterschaften beginnen Ende September
Nach Ablauf der Wechselfrist in den Landesverbänden am 30. Juni und dem anschließenden Abgleich mit der DWZ-Datenbank des Deutschen Schachbundes (DSB) per 15. Juli starten die fünf Geraer Schach-Vereine bzw. Schach-Abteilungen mit folgenden Ranglisten „Top 12“ in die neue Meisterschaftssaison 2010/2011. Dabei steht es den Vereinen und Abteilungen frei, ob sie die Nominierung ihrer Stammspieler entsprechend der DWZ-Ranglisten vornehmen oder aus taktischen Gründen in der Reihenfolge der Brettbesetzung davon abweichen.
SV 1861 Liebschwitz (Thüringenliga / Bezirksliga / Kreisliga)
1 Frank Hermannsdörfer DWZ 2174, 2 Andreas Zeidler 2146, 3 Andreas Birke 2112, 4 Frank Gerhardt 2058, 5 Maik Biel 2049, 6 Peter Kastner 2009, 7 Heiko Pensold 1937, 8 Jerome du Maire 1883, 9 Michael Katzer 1830, 10 Gunther Müller 1828, 11 Steffen Meissner 1814 und 12 Frank Heiner 1761.
VfL 1990 Gera (Thüringenliga / Bezirksliga / Kreisliga)
1 Gunter Seidens DWZ 1962, 2 Sven Richter 1941, 3 Hans-Joachim Manicke 1939, 4 Bernd Kretzschmar 1883, 5 Mike Huster 1879, 6 Volker Schönfeld 1864, 7 Michael Piontek 1848, 8 Jürgen Fijalkowski 1838, 9 Thomas Walther 1834, 10 Uwe Drechsel 1793, 11 Rüdiger Kopczak 1783 und 12 Roland Fietsch 1756.
Schachzirkel Elstertal Langenberg (Thüringenliga / Bezirksklasse)
1 Leonid Sobolevski DWZ 2150, 2 Birger Watzke 2145, 3 Werner Weiß 2027, 4 Hans- Jürgen Frommelt 1965, 5 Walter Etzold 1943, 6 Daniel Kottwitz 1899, 7 Michael Streit 1869, 8 Jürgen Streit 1795, 9 Bernd Kertscher 1731, 10 Klaus Reiher 1731, 11 Manfred Janisch 1708 und 12 Matthias Schwarzlos 1604.
Eisenbahner-Sportverein Gera (Bezirksliga /Kreisliga)
1 Matthias Gläßl DWZ 2078, 2 Steffen Puschendorf 1972, 3 Frank Schmidt 1953, 4 Dieter Hilbig 1921, 5 Dr. Rolf Küffner 1831, 6 Dr. Johannes Steinmüller 1801, 7 Matthias Kupper 1751, 8 Gert Gwosdz 1615, 9 Torsten Kirschner 1586, 10 Paul Senf 1580, 11 Peter Skibbe 1548 und 12 Philip Nelson 1529.
Geraer SV Hermes (Bezirksklasse)
1 Jürgen Bilek DWZ 1673, 2 Andreas Binder 1581, 3 Helmut Sauer 1530, 4 Andreas Gert 1486, 5 Frank Münch 1471, 6 Rainer Vietze 1470, 7 Torsten Aniol 1371, 8 Frank Schmidt II 1360, 9 Peter Herzig 1261 und 10 Sylvia Heller (noch ohne DWZ).
TuS Osterburg 90 Weida (Bezirksliga)
1 André Künzel DWZ 1891, 2 André Schlierf 1867, 3 Herbert Birke 1836, 4 Robert Schumann 1753, 5 Uwe Wagner 1703, 6 Mario Heine 1685, 7 Bernd Urban 1614, 8 Volkhard Lehmann 1612, 9 Andreas Bomba 1512, 10 Ernst Heinemann 1503, 11 Robert Heine 1484 und 12 Sebastian Lorenz 886.
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Fünf Geraer Teams und Weida im Schach-Bezirk Ost
Eisenbahner-Sportverein, Liebschwitz II, VfL 1990 II, Langenberg II, GSV Hermes und Weida
Unter der Regie von Maik Wolschendorf (Triptis), Spielleiter im Schach-Bezirk Ost des Thüringer Schachbundes (ThSB), starten am 26. September 20 Mannschaften in die Meisterschaftskämpfe der neuen Saison 2010/2011.
Bezirksliga Ostthüringen: SV Jenapharm Jena III (Absteiger aus der Landesklasse Ost), SV Thuringia Königsee (Vizemeister des Schach-Bezirkes Ost), Eisenbahner-Sportverein Gera (Vorjahresdritter), SV 1861 Liebschwitz II (Vierter), SV Fortuna Pößneck (Fünfter), Kings Club 98 Jena (Sechster), TuS Osterburg 90 Weida (Siebenter), Meuselwitzer Schachverein 1921 (Achter), VfL 1990 Gera II (Neunter) und SV Blau-Weiß Bürgel (Aufsteiger aus der Bezirksklasse.
Bezirksklasse Ostthüringen: Schachclub Altenburg (Absteiger aus der Bezirksliga), SV 1910 Kahla (Vorjahreszweiter), SV Grün-Weiß Triptis (Dritter), Schachzirkel Elstertal Langenberg II (Vierter), SV Schott Jena III (Fünfter), MTV 1876 Saalfeld II (Sechster), TSV Zeulenroda II (Siebenter), Schachclub Altenburg II (Neunter) sowie Kings Club 98 Jena II (Aufsteiger aus der Kreisliga Jena/Saale-Holzland-Kreis) und Geraer SV Hermes (Aufsteiger aus der Kreisliga Gera/Altenburger Land). SV Motor Katzhütte/Oelze als Vorjahresachter spielt aus geografischen Bedingungen nunmehr im Schach-Bezirk Mitte. Die Spitzenspieler des Thüringer Schachvereins Triebes, Aufsteiger in die Landesklasse Ost, Jerome du Maire (aktuelle DWZ 1883 / ELO 1928) und Michael Katzer (DWZ 1830 / ELO 1915), wechselten per 1. Juli zum SV 1861 Liebschwitz. Beide sollen dort Stammspieler im Thüringenliga-Team werden.
Sechs Geraer Schachspieler nahmen in den letzten Tagen an hochkarätig besetzten Turnieren teil. Thüringer Einzelmeisterschaft im Blitzschach in Erfurt (Rundenturnier mit 18 Teilnehmern): Landesmeister 2010 IM Christian Troyke (Erfurter Schachklub) 14,5 Punkte, 2. Vorjahressieger Raiko Siebarth (SG Blau-Weiß Stadtilm) 14,0 Pkt., 3. Frank Hermannsdörfer (SV 1861 Liebschwitz) 13,5 P., 8. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 10,0 P., 14. Hans-Joachim Manicke (VfL) und 15. Jerome du Maire (Liebschwitz) je 4,0 Punkte. Roland-Heinig-Gedenkturnier im Blitzschach in Altenburg (17 Starter / neun Runden im Schweizer System): Gewinner des Wanderpokals Denis Wiegner (Schachclub Garching 1980) nach 2:1-Sieg im Stichkampf (1:1 und danach eine weitere Partie mit fünf Minuten Bedenkzeit für Weiß und nur vier Minuten für Schwarz; der Spieler mit den weißen Steinen muss gewinnen, bei Remis – wie diese dritte Entscheidungspartie endete - gilt der Spieler mit den schwarzen Steinen als Sieger) gegen 2. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) jeweils 8,5 Pkt., 3. Wolfgang Gonschorek (Schachclub Altenburg) 7,0 Pkt., 4. Manfred Janisch (Schachzirkel Elstertal Langenberg) 5,0 Punkte. 4. Bad Blankenburger Seniorenturnier (30 Teilnehmer / sieben Runden im Schweizer System): Turniersieger Heinz Burreh (SSV Artern) 5,5 Punkte, 2. Dieter Liebisch (MTV 1876 Saalfeld) 5,0 Pkt., 3. Lothar Schmidt (SV Schott Jena) 5,0 Pkt., 4. Herbert Koch (SV Jenapharm Jena) 5,0 Pkt., 5. Bernd Kühnl (VfL 1990 Gera) 4,5 Pkt., der mit diesem Ergebnis seine Deutsche Wertungszahl um rund 45 Punkte auf aktuell DWZ 1689 verbessern konnte.
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Verkehrte Welt in Triptis: Mädchen siegen im Go-Kart und Jungen beim Küchendienst
Das 5. Trainingslager des Schachbezirks Ost, welches gleich zu Beginn der Sommerferien auf dem Triptiser Übungsgelände der Feuerwehr stattfand und auch in diesem Jahr mustergültig durch Lokalmatador Maik Wolschendorf organisiert wurde, kann man wohl als das gelungenste bisher bezeichnen. Von der Beteiligung, Verpflegung bis hin zum Wetter und den absolvierten Trainingseinheiten stimmte diesmal fast alles. 19 Kinder im Alter von sieben bis 14 Jahren aus den Schachvereinen Saalfeld, Meuselwitz, Triptis, Hermsdorf und sogar Meiningen waren zusammen gekommen, um ein paar schöne Tage mit viel Schach zu erleben. Nach dem Anreisetag mit traditionellem Essen vom Rost ging es dann ab dem ersten Vormittag so richtig zur Sache. In zwei Trainingsgruppen eingeteilt, lernten die Kinder diesmal vor allem, auch schwierigere taktische Motive zu erkennen und anzuwenden. Eine Einheit befasste sich mit dem schwierigen Endspielen Turm gegen Dame und Springer gegen Läufer, und bei den Kleineren wurden auch die Eröffnungsgrundsätze und die Mattbilder wiederholt. Eine Schach- Rallye, ein Tandemturnier und Schach mal anders diente als Abendunterhaltung. Bei den Simultanturnieren, die die Kids absolvierten, mussten die Trainer doch einige Federn lassen. Auch ein Trainingslager- Turnier mit 75 Minuten Bedenkzeit wurde wieder absolviert. Erfreulich war die Beteiligung und Disziplin beim Training sowie die Ausnutzung der Bedenkzeit beim Wettkampf. Sieger des Turniers wurde erstmals Daniel Bülau (SV Hermsdorf), bei dem sich wohl die jährliche Beteiligung am Trainingslager (war von Anfang an dabei) langsam bemerkbar macht. Richard Scheftlein aus Meiningen fühlte sich in Triptis sehr wohl und konnte den zweiten Platz belegen. Auch Clemens Blumenthal (Meuselwitz) ist ein „alter Hase“ in der Porzellanstadt und konnte sein gestiegenes Leistungsvermögen mit dem 3. Platz unter Beweis stellen. In der B- Gruppe, die separat gewertet wurde, siegte sensationell Nico Pietsch(Saalfeld) vor Niklas Lerke (Meuselwitz) und Philipp Ludewig (Triptis). Auch die Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz. Dreimal war aufgrund des hochsommerlichen Wetters Baden angesagt, eine Töpferin gab uns Gelegenheit, sich mit Ton zu beschäftigen und an einem Tag wurde wohl als Höhepunkt dieses Jahres eine Go - Kart- Bahn besucht und getestet. Kurios war der Zieleinlauf, denn es gab durch Marisa Jahn und Marie- Louise Rauch einen Doppelsieg der Mädchen vor Daniel Bülau. Dafür waren alle Jungen uneingeschränkte Meister im Küchendienst, die diese Pflichtaufgabe ohne zu murren sehr ordentlich erledigten. Beim Lagerfeuer am letzten Abend konnte noch mal so richtig geschlemmert werden, denn neben Essen vom Rost und Knüppelkuchen gab es auch eine große Portion Kesselgulasch. Ein großes Dankeschön geht hiermit nochmals an alle Beteiligten, vor allem an Albrecht Beer, Matthias Sack , Thomas Seidel und Maik Wolschendorf für die Absicherung der Trainingseinheiten. Danke auch an Elke Dührkop, die als Betreuerin engagiert, aufgrund der guten Disziplin fast keine Streitfälle schlichten musste. Den Kindern hat es sicher gut gefallen und wir hoffen, dass sie das Gelernte recht bald in den nächsten Turnieren anwenden können.
Torsten Kohl
Jugendwart Ost
WIM Elena Boric gewinnt Erfurter Großmeisterinnen-Turnier
Entscheidung über die Spitzenplatzierungen erst in der Feinwertung nach Sonneborn-Berger
Erfurter Frauen-Großmeister-Turnier (Schirmherr: Dr. Holger Poppenhäger, Thüringer Justizminister) Abschlussstand: Siegerin WIM Elena Boric (Bosnien-Herzegowina/FIDE- Rating 2261) 6,5 Punkte (+5=3-1) / 24,00 Wertungspunkte (Sonneborn-Berger), 2. WGM Marta Michna (SK Norderstedt von 1975/2393) 6,5 Punkte (+6=1-2) / 23,25 WP, 3. WGM Irina Zakurdjaeva (Russland/Schachklub Bad Königshofen 1957/2280) 6,5 Punkte (+6=1- 2) / 22,75 WP, 4. WGM Elena Levushkina (Schachclub Tarrasch 45 München/2345) 6,0 Pkt., 5. IM Joanna Dworakowska (Polen/2338) 5,5 Pkt., 6. WGM Anna Sharevich (Weißrussland/USV Volksbank Halle/2253) 5,0 Pkt., 7. Anna Endress (TSV Schott Mainz/ 2161) 3,0 P., 8. WFM Doreen Troyke (Erfurter Schachklub/2087) 2,0 P. / 9,50 WP, 9. WFM Ekaterina Jussupow (Schachklub Krumbach/2174) 2,0 P. / 6,00 WP) und 10. Filiz Osmanodja (USV TU Dresden/2061) 2,0 Punkte / 5,00 Sonneborn-Berger-Wertungspunkte. Lokalmatadorin Doreen Troyke hatte Großmeisterin Levushkina besiegen können und gegen WGM Sharevich sowie gegen WFM Jussupow jeweils ein Unentschieden erzielt.
Thüringer Einzelmeisterschaft der Männer im Blitzschach (18 Teilnehmer im Rundensystem)
Abschlussstand:
Landesmeister 2010 IM Christian Troyke (Erfurter Schachklub / FIDE-Rating 2350) 14,5 Punkte (+13=3-1)
2. Vorjahressieger Raiko Siebarth (SG Blau-Weiß Stadtilm/2221) 14,0 Pkt. (+13=2-2)
3. Frank Hermannsdörfer (SV 1861 Liebschwitz)/2242) 13,5 P. (+13=1-3)
4. Dr. Adrian Moise (Erfurt) 13,0 P.
5. Uwe Mehlhorn (Ilmenauer Schachverein) 12,5 P.
6. Albrecht Werner (SV Schott Jena) 11,0 P.
7. Gerd Friedrich (Ilmenauer Schachverein) 10,0 P.
8. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 10,0 P.
9. Alex Steinacker (Erfurter Schachklub) 9,5 P.
10. Matthias Buring (SG Arnstadt-Stadtilm) 8,5 P.
11. Bernd Feldmann (SV Randspringer Bad Salzungen) 7,5 P.
12. Marko Sauer (SG Arnstadt-Stadtilm) 7,0 P.
13. Leonid Kolodny (USV Erfurt) 5,5 P.
14. Hans-Joachim Manicke (VfL 1990 Gera) 4,0 P.
15. Jerome du Maire (SV 1861 Liebschwitz) 4,0 P.
16. Reinhard Bächer (SG Arnstadt-Stadtilm) 4,0 P.
17. Thomas Schley (SG Trusetal 92) 3,5 P.
18. Frank Möller (Erfurter Schachklub) 1,0 Punkte.
Christian Troyke vertritt den Thüringer Schachbund (ThSB) bei der Deutschen Einzelmeisterschaft im Blitzschach am 4. Dezember 2010 in Gladbeck/Ruhrgebiet. Die Spieler auf den Plätzen eins bis zehn sind für die Teilnahme an der Thüringer Meisterschaft 2011 vorberechtigt.
Roland-Heinig-Gedenkturnier im Blitzschach in Altenburg (17 Starter/9 Runden im Schweizer System)
Gewinner des Wanderpokals Denis Wiegner (Schachclub Garching 1980 / ELO 2165) 8,5 Punkte nach 2:1-Sieg im Stichkampf gegen
2. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera/1952) 8,5 Punkte
3. Wolfgang Gonschorek (Schachclub Altenburg/2049) 7,0 Pkt.
4. Manfred Janisch (Schachzirkel Elstertal Langenberg/1708) 5,0 P.
5. Jens Schmidt (Meuselwitzer Schachverein 1921)
6. Burkhard Vietz
7. Manfred Pfau
8. Karsten Siegel
9. Joachim Hase (alle Altenburg) je 4,5 P.
10. David Osten (Altenburg)
11. Dr.Helmut Soult (Meuselwitz)
12. Jürgen Barth (Altenburg)
13. Dieter Becker (Meuselwitz) je 4,0 P.
14. Max Willner (Frohburger Schachclub 1926)
15. Torsten Kohl
16. Andreas Eicke (beide Meuselwitz) je 3,5 P.
17. Felix Kühnast (Altenburg) 3,0 Punkte.
Turnierleiter: Klaus-Ullrich Mäder (Altenburger Schachclub).
Turnier im Trainingslager des Schachbezirkes Ost für Nachwuchsspieler (bis U 14) in Triptis Turniersieger Daniel Bülau (SV Hermsdorf/Th.) 3,5 Punkte
2. Richard Scheftlein (ESV Lok Meiningen) 3,0 Pkt.
3. Clemens Blumenthal (Meuselwitzer Schachverein 1921) 3,0 Pkt.
4. Tessa Petermann (SV Grün-Weiß Triptis)
5. Manuel Baulig (SV Hermsdorf/Th.)
6. Jasmin Dührkop (MTV 1876 Saalfeld) je 2,5 Punkte vor weiteren 13 Mädchen und Jungen mit 2,0 und weniger Punkten.
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30 Mannschaften in höheren Thüringer Spielklassen
Wettkampfbetrieb auf Landesebene, in vier Schach-Bezirken und in 17 Schach-Kreisen
In Vorbereitung der neuen Meisterschaftssaison hat der Landesspielleiter des Thüringer Schachbundes (ThSB) die Zusammensetzung der höheren Spielklassen bekanntgegeben. In der Thüringenliga (THL) kämpfen ab dem 26. September 2010 zehn Vertretungen um den Landesmeistertitel und die damit verbundene Berechtigung zum Aufstieg in die Schach- Oberliga Ost: SV Jenapharm Jena (Absteiger aus der Oberliga Ost / Staffel A), Erfurter Schachklub II (Absteiger aus der Oberliga Ost / Staffel B), SV 1861 Liebschwitz (Thüringer Vizemeister 2010), Schachzirkel Elstertal Langenberg (Vorjahresdritter), ESV Lok Sömmerda (Vierter), Schachclub Suhl (Fünfter), TSG Apolda (Sechster) und VfL 1990 Gera (Siebenter) sowie SG Blau-Weiß Stadtilm (Aufsteiger Landesklasse Ost / LKO) und Schachclub 1951 Nordhausen (Aufsteiger Landesklasse West / LKW).
In den Landesklassen Ost und West spielen ebenfalls jeweils zehn Mannschaften. Landesklasse Ost: Ilmenauer Schachverein (Absteiger THL), SV Empor Erfurt II (Vorjahreszweiter), SV Schott Jena II (Dritter), TSV Zeulenroda (Vierter), Schachverein Medizin Erfurt II (Fünfter), SV Jenapharm Jena II (Sechster), MTV 1876 Saalfeld (Siebenter) und SV Hermsdorf/Th. (Achter) sowie ThSV Triebes (Aufsteiger aus der Bezirksliga Ost) und Erfurter Schachklub III (Aufsteiger aus der Bezirksliga Mitte). Landesklasse West: Schachverein Ammern (Absteiger THL), SG Barchfeld/Breitungen (Zweiter), SV WBS Eisenach (Dritter), SG Arnstadt-Stadtilm (Vierter), SG 1998 Gotha (Fünfter), TSG Ruhla (Sechster), ESV Lok Meiningen (Siebenter) und Schachclub Rochade Leinefelde (Achter) sowie Schachklub Dingelstädt 1921 (Aufsteiger aus der Bezirksliga Nord) und SV Schmalkalden 04 (Aufsteiger aus der Bezirksliga Süd).
Die vier Schach-Bezirke im Thüringer Schachbund (ThSB) – Nord (fünf Schach-Kreise), Mitte (5), Ost (5) und Süd (2) – organisieren ihren Wettkampfbetrieb selbständig in den Spielklassen Bezirksliga (jeweils zehn Teams; die vier Schach-Bezirksmeister steigen in die Landesklasse auf), Bezirksklassen sowie Kreisligen und Kreisklassen. Auch hier beginnen die Meisterschaftskämpfe der neuen Saison 2010/2011 am Sonntag, dem 26. September, mit den Punktspielen der ersten Runde.
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Drei Geraer Vertretungen in der Thüringenliga
Vier Mannschaften spielen Bezirksliga und zwei Bezirksklasse / Kreisliga-Teams noch unklar.
Nach Abschluss der Meisterschaftskämpfe 2010 sowie aller Relegations- und Aufstiegsspiele ist die Region Gera in der neuen Saison mit insgesamt neun Mannschaften in den Spielklassen des Thüringer Schachbundes (ThSB) und des Schach-Bezirkes Ost (SBO) vertreten.
In der Thüringenliga (THL) spielen wieder SV 1861 Liebschwitz (Vize-Landesmeister), Schachzirkel Elstertal Langenberg (Vorjahresdritter) und VfL 1990 Gera (Siebenter). In der Schach-Bezirksliga Ost sind gleich vier Mannschaften aus der Region Gera am Start - Eisenbahner-Sportverein Gera (Vorjahresdritter), SV 1861 Liebschwitz II (Vierter), TuS Osterburg 90 Weida (Siebenter) und VfL 1990 Gera II (Neunter). ESV strebt den Aufstieg in die Landesklasse an.
In der Schach-Bezirksklasse Ost treten Schachzirkel Elstertal Langenberg II (Vorjahresvierter) und Geraer SV Hermes als Aufsteiger aus der Schach-Kreisliga an. In der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land ist die Anzahl der endgültig am Wettkampfbetrieb teilnehmenden Mannschaften noch unklar. Interesse bekundet haben bisher die Schach-Abteilungen der Geraer Mehrspartenvereine ESV und VfL sowie der Schachclub Altenburg und der Meuselwitzer Schachverein 1921. Meldetermin für die Teilnahme ist Sonnabend, der 31. Juli. Die Aufstellungen müssen bis zum 28. August an den Spielleiter der Schach-Kreisliga mitgeteilt werden.
Mit Stand vom 30. Juni haben von den rund 130 aktiven Schachspielern in Gera und Weida 19 eine aktuelle Deutsche Wertungszahl (DWZ) von mehr als 1900 Punkten: 1. Frank Hermannsdörfer (SV 1861 Liebschwitz) DWZ 2162 (FIDE-Rating/ELO 2242), 2. Andreas Zeidler (Liebschwitz) 2158 (2188), 3. IM Leonid Sobolevsky (Schachzirkel Elstertal Langenberg) 2155 (2271), 4. Birger Watzke (Elstertal) 2145 (2189), 5. Andreas Birke (Liebschwitz) 2112 (2207), 6. Matthias Gläßl (Eisenbahner-Sportverein Gera) 2078 (noch ohne ELO), 7. Frank Gerhard (Liebschwitz) 2069 (2137), 8. Maik Biel (Liebschwitz) 2049 (2171), 9. Werner Weiß (Langenberg) 2027 (2193), 10. Peter Kastner (Liebschwitz) 2009 (2170), 11. Steffen Puschendorf (seit 1. Juli ESV) 1988 (2164), 12. Hans-Jürgen Frommelt (Langenberg) 1965 (2226), 13. Frank Schmidt (seit 1. Juli ESV) 1953 (ohne ELO), 14. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 1952 (2115), 15. Walter Etzold (Langenberg) 1943 (2136), 16. Sven Richter (VfL) 1941 (ohne ELO), 17. Heiko Pensold (Liebschwitz) 1937 (2088), 18. Hans-Joachim Manicke (VfL) 1930 (ohne ELO) und 19. Dieter Hilbig (ESV) 1921 (2059). Die höchste Deutsche Wertungszahl unter den in Gera wohnenden aktiven Schachsportlern hat derzeit Dr. Peter Babrikowski (DWZ 2165 / ELO 2241), der seit mehr als einem Jahrzehnt für den SV Schott Jena (Schach-Oberliga Ost) spielt.
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VfL-Pokal im Schnellschach geht in das Holzland
Spielstarke Gäste aus Hermsdorf und Triebes / Steffen Puschendorf und Frank Schmidt wechseln
Mit 14 spielstarken Sportfreunden war die Offene Schnellschachmeisterschaft um den Pokal „20 Jahre VfL 1990 Gera“ anlässlich des Vereinsfestes auf der Sportanlage am Fuchsberg in Debschwitz gut besetzt. Nach 49 überwiegend ausgekämpften Partien stand mit Matthias Sack (SV Hermsdorf) der verdiente Turniersieger und Pokalgewinner fest. Der von der Wertungszahl her favorisierte Gast aus dem Holzland konnte fünf Partien gewinnen, spielte einmal Unentschieden, verlor nur eine Begegnung und hatte am Ende mit 5,5 Punkten aus sieben Runden einen halben Zähler Vorsprung auf Gunter Seidens und Roland Fietsch (beide VfL 1990 Gera/je 5,0 P.), die nur durch einen Punkt in der Zweitwertung getrennt waren. Auf Rang vier, fünf und sechs gab es mit jeweils 4,0 Punkten ebenfalls einen Gleichstand, so dass auch hier die Zweitwertung über die Rangfolge entscheiden musste - Jerome du Maire (ThSV Triebes) vor Volker Schönfeld (VfL) und Jürgen Bilek (Geraer SV Hermes). Die weitere Platzierung lautet: 7. Michael Katzer (Triebes), 8. Hans-Jürgen Moje, 9. Erhard Markowski (beide Hermsdorf) je 3,5 Pkt., 10. Ralph Förster (VfL), 11. Jens Plötner (Hermsdorf) je 3,0 P., 12. Bernd Kretzschmar (VfL) 2,5 P., 13. Frank Stephanides (Hobbyspieler) 2,0 P. und 14. Jana Herzog (VfL) 0,5 Punkte. „Computer-Ausloser“ war erstmals Schachfreund Mario Seiler. Gunter Seidens, Roland Fietsch, Michael Katzer und Eberhard Gernoth spielten am Abend im Festzelt noch Simultanschach gegen VfL-Fußballer und andere Hobbyspieler.
Zum Wechseltermin 30. Juni haben sich die Spieler der Thüringenliga Steffen Puschendorf (aktuelle DWZ 1988 / FIDE-Rating 2164) und Frank Schmidt (DWZ 1953 / noch ohne ELO-Zahl) beim SV 1861 Liebschwitz abgemeldet. Beide schließen sich dem Geraer Eisenbahner-Sportverein an, um dort die Trainingsarbeit mit dem hoffnungsvollen Schach-Nachwuchs noch intensiver als bisher unterstützen zu können. Leistungsziel des ESV Gera ist es, in der neuen Saison 2010/2011 mit den Talenten Paul Senf (13 Jahre), Tim Hoffmann (ebenfalls 13) und Philip Nelson (14) als Stammspielern den Titel des Mannschaftsmeisters im Schach-Bezirk Ost zu erkämpfen und in die Landesklasse aufzusteigen.
Im Juli-Turnier um die Vereinsmeisterschaft im Blitzschach im Geraer SV Hermes gab es diese Resultate:
Tagessieger Andreas Binder (10 Platzierungspunkte/PP)
Torsten Aniol (8 PP)
Jürgen Bilek (6 PP)
Frank Münch (4 PP)
Andreas Gert (3 PP)
Helmut Sauer (2 PP)
Peter Herzig (1 PP)
Sylvia Heller und Frank Schmidt II (jeweils ohne PP).
Vor dem letzten Wertungsturnier für die Vereinsmeisterschaft 2010 am Donnerstag, dem 5. August, führt Jürgen Bilek mit 70 PP die Rangliste an vor Titelverteidiger Andreas Binder (66), Andreas Gert (47), Frank Münch (29), Helmut Sauer (26) und Frank Schmidt II (24 Platzierungspunkte).
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Thür. Mannschaftsmeisterschaft AK U14
SV Hermsdorf erreicht 4. Platz
Die Meisterschaft fand am letzten WE vor den Sommerferien im beschaulichen Schafhausen ( Thür. Rhön ) statt. Dies liegt in Südthüringen im Dreiländereck Hessen, Bayern, Thüringen und ist von Ostthüringen in gut 2 Stunden Fahrzeit durch den beeindruckenden Thüringer Wald ( A71) gut zu erreichen. Zur Meisterschaft hatten sich insgesamt sechs Teams eingefunden, Hermsdorf war einziger Teilnehmer aus Ostthüringen. Somit wurde ein Rundenturnier ( jeder gg. jeden ) in fast familiärer Atmosphäre unter besten Bedingungen gespielt. Klarer Turnierfavorit waren die Jungs von Empor Erfurt, die seit vielen Jahren bei den Landesmeisterschaften regelmässig die Titel gewinnen. Um die weiteren Plätze sollte es aber sehr spannend zugehen. Die Hermsdorfer Jungs erwischten einen denkbar ungünstigen Auftakt und verloren in Runde 1 glatt gg. den direkten Konkurrenten Breitenworbis mit 0:4 ! Diese hohe Niederlage sollte sich später leider noch auswirken. Es folgten zwei schöne Siege gg. Weimar ( 3:1 ) und Barchfeld/Breitungen (2,5:1,5 ), so dass die Holzländer nach Tag 1 sogar auf dem 3. Rang lagen. Am 2. Tag gab es in Runde 4 die erwartete deutliche Klatsche gg. Empor Erfurt 1 ( 0:4 ). Nun ging es in der Finalrunde gegen den bisherigen Zweitplatzierten Erfurt 2 um die Medaillen. Mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung des gesamten Teams gelang ein knapper aber hochverdienter Sieg (2,5:1,5), mit dem Punktgleichheit zu Platz 2 + 3 erkämpft wurde. Jetzt rächte sich jedoch die hohe Auftaktniederlage, wodurch die erzielten Brettpunkte ( 2. Wertung ) dann nur für den 4. Platz reichten. Dennoch ein Klasse-Turnier der jungen Hermsdorfer, die sich mit einer steten Leistungssteigerung im Turnier grössten Respekt bei allen Mitkonkurrenten erspielt haben und nächstes Jahr in gleicher Aufstellung nochmals in dieser AK starten dürfen. Am Spitzenbrett der Hermsdorfer erkämpfte Franz Sperhake sehr gute 2,5 Pkt. ( aus jeweils 5 Partien ! ) gg. starke Gegner. Daniel Bülau an Brett 2 überzeugte einmal mehr in dieser Saison mit hervorragenden 3 Punkten. An Brett 3 spielte Toni Lantzsch ein gutes Turnier, hatte in den wichtigen Stellungen u. Situationen dann das Glück leider nicht auf seiner Seite. Toni erreichte 0,5 Pkt. An Brett 4 erkämpfte Phillip Schulz gute 2 Punkte, auch hier war in manchen Stellungen durchaus mehr drin. Insgesamt eine schöne Mannschaftsleistung der Hermsdorfer zum Saisonabschluss 2009/2010.
Endstand:
1. Empor Erfurt 1 10:0 MP u. 18,5 BP
2. Empor Erfurt 2 6:4 MP u. 13,0 BP
3. SV Breitenworbis 6:4 MP u. 11 BP
4. SV Hermsdorf 6:4 MP u. 8,0 BP
5. SSV Vimaria Weimar 2:8 MP u. 5,0 BP
6. SG Barchfeld/Breitungen 0:10 MP u. 4,5 BP
Die Abt. Schach des SV Hermsdorf wünscht allen Jugendlichen und Eltern sonnige und erlebnisreiche Sommerferien 2010

Schachjugend des SV Hermsdorf AK u14 bei der Landesmeisterschaft 2010 in Schafhausen ( Thür. Rhön ).
Franz Sperhake, Daniel Bülau, Toni Lantzsch, Phillip Schulz u. Trainer M. Sack
M.Sack
Uwe Mehlhorn Thüringer Meister im Schnellschach
Pokal-Finalrunde in Erfurt / Dritter Titel für Schott-Mädchen / Jungen-Meister U 12 und U 16 Thüringer Einzelmeisterschaft im Schnellschach in Breitungen (12 Teilnehmer / sieben Runden)
Thüringer Meister 2010 Uwe Mehlhorn (Ilmenauer Schachverein) 6,0 Punkte (+6=0-1)
2. Frank Hermannsdörfer (SV 1861 Liebschwitz) 5,5 Pkt. (+4=3-0)
3. FM Michael Müller (SSV Vimaria 91 Weimar) 5,5 Pkt. (+5=1-1)
4. Robin Jacobi (SV Empor Erfurt) 4,5 P.
5. Heiko Crivellaro (SG Barchfeld / Breitungen 4,0 P.
6. Bernd Feldmann (SV Randspringer Bad Salzungen) 3,5 P.
7. Dr. Bernd Baum (SV Empor Erfurt) 3,5 P.
8. Thomas Schley (SG Trusetal 92) 3,0 Punkte.
Thüringer Pokalmeisterschaft für Vierer-Teams, Viertelfinale
Schachclub Suhl – Schachverein Medizin Erfurt 1:3
Erfurter Schachklub – SG Barchfeld/Breitungen 4:0 (kampflos)
VfL 1990 Gera – Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm 2:2 (3:7)
ESV Lok Sömmerda – Ilmenauer Schachverein 2:2 (3:7).
Medizin Erfurt, Erfurter Schachklub, Stadtilm und Ilmenau bestreiten am 26. und 27. Juni in Erfurt das Finalrunden-Turnier um die Plätze eins bis vier.
4. Bad Blankenburger Seniorenturnier (30 Teilnehmer / sieben Runden im Schweizer System)
Turniersieger Heinz Burreh (SSV Artern) 5,5 Punkte (+4=3-0)
2. Dieter Liebisch (MTV 1876 Saalfeld) 5,0 Pkt. (+4=2-1)
3. Lothar Schmidt (SV Schott Jena) 5,0 Pkt. (+4=2-1)
4. Herbert Koch (SV Jenapharm Jena) 5,0 P.
5. Bernd Kühnl (VfL 1990 Gera) 4,5 P.
6. Gerd Völkel (Zwickauer Schachclub) 4,5 P.
7. Gerd Walther (SSV Vimaria 91 Weimar) 4,0 P.
8. Angelika Schwebbach (Schachverein Sangerhausen) 4,0 P.
9. Ernst Schaffer (Schachgemeinschaft Bünde) 4,0 P.
10. Otto Kröner (Zwickauer Schachclub) 4,0 P.
11. Klaus Auerswald (SV Jenapharm Jena) 4,0 P.
vor weiteren 19 Schachfreunden.
Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U 14 w in Jena
Thüringer Meister 2010 SV Schott Jena 8:0 Mannschaftspunkte/12,5 Brettpunkte (Maria Monossova 3,5 P., Tessa Petermann 3,5 P., Helene Glöckner 3,0 P. sowie Maren Dietzel 1,0 P. und Johanna Sauerwein 1,5 aus je zwei Partien)
2. SG Burgtonna 6:2 MP / 13,0 BP
3. SG Blau-Weiß Stadtilm 4:4 / 8,5
4. MTV 1876 Saalfeld 2:6 / 5,0
5. Meuselwitzer Schachverein 1921 0:8 MP / 1,0 BP.
Die vom verdienstvollen Übungsleiter Gerhard Richter trainierten Jenaer Mädchen – zum dritten Male in Folge Thüringer Meister – und die Mädchen der SG Burgtonna als Ausrichter vertreten unseren Freistaat bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft U 14 w vom 26. bis 30. Dezember 2010 im Feriendorf Groß Väter See (Schorfheide).
Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U 12 und U 16 in Hainrode/Nordhausen
Thüringer Meister U 12 Schachverein Medizin Erfurt 10:0 Mannschaftspunkte / 18,0 Brettpunkte (Jonas Knorre 5,0 P./Ferdinand Lindner 4,5/Huy Dat Nguyen 5,0/Jakob Wemmer/3,5)
2. SV Empor Erfurt 8:2 MP/14,5 BP
3. Schachverein Breitenworbis 6:4 MP/12,5 BP
4. MTV 1876 Saalfeld 4:6 MP/7,5 BP
5. ESV Lok Meiningen 2:8 MP/6,5 BP
6. Schachlub 1951 Nordhausen 0:10 MP/1,0 BP.
Thüringer Meister U 16 Erfurter Schachklub 6:0 MP/9,5 BP (Marius Friedt 2,0 P./Albert Reichardt 2,5 /Marwin Meichsner 2,5/Sebastian Scheitz/2,5
2. ESV Lok Meiningen 4:2 MP/8,5 BP
3. ESV Gera 2:4 MP/5,5 BP
4. Brettspielverein Mühlhausen 04 0:6 Mannschaftspunkte / 0,5 Brettpunkte.
- ab -
Mit 2:2-Unentschieden nach Wertung aus dem Pokal
Ehrenhaftes Remis gegen Stadtilm / Finalrunden in Vereinsmeisterschaft und Schnellschach
Im Thüringen-Pokal für Vierer-Mannschaften war in der Runde der letzten acht Teams der VfL 1990 Gera Gastgeber für die Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm. Das Duell der beiden Thüringenliga-Vertretungen endete nach hartem Kampf mit 2:2 Punkten unentschieden, so dass die sogenannte Berliner Wertung (reziproke Brettpunkte) über den Sieg entscheiden musste. Da waren die Gäste aus dem Ilmkreis mit 7:3 Brettwertpunkten im Vorteil. Sie sind nun Teilnehmer am Finalrunden-Turnier am 26. und 27. Juni in Erfurt. Die Geraer schlugen sich in Anbetracht der klar höheren Deutschen Wertungszahlen ihrer Gegner – im Durchschnitt 180 Punkte! - durchaus achtbar.
Einzelergebnisse:
Brett 1 Mike Huster (DWZ 1885) – Christian Schneider (2115) 0:1
Brett 2 Volker Schönfeld (1870) – Raiko Siebarth (2172) 0:1
Brett 3 Gunter Seidens (1952) – Heinz Rätsch (2127) 1:0
Brett 4 Bernd Kretzschmar (1870) – Marco Siebarth (1910) 1:0.
Vereinsmeisterschaft im VfL 1990 Gera um den „Heinz-Thomas-Pokal“
Stand:
Michael Piontek 4,0 Punkte
Hans-Joachim Manicke, Jürgen Fijalkowski, Gunter Seidens und Volker Schönfeld je 3,5 Pkt.
Roland Fietsch 3,0 P.
Rüdiger Kopczak, Mario Seiler und Jürgen Pleyer je 2,5 P.
Bernd Kühnl und Stephan-Jörg Hilbert je 2,0 P.
Karl Dorst 1,5 P.
Roland Böhme 1,0 P.
Heike Goldmund 0,0 Punkte.
Ansetzungen der Schlussrunde:
Piontek – Schönfeld
Manicke – Seidens
Fietsch – Fijalkowski
Seiler – Kopczak
Pleyer – Kühnl
Hilbert – Böhme
Goldmund – Dorst.
Die drei Spitzenbegegnungen, in denen sich die Meisterschaft und die Reihenfolge auf den Ehrenplätzen entscheidet, werden aus organisatorischen Gründen erst am Sonnabend, dem 31. Juli, stattfinden. Pokalverteidiger ist Schachfreund Gunter Seidens, der seinen Vorjahreserfolg wiederholen könnte.
VfL-Vereinsturnier im Schnellschach
Ergebnisse der fünften Runde:
Fijalkowski – Seidens 1:1
Richter – Fietsch 0:2
Wilk – Beer 1:1
Kühnl – Pleyer 2:0
Hilbert – Hespers 1,5:0,5
Kopczak – Goldmund 2:0
Bäuerle – Schönfeld 0:2.
Stand:
Gunter Seidens 8:2 Matchpunkte/MP und 7,5 Partiepunkte/PP
Volker Schönfeld 8:2 MP/7,0 PP
Jürgen Fijalkowski 7:3 MP/7,0 PP
Roland Fietsch 6:4/6,5
Andreas Bäuerle 6:4/5,5
Bernd Kühnl 6:4/5,5
Albrecht Beer 5:5/5,5
Norbert Wilk 5:5/5,0
Sven Richter 5:5/4,5
Stephan-Jörg Hilbert 5:5/4,5
Rüdiger Kopczak 4:6/5,0
Jürgen Pleyer 3:7/3,5
Rolf Hespers 2:8/3,0
Heike Goldmund 0:10 MP/0,0 Partiepunkte.
Ansetzungen der Schlussrunde (letzter Spieltermin: Freitag, 30. Juli):
Schönfeld – Seidens
Fietsch – Fijalkowski
Bäuerle – Kühnl
Beer – Richter
Hilbert – Wilk
Pleyer – Goldmund
Hespers – Kopczak.
Drei Spieler können noch Turniersieger werden, darunter auch Titelverteidiger Jürgen Fijalkowski.
Im Gedenken an Karl Limmer - dem vor einem Jahr verstorbenen langjährigen Spitzenspieler im Geraer SV Hermes - wurde ein kleines Turnier im Schnellschach ausgetragen. Den Sieg erkämpfte Abteilungsleiter Andreas Binder, der alle vier Partien gewinnen konnte, vor Frank Schmidt II (3,0), Jürgen Bilek (2,0) sowie Torsten Aniol und Sylvia Heller (je 0,5).
- ab -
Thüringer Mannschaftsmeisterschaft U14 weiblich in Jena
SV Schott Jena zum dritten Mal hintereinander Landesmeister
Die erste offene Thüringer Mannschaftsmeisterschaft in der Altersklasse U14 weiblich wurde in Jena im Betriebsrestaurant von Schott Jena ausgetragen. Erfreulich war die Resonanz von 5 gemeldeten Mannschaften, was aber zur Folge hatte, dass das Turnier über 2 Tage ausgetragen werden musste und immer eine Mannschaft spielfrei hatte. Die Auslosung ergab, dass die beiden Favoriten Schott Jena und SG Burgtonna erst in der letzten Runde aufeinandertrafen und so war Spannung in jeder Partie angesagt. Es zeigte sich im Turnierverlauf, dass diese beiden Teams ihre Favoritenrolle zu Recht trugen, denn sie konnten die anderen drei Mannschaften aus Stadtilm, Saalfeld und Meuselwitz mit klaren Siegen distanzieren. So wurde der zweite Tag zu einem kleinen und großen Finale. Den Kampf um Platz 3 entschied Stadtilm mit ihrem klaren Sieg gegen Meuselwitz für sich. Die beiden jüngsten Mannschaften Saalfeld und Meuselwitz kämpften zwar tapfer, konnten aber gegen die Großen noch nicht viel ausrichten. Zumindest gewann Saalfeld deutlich das Duell um Platz vier. Der Kampf um den Meistertitel hielt an Spannung und Dramatik alles was er versprach. Jena musste aufgrund der geringeren Brettpunkte gewinnen. Nachdem das Duell am Spitzenbrett remis ausgegangen war, konnte Burgtonna durch einen Sieg am 4. Brett in Führung gehen. Gleich darauf glich Tessa Petermann am 2. Brett wieder aus. Im letzten und entscheidenden Spiel am 3. Brett sah es ganz danach aus, als ob Burgtonna erstmals den Meistertitel erkämpfen könnte, denn Angelina Richardt hatte eine Leichtfigur mehr. Doch ihre Kontrahentin Helene Glöckner, die am Vortag ausgerechnet dem Tabellenletzten Meuselwitz den einzigen Punktgewinn gestattete, konnte mit einem Doppelangriff auf Dame und Läufer die Figur zurück erobern und ging mit 2 Mehrbauern ins Endspiel. Angelina kämpfte tapfer und setzte unter Ausnutzung ihrer gesamten Bedenkzeit den gegnerischen König mächtig unter Druck, aber Helene verteidigte sich sehr konzentriert und konnte die Partie und damit den Meistertitel für ihre Mannschaft sichern. Burgtonna stellte mit Johanna Winterberg (4 Siege in 4 Partien) die erfolgreichste Spielerin des Turniers. Weiter ohne Niederlage blieben Tessa Petermann, Antonia Gast und Maria Monossova. Herzlichen Glückwunsch also an das Team von Schott Jena, die zum 3. Mal an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen können. Aber auch Burgtonna ist trotz der Niederlage als Ausrichter dabei. Ein großes Dankeschön geht nochmals an den Ausrichter mit den Organisatoren Uwe Schulz und Gerhard Richter, denn sie sorgten mit ihren guten Rahmenbedingungen dafür, dass es eine gelungene Meisterschaft wurde.
| Paarungsliste der 1. Runde | ||||||||||
| PaarN | MNr | Mannschaft | Punkte | - | MNr | Mannschaft | Punkte | Ergebnis | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Brett | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | - | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | Ergebnis | ||
| 1 | 1. | SV Schott Jena | () | - | 6. | () | - | |||
| 2 | 2. | Meuselwitzer SV | () | - | 5. | SG Burgtonna | () | 0 - 4 | ||
| 1 | 62 | Jahn,Marisa | () | - | 71 | Gast,Antonia | () | 0 - 1 | ||
| 2 | 63 | Etzold,Carina | () | - | 54 | Halle,Julia | () | 0 - 1 | ||
| 3 | 72 | Wilmar,Anna | () | - | 113 | Richardt,Angelina | () | 0 - 1 | ||
| 4 | 76 | Kohl,Natalie | () | - | 63 | Winterberg,Johann | () | 0 - 1 | ||
| 3 | 3. | SG Blau-Weiß Stad | () | - | 4. | MTV 1876 Saalfeld | () | 3½ - ½ | ||
| 1 | 1003 | Gregorzewski,Mari | () | - | 160 | Rauch,Marie-Louis | () | 1 - 0 | ||
| 2 | 94 | Dopmann,Sina | () | - | 149 | Tschäpe,Annabel | () | ½ - ½ | ||
| 3 | 103 | Stoll,Melissa | () | - | 164 | Ratay,Meike | () | 1 - 0 | ||
| 4 | 1041 | Schmidt,Sarah | () | - | 171 | Brehm,Mirja | () | 1 - 0 | ||
| Paarungsliste der 2. Runde | ||||||||||
| PaarN | MNr | Mannschaft | Punkte | - | MNr | Mannschaft | Punkte | Ergebnis | ||
| Brett | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | - | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | Ergebnis | ||
| 1 | 6. | (0) | - | 4. | MTV 1876 Saalfeld | (0) | - | |||
| 2 | 5. | SG Burgtonna | (2) | - | 3. | SG Blau-Weiß Stad | (2) | 3½ - ½ | ||
| 1 | 71 | Gast,Antonia | (1) | - | 1003 | Gregorzewski,Mari | (1) | ½ - ½ | ||
| 2 | 54 | Halle,Julia | (1) | - | 94 | Dopmann,Sina | (½) | 1 - 0 | ||
| 3 | 113 | Richardt,Angelina | (1) | - | 103 | Stoll,Melissa | (1) | 1 - 0 | ||
| 4 | 63 | Winterberg,Johann | (1) | - | 1041 | Schmidt,Sarah | (1) | 1 - 0 | ||
| 3 | 1. | SV Schott Jena | (0) | - | 2. | Meuselwitzer SV | (0) | 3 - 1 | ||
| 1 | 1000 | Monossova,Maria | (0) | - | 62 | Jahn,Marisa | (0) | 1 - 0 | ||
| 2 | 40 | Petermann,Tessa | (0) | - | 63 | Etzold,Carina | (0) | 1 - 0 | ||
| 3 | 1025 | Glöckner,Helene | (0) | - | 72 | Wilmar,Anna | (0) | 0 - 1 | ||
| 4 | 1004 | Sauerwein,Johanna | (0) | - | 76 | Kohl,Natalie | (0) | 1 - 0 | ||
| Paarungsliste der 3. Runde | ||||||||||
| PaarN | MNr | Mannschaft | Punkte | - | MNr | Mannschaft | Punkte | Ergebnis | ||
| Brett | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | - | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | Ergebnis | ||
| 1 | 2. | Meuselwitzer SV | (0) | - | 6. | (0) | - | |||
| 2 | 3. | SG Blau-Weiß Stad | (2) | - | 1. | SV Schott Jena | (2) | ½ - 3½ | ||
| 1 | 1003 | Gregorzewski,Mari | (1½) | - | 1000 | Monossova,Maria | (1) | 0 - 1 | ||
| 2 | 94 | Dopmann,Sina | (½) | - | 40 | Petermann,Tessa | (1) | ½ - ½ | ||
| 3 | 103 | Stoll,Melissa | (1) | - | 1025 | Glöckner,Helene | (0) | 0 - 1 | ||
| 4 | 1041 | Schmidt,Sarah | (1) | - | 1007 | Dietzel,Maren | (0) | 0 - 1 | ||
| 3 | 4. | MTV 1876 Saalfeld | (0) | - | 5. | SG Burgtonna | (4) | 0 - 4 | ||
| 1 | 160 | Rauch,Marie-Louis | (0) | - | 71 | Gast,Antonia | (1½) | 0 - 1 | ||
| 2 | 164 | Ratay,Meike | (0) | - | 54 | Halle,Julia | (2) | 0 - 1 | ||
| 3 | 171 | Brehm,Mirja | (0) | - | 113 | Richardt,Angelina | (2) | 0 - 1 | ||
| 4 | Schaadt,Sophia | (0) | - | 63 | Winterberg,Johann | (2) | 0 - 1 | |||
| Paarungsliste der 4. Runde | ||||||||||
| PaarN | MNr | Mannschaft | Punkte | - | MNr | Mannschaft | Punkte | Ergebnis | ||
| Brett | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | - | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | Ergebnis | ||
| 1 | 6. | (0) | - | 5. | SG Burgtonna | (6) | - | |||
| 2 | 1. | SV Schott Jena | (4) | - | 4. | MTV 1876 Saalfeld | (0) | 3½ - ½ | ||
| 1 | 1000 | Monossova,Maria | (2) | - | 147 | Dührkop,Jasmin | (0) | 1 - 0 | ||
| 2 | 40 | Petermann,Tessa | (1½) | - | 160 | Rauch,Marie-Louis | (0) | 1 - 0 | ||
| 3 | 1025 | Glöckner,Helene | (1) | - | 149 | Tschäpe,Annabel | (½) | 1 - 0 | ||
| 4 | 1004 | Sauerwein,Johanna | (1) | - | 164 | Ratay,Meike | (0) | ½ - ½ | ||
| 3 | 2. | Meuselwitzer SV | (0) | - | 3. | SG Blau-Weiß Stad | (2) | 0 - 4 | ||
| 1 | 62 | Jahn,Marisa | (0) | - | 1003 | Gregorzewski,Mari | (1½) | 0 - 1 | ||
| 2 | 63 | Etzold,Carina | (0) | - | 94 | Dopmann,Sina | (1) | 0 - 1 | ||
| 3 | 72 | Wilmar,Anna | (1) | - | 103 | Stoll,Melissa | (1) | 0 - 1 | ||
| 4 | 76 | Kohl,Natalie | (0) | - | 1041 | Schmidt,Sarah | (1) | 0 - 1 | ||
| Paarungsliste der 5. Runde | ||||||||||
| PaarN | MNr | Mannschaft | Punkte | - | MNr | Mannschaft | Punkte | Ergebnis | ||
| Brett | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | - | TlnKen | Teilnehmer | Punkte | Ergebnis | ||
| 1 | 3. | SG Blau-Weiß Stad | (4) | - | 6. | (0) | - | |||
| 2 | 4. | MTV 1876 Saalfeld | (0) | - | 2. | Meuselwitzer SV | (0) | 4 - 0 | ||
| 1 | 147 | Dührkop,Jasmin | (0) | - | 62 | Jahn,Marisa | (0) | 1 - 0 | ||
| 2 | 160 | Rauch,Marie-Louis | (0) | - | 63 | Etzold,Carina | (0) | 1 - 0 | ||
| 3 | 149 | Tschäpe,Annabel | (½) | - | 72 | Wilmar,Anna | (1) | 1 - 0 | ||
| 4 | 164 | Ratay,Meike | (½) | - | 76 | Kohl,Natalie | (0) | 1 - 0 | ||
| 3 | 5. | SG Burgtonna | (6) | - | 1. | SV Schott Jena | (6) | 1½ - 2½ | ||
| 1 | 71 | Gast,Antonia | (2½) | - | 1000 | Monossova,Maria | (3) | ½ - ½ | ||
| 2 | 54 | Halle,Julia | (3) | - | 40 | Petermann,Tessa | (2½) | 0 - 1 | ||
| 3 | 113 | Richardt,Angelina | (3) | - | 1025 | Glöckner,Helene | (2) | 0 - 1 | ||
| 4 | 63 | Winterberg,Johann | (3) | - | 1007 | Dietzel,Maren | (1) | 1 - 0 | ||
Rangliste nach der 5.Runde:
1.SV SCHOTT Jena
2.SG Burgtonna
3.BW Stadtilm
4.MTV 1876 Saalfeld
5.SV Meuselwitz

Die Mannschaft von SCHOTT Jena
T.Petermann, H.Glöckner, M.Monossova
auf dem Bild nicht zu sehen sind M.Dietzel und J.Sauerwein
Anke Kohl
Mädchenwart ThSJ
Ist Schach Sport, ja, nein, ja und nein?!
Für alle kleinen und natürlich auch die Großen, hier der Link zur Mediathek des WDR und damit zu einer Sendung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Schach Sport ist oder nicht oder vielleicht doch beides.
MTV 1876 Saalfeld U 12 verfehlt bei den Landesmeisterschaften knapp die Medaillenränge
Die Mannschaftslandesmeisterschaften in der Altersklasse U 12 wurden unter besten Bedingungen in Hainrode ausgetragen. In zwei Tagen musste jede Mannschaft fünf Spiele austragen, ehe der neue Landesmeister fest stand. Bezirksmeister MTV 1876 Saalfeld spielte mit Markus Kania, Franz Edmund Quandt, Moritz Wagner und Jasmin Dührkop und musste sich mit Medizin Erfurt , Empor Erfurt, Lok Meiningen, Breitenworbis und Gastgeber Nordhausen auseinander setzen. Im Auftaktspiel gegen den späteren Landesmeister Medizin Erfurt war nichts zu holen und die Erfurter siegten mit 4 : 0. Diese Niederlage wurde im zweiten Spiel gegen Lok Meiningen mit einem klaren Saalfelder Sieg von 4 : 0 wieder egalisiert. Nun stand die Begegnung gegen Breitenworbis an und alle wussten, dies ist das Schlüsselspiel um die Bronzemedaille. Lange sah es gut für die Saalfelder aus, die Bretter zwei und drei standen klar auf Gewinn und gingen dann doch durch grobe Patzer noch verloren. Nachdem das Spitzenbrett auch noch verlor, schaffte Jasmin noch ein glückliches Remis, doch durch die unnötige 3,5 : 0,5 Niederlage waren die Medaillenträume ausgeträumt. Am zweiten Tag gab es gegen Empor Erfurt dann die erwartete 4 : 0 Niederlage und gegen Nordhausen durch Siege von Markus, Franz Edmund und Jasmin noch einen 3 : 1 Sieg. Landesmeister wurde ungeschlagen Medizin Erfurt vor Empor Erfurt, Breitenworbis, Saalfeld, Meiningen und Nordhausen. Mit dem vierten Platz wurde die Zielstellung Medaillenrang nicht ganz erreicht, aber diese Mannschaft bleibt altersmäßig weiter in der Altersklasse U 12 und wird es im nächsten Jahr besser machen. In der Wertung erreichte Jasmin 2,5 Punkte, Markus und Franz Edmund je 2,0 und Moritz 1,0 Punkt.
R.Schneiderheinze

Die Mannschaft von MTV 1876 Saalfeld
Franz Edmund Quandt, Moritz Wagner, Markus Kania
Jasmin Dührkop
Thüringer Frauen wieder Deutscher Vizemeister
Vier Siege und eine knappe Niederlage / DWZ-Auswertung für Erfurt und Zeulenroda
32. Deutsche Schachmeisterschaft für Frauen-Auswalmannschaften der Landesverbände (DFMM-LV) – bereits zum 17. Male in Braunfels/Hessen ausgetragen.
Abschlussstand:
Deutscher Meister 2010 Nordrhein-Westfalen 9:1 Mannschaftspunkte/27,5 Brettpunkte
Vizemeister – wie im Vorjahr – Thüringen 8:2 MP/25,0 BP
3. Baden 6:4 MP/26,0 BP
4. Niedersachsen 6:4/24,0
5./6. Sachsen und Hessen je 6:4/22,5 (14,00)
7. Schleswig-Holstein 5:5/22,5
8. Nordrhein-Westfalen II 5:5/20,5
9. Berlin 4:6/22,5
10. Bayern 3:7/16,5
11. Saarland 2:8 MP / 10,5 BP.
Vizemeister Thüringen spielte in der Brettreihenfolge mit Diana Hannes (Schachverein Medizin Erfurt) 3,5 Punkte (aus fünf Partien), Antje Fuchs (TSV Zeulenroda) 1,0/1, FM Kristin Müller-Ludwig (Erfurt) 3,5/5 (ohne Niederlage), Diana Skibbe (Zeulenroda) 3,5/5, Corinna Lange (ZSG Grün-Weiß Waltershausen) 3,5/5, Hannelore Kube (Erfurt) 2,0/5, Petra von der Weth – von Nordheim (Schachclub Suhl) 3,0/5, Katrin Grohmann (Erfurt)2,5/4 und Tiffany Kinzel (SG Blau-Weiß Stadtilm) 2,5/5. FIDE-Meisterin Doreen Troyke (Erfurter Schachklub), WFM Varvara Anisheva (Schachclub 51 Nordhausen) und Carolin Umpfenbach (ESK) konnten aus beruflichen Gründen nicht starten.
Deutsche Wertungszahlen (DWZ) der Thüringer Bundesliga-Spielerinnen nach Auswertung der Saison 2009/2010 in der Frauen-Bundesliga bzw. in der 2. Frauen-Bundesliga
Schachverein Medizin Erfurt (Bundesliga):
WIM Olena Hess DWZ 2097
WFM Kristin Müller-Ludwig 2025
Doreen Troyke 2040
Diana Hannes 2102
WFM Varvara Anisheva 2013
Carolin Umpfenbach 2054
Katrin Grohmann 1759
Hannelore Kube 1815.
TSV Zeulenroda (2. Bundesliga / Gruppe Süd):
Antje Fuchs DWZ 2099
CM Annegret Mucha 1971
Corinna Lange 1907 Diana Skibbe 1949
WFM Gesine Espig 1905
Marion Riemer 1661.
Weitere Spielerinnen Thüringer Vereine mit Deutschen Wertungszahlen über 1700 Punkten:
WIM Maria Schöne (Erfurter Schachklub) DWZ 2158
Dr. Kristina Uhlendorf (Zeulenroda) 1934
Petra von der Weth – von Nordheim (Schachclub Suhl) 1798
Annelies Forchmann (Waltershausen) 1788
Antonia Nicolai (SG Trusetal 92) 1783
Sonja Mpassy-Nzoumba (Zeulenroda) 1773
Sandra Lobe (TSV Plaue) 1771
Jana Tischer 1738
Doris Arlt (beide Suhl) 1733.
Welchen Gruppen der 2. Frauen-Bundesliga die Vertretungen vom Schachverein Medizin Erfurt (Absteiger aus der Frauen-Bundesliga) und vom TSV Zeulenroda (Vizemeister der Gruppe Süd in der 2. Bundesliga) in der am Sonnabend, dem 6. November, beginnenden neuen Meisterschaftssaison 2010/2011 zugeordnet werden, ist laut Turnierleiter der Frauen-Bundesliga noch nicht entschieden.
- ab -
Titelverteidiger ESV Gera wurde diesmal nur Dritter
U 16-Meisterschaft in Hainrode / KST Samowar Gera Achter in Weißenfels / Pokal-Nachtrag
Die Thüringer Meisterschaft für Jugend-Mannschaften der Altersklasse U 16 in Hainrode bei Nordhausen stand für die Spieler vom ESV Gera unter keinem guten Stern. Spitzenspieler Philip Nelson fehlte wegen eines Solo-Auftritts in einer Konzertveranstaltung im Geraer Rathaussaal. Tim Hoffmann, Maximilian Dathe und Jean Isserstedt zeigten nicht das, was sie wirklich können. Einzig Paul Senf an Brett eins war gut in Form - er besiegte den Erfurter Marius Friedt, der schon in der Oberliga zum Einsatz gekommen war, klar und spielte gegen die Besten von Mühlhausen und Meiningen mühelos unentschieden.
Ergebnisse:
Eisenbahner-Sportverein Gera – Erfurter Schachklub 1:3
Mühlhausen – Meiningen 0:4
Brettspielverein Mühlhausen – Gera 0,5:3,5
Meiningen – Erfurt 1,5:2,5
Gera – ESV Lok Meiningen 1:3
Erfurt – Mühlhausen 4:0.
Endstand:
Thüringer Meister 2010 Erfurter Schachklub 6:0 Mannschaftspunkte / 9,5 Brettpunkte
2. ESV Lok Meiningen 4:2 MP / 8,5 BP
3. Eisenbahner-Sportverein Gera 2:4 MP / 5,5 BP
4. Brettspielverein Mühlhausen 04 0:6 MP / 0,5 BP.
Paul Senf wurde als bester Einzelspieler am Spitzenbrett geehrt.
Am 15. Mannschaftsturnier im Schnellschach des Schachklubs Roland 1919 Weißenfels nahm auch wieder eine Vertretung des Kultur- und Schachtreffs „Zum Samowar“ Gera teil. Unter 16 spielstarken Vierer-Teams aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, darunter die Oberliga-Vertretungen SG 1871 Löberitz (Turniersieger) und Schachverein Sangerhausen (Zweiter) sowie sechs Landesliga- und Landesklasse-Mannschaften, belegten die Geraer Frank Schmidt (4,0 Punkte/+4=0-5), Gunter Seidens (6,0/+5=2-2), Manfred Janisch (5,0/+4=2-3) und Albrecht Beer (5,5/+4=3-2) in einem breiten Mittelfeld von Rang vier (10:8 MP) bis Rang dreizehn (8:10 MP) mit 9:9 Mannschaftspunkten und 20,5 Brettpunkten den angestrebten achten Platz. Ein großes Kompliment gilt Frank Schmidt für sein mehr als respektables Ergebnis gegen Kontrahenten, die bis zu 300 Wertungspunkte höher eingestuft waren.
Von der Pokal-Meisterschaft für Vierer-Mannschaften im Thüringer Schachbund ist noch ein Ergebnis nachzutragen. SV 1861 Liebschwitz, Vizemeister der Thüringenliga 2010, unterlag beim Staffelsieger der Landesklasse Ost und Aufsteiger in die Thüringenliga, Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm, der mit den Brüdern Raiko und Marco Siebarth, Christian Schneider und Altmeister Heinz Rätsch vier spielstarke Kontrahenten aufbieten konnte, glatt mit 1:3 Punkten. Für die Geraer konnte nur Frank Hermannsdörfer seine Partie gewinnen. Im Viertelfinale des Thüringen-Pokals am Sonntag, dem 13. Juni, ist nun der VfL 1990 Gera Gastgeber für die erfolgreichen Stadtilmer. Dieser interessante Wettkampf mit einem klaren Favoriten beginnt um 10 Uhr in Klubraum der Gaststätte „Grünspecht“ in der Pfortener Straße. Interessierte Zuschauer sind herzlich willkommen.
- ab -
Schon zwei Oberliga-Vertretungen ausgeschieden
Sömmerda besiegt Jenapharm nach Wertung / Weimar verliert gegen Erfurter Schachklub
In der zweiten Runde der Pokal-Meisterschaft für Vierer-Mannschaften im Thüringer Schachbund waren noch 16 Vertretungen am Start. In den acht Begegnungen gab es diese Resultate:
ESV Lok Sömmerda – SV Jenapharm Jena (Oberliga-Absteiger) 2:2 (6:4)
Einzelergebnisse:
Daniel Wanzek – Cornelius Middelhoff 1:0
Michael Kalisch – Sascha Darr 0:1
Martin Kühn – Stefan Neidig 1:0
Olaf Kirste – Frank Zipfel 0:1
SSV Vimaria 91 Weimar (Oberliga-Aufsteiger) – Erfurter Schachklub 1,5:2,5
Einzelergebnisse:
FM Michael Müller – IM Joachim Brüggemann remis
Andreas Günther – Grygoriy Streltsyn remis
Toralf Rensch – Stefan Duzy remis
Michael Philip – Marius Friedt 0:1
SG Blau-Weiß Stadtilm (Aufsteiger in die Thüringenliga) – SV 1861 Liebschwitz (Vizemeister 2010) 3:1
Einzelergebnisse:
Raiko Siebarth – Andreas Zeidler 1:0
Heinz Rätsch – Frank Hermannsdörfer 0:1
Christian Schneider – Frank Gerhardt 1:0
Marco Siebarth – Steffen Puschendorf 1:0
Schachverein Medizin Erfurt – ESV Lok Meiningen 3,5:0,5
SG Barchfeld/Breitungen – Schachclub 1998 Gotha 2,5:1,5
SV Hermsdorf/Th. – VfL 1990 Gera 1,5:2,5
Ilmenauer Schachverein – Schachverein Breitenworbis 2,5:1,5
Schachverein Bickenriede 85 – Schachclub Suhl 1,5:2,5.
Ansetzungen der dritten Runde am Sonntag, dem 13. Juni (10 Uhr):
Suhl – Medizin Erfurt
Erfurter Schachklub – Barchfeld/Breitungen
Gera – Stadtilm
Sömmerda – Ilmenau.
Die Gewinner dieser vier Wettkämpfe sind für das Endrunden-Turnier am 26./27. Juni qualifiziert.
Frauen-Großmeister-Turnier in Thüringen
Deutschen Meisterinnen Anna Endress (U 18) und Filiz Osmanodja (U 14) am Start
Zur Teilnahme am Frauen-Großmeister-Turnier des Deutschen Schachbundes (DSB) vom 3. bis 10. Juli 2010 im Erfurter Hotel „Radisson Blu“ sind folgende zehn Spielerinnen eingeladen worden:
Großmeisterin (WGM) Marta Michna (FIDE-Rating/ELO 2393) Nationalmannschaft der BRD
WGM Elena Levushkina (2345), Nationalmannschaft
WGM Joanna Dworakowska (2335/Polen)
Internationale Meisterin (WIM) Elena Boric (2274/Bosnien-Herzegowina)
WGM Irina Zakurdjaeva (2260/Russland/Schachclub 1957 Bad Königshofen)
WGM Anna Sharevich (2253/Weißrussland/USV VB Halle)
Ekaterina Jussupow (2174), Kaderspielerin des DSB
Anna Endress (2149), Kaderspielerin
FIDE-Meisterin (WFM) Doreen Troyke (2092), Erfurt
WFM Filiz Osmanodja (2065), Kaderspielerin.
Der FIDE-Rating-Durchschnitt dieses Rundenturniers, das vom Schachverein Medizin Erfurt ausgerichtet und vom Thüringer Justizministerium unterstütz wird, beträgt 2234 ELO-Punkte.
–ab-
60 Mädchen und Jungen bei den Kreisjugendspielen im Schach
24 Schulen dabei / 8 Titel für den MTV 1876 Saalfeld, 1 Titel für Thuringia Königsee / Jüngste Teilnehmer erst 6 Jahre / bei den Siegern gab es kaum Überraschungen
An den diesjährigen Kreisjugendspielen in der Sportart Schach nahmen 17 Mädchen und 43 Jungen teil. Damit wurde die Rekordteilnehmerzahl von 75 Mädchen und Jungen vom Vorjahr nicht erreicht, die Gründe dafür lagen an vielen schulischen Veranstaltungen an diesem Tage. Die Wettkämpfe wurden unter besten Turnierbedingungen in der Aula der Geschwister Scholl – Schule Saalfeld durchgeführt. Insgesamt nahmen 24 Schulen und Kindergärten teil, die meisten Teilnehmer stellten die GS Probstzella, GS Reinhardtstraße Saalfeld und das Gymnasium Königsee ( alle je 7 ) die GS Caspar-Aquila Saalfeld (5), die GS Kamsdorf und die RS Königsee (je 4). Von den Schachvereinen saßen von dem MTV 1876 Saalfeld 17 und von Thuringia Königsee 8 Spieler an den Brettern, Motor Katzhütte fehlte total. Die Wettkämpfe wurden im Schweizer System und im Rundensystem ausgetragen, jeder Teilnehmer hatte 20 Minuten für die Partie zur Verfügung. Die Wettkämpfe standen auf hohem Niveau, denn mit Jasmin Dührkop, Markus Kania, Franz Edmund Quandt und Moritz Wagner waren Landesmeister und Bezirksmeister am Start.
In allen 11 Altersklassen wurde hartnäckig um jeden Bauern gekämpft und es waren oft sehr knappe Entscheidungen beim Kampf um die angestrebte Goldmedaille. Insgesamt gab es aber bei den Siegern wenig Überraschungen, denn größtenteils setzten sich die Kreismeister durch. Bei den Schulen gab es zwei Titel für die GS Probstzella, was wieder für die hervorragende Arbeit der Übungsleiter Karl-Heinz und Fritz Schlosser spricht. Je ein Titel ging an die GS Caspar-Aquila Saalfeld, GS Anton Sommer Rudolstadt, GS Westschule Rudolstadt, H.-Böll Gymnasium Saalfeld, Gymnasium Königsee, Sabelschule Saalfeld, C.-Zeiss Gymnasium Jena, SBS Unterwellenborn und Gymnasium Bad Berka. Die Teilnahme von den 24 Schulen und Kindergärten zeigt, dass die AG – Tätigkeiten in den Schulen und AWO – Kindergärten sich stark bemerkbar machen und viele Mädchen und Jungen waren bereits unter den Erstplatzierten und kämpften um die begehrten Gold, Silber und Bronzemedaillen.
Alle Medaillengewinner auf einem Blick :
U 8 weiblich :
1. Mirja Brehm (GS Probstzella – MTV)
2. Natalie Zimmermann ( GS C.-Aquila Saalfeld)

1. Julian Markert (GS C.-Aquila Saalfeld)
2. Julian Müller (GS Reinhartdtstraße Saalfeld)
3. Nico Pietsch (GS C.-Aquila Saalfeld)

1. Sofia Schaadt (GS A.-Sommer Rudolstadt)
2. Juliane Mechtold (GS Probstzella)
3. Vivien Stichler und Pia Stichler (beide GS Kamsdorf)

1. Paul Möbius (GS Westschule Rudolstadt – MTV)
2. Tobias Fischer (GS Probstzella – MTV)
3. Moritz Spannaus (GS Reinhardtstraße Saalfeld)

1. Marie-Louise Rauch (GS Probstzella - MTV)
2. Jasmin Dührkop (Gymnasium Rudolstadt – MTV)
3. Annabel Tschäpe (GS C.- Aquila Saalfeld)

1. Markus Kania (H.-Böll Gymnasium Saalfeld – MTV)
2. Robin Radwan (GS Probstzella)
3. Franz Edmund Quandt (Gymnasium Bad Berka – MTV)

1. Willi Häusler (Gymnasium Königsee – Thur.Königsee)
2. Robin Bär (RS Gräfenthal)
3. Tim Rocktäschel und Jonny Müller (beide Gymnasium Königsee – Thur.Königsee)

1. Alexander Krämer (Sabelschule Saalfeld – MTV)
2. Marcel Jahn ( Gymnasium Königsee – Thur.Königsee)
3. Tarek Skouti (E.-Reinhold Gymnasium Saalfeld - MTV)
Christopher Schmutzler (H.-Böll Gymnasium Saalfeld – MTV)

1. Felicia Möller (C-Zeiss Gymnasium Jena – MTV)
U 18 männlich:
1. Robert Müller (SBS Unterwellenborn – MTV)
2. Florian Möller (Gymnasium Königsee – Thur. Königsee)
3. Robert Sommer (Gymnasium Königsee – Thur.Königsee)

1. Martin Quandt (Gymnasium Bad Berka – MTV)
2. Michael Schwarz (BBS Königsee – Thur.Königsee)

Drei Meuselwitzer Nachwuchsspieler bei den Deutschen Meisterschaften in Oberhof mit guten Ergebnissen
Die Deutschen Nachwuchseinzelmeisterschaften im Schach fanden in diesem Jahr Ende Mai in Oberhof statt. Diese räumliche Nähe wollten die drei Meuselwitzer Nachwuchstalente Niklas Kühne, Niklas Lerke und Natalie Kohl nutzen, um an diesem Turnier teil zu nehmen. Unvergesslich wird ihnen dabei nicht nur ihr gutes Abschneiden, sondern auch die großartige Atmosphäre während des Turniers bleiben.
Angefangen von einer schönen Eröffnungsveranstaltung, dem Besuch des „Duells auf Brettern“ zwischen dem Vizeweltmeister im Biathlon Christoph Stephan und dem amtierenden Deutschen Meister im Schach Niclas Huschenbeth in der Oberhofer Skihalle bis hin zur gigantischen Abschlussveranstaltung mit einem krönenden Feuerwerk war diese Meisterschaft ein herausragendes Erlebnis.
Die beiden „Nesthäkchen“ Niklas Lerke und Natalie Kohl starteten im offenen „KIKA“-Turnier, welches extra für Kinder unter 9 Jahre bei den Deutschen Meisterschaften ausgetragen wird. Dieser Wettkampf ging über sieben Runden in drei Tagen und gespielt wurde Schnellschach mit einer Bedenkzeit von 30 Minuten pro Spieler und Partie, was unseren kleinen Schnell- Denkern sehr entgegen kam. Beide spielten immer in der vorderen Hälfte mit. Niklas konnte dabei mit 5 Siegen beeindrucken und belegte unter 53 Teilnehmern einen hervorragenden 10. Platz. Auch die siebenjährige Natalie konnte sich nach ihrer schon traditionellen Auftaktniederlage sehr gut in Szene setzen und ihre Partien viermal siegreich beenden, was den 22. Platz bedeutete.
Der 13-jährige Niklas Kühne startete im starken Feld der Offenen Meisterschaft unter 25 Jahre. An sieben Tagen wurden 9 Runden gespielt, wobei eine Partie über fünf Stunden dauern konnte. Nach einer Auftaktniederlage gegen die Deutsche U16- Meisterin von 2007 Janina Remy (Rheinland-Pfalz) kam er immer besser ins Turnier, distanzierte eindeutig die von der Wertzahl her schwächeren Gegner und erreichte auch gegen nominell stärkere Kontrahenten Ausgeglichenheit und teilweise Vorteile. Dabei kam ihm zugute, dass Jugendtrainer Torsten Kohl seinen Urlaub in Oberhof verbrachte und Niklas auf den jeweils nächsten Gegner vorbereitete und mit ihm die gespielten Partien auswerten konnte.
In den letzten vier Runden legte der Kriebitzscher nochmal zu, erreichte 2 Siege und 2 Remis und musste dabei in zwei Partien fast das volle Zeit-Limit ausschöpfen. Diese Geduld und Ruhe, die Niklas am Schachbrett ausstrahlt, zahlt sich nun aus. Auf Rang 50 gesetzt, erreichte er mit 5 Punkten einen hervorragenden 30. Platz unter 71 Teilnehmern und wurde in der separaten Wertung der Teilnehmer unter 14 Jahre Dritter. Nach einer großartigen Saison ohne eine Punktspielniederlage konnte er damit seine Deutsche Wertzahl nochmals um 50 Punkte steigern. Ein schöner Erfolg für ihn und auch für seinen Trainer sowie für den Meuselwitzer Schachverein.
Anke Kohl
Ergebnisse Aufstiegsspiele
Liebe Schachfreunde,
die Aufstiegsspiele sind vorbei und hier sind die Ergebnisse:
1.Kings Club Jena 98 II 5-1 MP 16,5 BP
2.SV Hermes Gera 4-2 MP 13,5 BP
3.MTV 1876 Saalfeld III 3-3 MP 13,5
4.TSV Zeulenroda IV 0-6 MP 4,5 BP
Damit stehen mit Kings Club 98 Jena II und Hermes Gera die Aufsteiger in die Bezirksklasse fest. Dazu herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der kommenden Saison.
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Sascha Darr Ostthüringer Meister im Blitzschach
Nur 15 Starter / Geraer Gunter Seidens und Jenaer Richard Brömel auf den Ehrenplätzen
Ostthüringer Einzelmeisterschaft im Blitzschach im Jembo-Park Jena (15 Starter / Rundenturnier)
Sieger Sascha Darr (SV Jenapharm Jena) 13,0 Punkte (+13=0-1)
2. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 11,0 Pkt. (+10=2-2)
3. Richard Brömel (SV Schott Jena) 10,0 Pkt. (+9=2-3)
4. Jerome du Maire (ThSV Triebes) 9,0 P.
5. Igor Asmykovich 8,5
6. Frank Fauth (beide SV Jenapharm Jena) 8,5
7. Matthias Sack (SV Hermsdorf) 8,5
8. Michael Katzer (Triebes) 7,5
9. Hans-Jürgen Moje (Hermsdorf) 7,0
10. Bernd Kretzschmar (VfL Gera) 7,0
11. Felix Osterloh (Schott Jena) 5,5
12. Peter Horatschek (Jenapharm) 4,0
13. Lucas Scholz (Schott Jena) 3,0
14. Bernd Hase (VfL Gera) 2,5
15. Georgij Gonsales (Hobbyspieler) 0,0 Punkte.
17. Jenaer & Mühlhäuser Schach-Open (60 Teilnehmer / sieben Runden im Schweizer System)
Sieger Internationaler Meister (IM) Gunter Spieß (SV Lok Leipzig-Mitte) 6,0 Punkte (+5=2-0)
2. Franz Bräuer (SV Jenapharm Jena) 5,5 Pkt. (+4=3-0)
3. Paul Stümer (Schachverein Bergneustadt/NRW) 5,5 P. (+5=1-1)
4. Sascha Darr
5. Cornelius Middelhoff
6. Manfred Schober (alle Jenapharm) je 5,0 P.
7. IM Leonid Sobolevsky (Schachzirkel Elstertal Langenberg)
8. Jan Kregelin
9. Roland Graf (beide Schachclub Hoyerswerda)
10. Wilhelm v. Otte (ESV Lok Meiningen)
11. Achim Bluhm (SF Neuberg)
12. Harry Wüstehube (Kasseler Schachklub)
13. Jürgen Streit (Langenberg)
14. Frank Schneider (Kings Club 98 Jena)
15. Peter Stridde (SV Fortuna Pößneck) je 4,5
vor weiteren 45 Spielern mit 4,0 und weniger Punkten.
Termine für Meisterschaften im Nachwuchsbereich
05.-06.06.2010: Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U 12 + U 16 in Hainrode/Nordhausen
12.-13.06.2010: Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U 14 w in Jena
19.-20.06.2010: Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U 10 + U 14 in Schafhausen/Rhön
09.-13.10.2010: 27. Internationales Jugend-Open des SV Empor Erfurt in der Thüringenhalle Erfurt
- ab -
Noch 16 Vertretungen aus allen vier Schach-Bezirken dabei – von Oberliga bis Bezirksliga
Thüringer Mannschaftspokal 2010
Ergebnisse der ersten Runde:
ESV Lok Meiningen – SG Trusetal 92 3,5:0,5
Meuselwitzer Schachverein 1921 – ESV Lok Sömmerda 1:3
Erfurter Schachklub – ESV Lok Meiningen II 3,5:0,5
Schachverein Breitenworbis – SG Arnstadt-Stadtilm 2,5:1,5
VfL 1990 Gera II – Schachverein Bickenriede 85 1,5:2,5
SG Barchfeld/Breitungen II – SG Blau-Weiß Stadtilm 0:4
Schachclub 1998 Gotha – Ilmenauer Schachverein II 4:0 (k.)
Schachverein Bickenriede II – SV Hermsdorf/Th. 0:4.
Ansetzungen der zweiten Runde am 30. Mai:
Schachverein Medizin Erfurt – ESV Lok Meiningen
ESV Lok Sömmerda – SV Jenapharm Jena
SSV Vimaria 91 Weimar – Erfurter Schachklub
SG Blau-Weiß Stadtilm – SV 1861 Liebschwitz
SG Barchfeld/Breitungen – Schachclub 1998 Gotha
SV Hermsdorf – VfL 1990 Gera
Ilmenauer Schachverein – Schachverein Breitenworbis
Schachverein Bickenriede 85 – Schachclub Suhl.
- ab -
Schach - Bezirksliga Ost: Triebes wird Bezirksmeister
Aufstieg in die Landesklasse
Angekommen in der Bezirksliga Ost lautete das oberste Ziel der Triebeser "Klassenerhalt". Nach dem überraschenden Aufstieg aus der Bezirksklasse Ost handelte man die Triebeser bereits als Abstiegskandidat und Fahrstuhlmannschaft. Doch der Schein sollte sich als trügerisch erweisen, als man sich bereits nach vier Spieltagen in der Tabellenoberhälfte festsetzen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hätte noch keiner an den großen Erfolg zu glauben gewagt, da Schlusslicht und Spitze nur wenige Zähler trennten. Im Laufe der folgenden Spieltage verringerten die Triebeser die Luft der Führenden und schoben sich mit einem Sieg gegen den VfL Gera II an die Tabellenspitze. Doch noch zwei Spieltage galt es zu absolvieren, gegen keine geringeren Gegner. Nämlich die beiden Mitkonkurrenten Weida und Pößneck. Das erste große Duell gegen Weida gewann man und schickte damit die Gäste aus dem Titelrennen. Am letzten Spieltag war also nochmals höchste Konzentration und Kampfeinstellung gefordert. In einer spannenden Partie gelang es letztlich den Gästen aus Triebes, auf fremden Terrain die Sektkorken knallen zu lassen und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu begießen. Ausschlaggebend für die Super-Saison war vor allem der großartige Teamgeist.

Die Punkte für Triebes erzielten: E. Hoffmann (1,5/9), R. Wabra (2,5/6), M. Katzer (7,5/9), J. du Maire (8/9), K. Otto (1,5/7), H.-P. Kunad (7/9), D. Zipfel (7/9), T. Richter (4,5/9) sowie P. Leistner (0,5/4). Herausragend war die Leistung von den Sportfreunden Kunad, Zipfel (beide über 1800), du Maire und Katzer (beide über 2000).
M.Katzer
VfL 1990 Gera II gewinnt Relegation gegen Kahla
Bezirksliga-Neunter gegen Bezirksklasse-Zweiter 5,5:2,5 / Vereinsturniere werden fortgesetzt
Das Relegationsspiel um einen Platz in der Schach-Bezirksliga Ostthüringen zwischen VfL 1990 Gera II (Neunter im Schlussklassement der Bezirksliga 2010) und SV 1910 Kahla (Vizemeister in der Schach-Bezirksklasse) endete mit 5,5:2,5 Punkten für die Gastgeber. Im knapp fünfstündigen Wettkampf zwischen zwei vom Durchschnitt der Deutschen Wertungszahlen (DWZ) her gleichwertigen Teams konnten die Geraer durch Thomas Walther am Spitzenbrett, Rüdiger Kopczak, Jürgen Pleyer und Ralph Förster vier Partien gewinnen. Roland Fietsch, Bernd Kühnl und Karl Dorst spielten remis. Für Kahla war einzig Dr. Dietrich Scheglmann siegreich. Mit diesem letztlich klaren Ergebnis schlossen die Bezirksliga-Spieler vom VfL eine bis dahin total verkorkste Saison wenigstens noch versöhnlich ab.
Vereinsmeisterschaft im VfL 1990 Gera um den „Heinz-Thomas-Pokal“
Ergebnisse:
Kopczak – Manicke 0:1
Seidens – Fijalkowski remis
Piontek – Fietsch 1:0
Schönfeld – Dorst 1:0
Seiler – Böhme 1:0
Hilbert – Kühnl 1:0
Pleyer – Goldmund 1:0.
Stand nach vier von sechs Runden (Spitze):
Hans-Joachim Manicke 3,5 Punkte
Michael Piontek 3,0 Pkt.
Jürgen Fijalkowski, Rüdiger Kopczak, Gunter Seidens und Volker Schönfeld je 2,5 Punkte.
Ansetzungen der fünften Runde (letzter Spieltermin: 28. Mai):
Manicke – Piontek
Fijalkowski – Kopczak
Seidens – Seiler
Schönfeld – Hilbert
Dorst – Fietsch
Kühnl – Goldmund
Böhme – Pleyer.
Titelverteidiger: Schachfreund Gunter Seidens.
Vereinsturnier im Schnellschach
Ergebnisse der vierten Runde:
Bäuerle – Seidens 0:2
Schönfeld – Beer 1,5:0,5
Richter – Pleyer 1,5:0,5
Hilbert – Fijalkowski 0:2
Fietsch – Kopczak 2:0
Hespers – Kühnl 0,5:1,5
Goldmund – Wilk 0:2.
Stand:
Gunter Seidens 7:1 Matchpunkte/MP + 6,5 Partiepunkte/PP
Jürgen Fijalkowski 6:2 MP/6,0 PP
Volker Schönfeld 6:2 MP/5,5 PP
Andreas Bäuerle 6:2 MP/5,0 PP
Sven Richter 5:3 MP/4,5 PP
Albrecht Beer 4:4 MP/4,5 PP
Roland Fietsch 4:4 MP/4,5 PP
Norbert Wilk 4:4 MP/4,0 PP
Bernd Kühnl 4:4 MP/3,5 PP
Jürgen Pleyer 3:5 MP/3,5 PP
Stephan-Jörg Hilbert 3:5 MP/3,0 PP
Rüdiger Kopczak 2:6 MP/3,0 PP
Rolf Hespers 2:6 MP/2,5 PP
Heike Goldmund 0:8 Matchpunkte / 0,0 Partiepunkte.
Ansetzungen der fünften Runde (letzter Spieltermin: 11. Juni):
Fijalkowski – Seidens
Bäuerle – Schönfeld
Richter – Fietsch
Wilk – Beer
Kühnl – Pleyer
Hilbert – Hespers
Kopczak – Goldmund.
Titelverteidiger: Schachfreund Jürgen Fijalkowski.
Vereinsmeisterschaft im Blitzschach beim Geraer SV Hermes, Ergebnisse vom Mai-Durchgang:
Tagessieger Andreas Gert 10 Platzierungspunkte/PP
Andreas Binder 8 PP
Jürgen Bilek 6 PP
Frank Münch 4 PP
Frank Schmidt II 3 PP
Heinz-Peter Böttger (Hobbyspieler) 2 Platzierungspunkte.
Durchgehende Saisonwertung nach neun von zwölf Wertungsturnieren:
Jürgen Bilek 56 PP
Andreas Binder 50 PP
Andreas Gert 41 PP
Frank Münch 25 PP
Helmut Sauer 21 PP
Frank Schmidt II 21 PP
Gunter Seidens (Gaststarter vom VfL 1990 Gera) 18 PP
Sylvia Heller 9 PP
Peter Herzig 8 PP
Torsten Aniol 6 PP
Karl-Heinz Böttger (Hobbyspieler) 2 PP.
Titelverteidiger: Schachfreund Andreas Binder.
- ab -
Ergebnis Relegationsspiel
Liebe Schachfreunde,
hier ist das Ergebnis des Relegationsspieles zwischen VfL 1990 Gera II und SV 1910 Kahla um den Verbleib oder den Aufstieg in die Bezirksliga.
| VfL 1990 Gera II Walther,T. Fietsch,R. Beer,A. Kopczak,R. Kühnl,B. Dorst,K. Pleyer,J. Förster,R. |
- - - - - - - - |
SV 1910 Kahla Fortagne,A. Schreyer,K. Dr.Scheglmann,D. Pältz,S. Lösche,B. Dr.Kaatz,T. Schiebel,G. Buchashvili,A. |
5,5-2,5 1-0 remis 0-1 1-0 remis remis 1-0 1-0 |
Damit verbleibt VfL 1990 Gera II in der Bezirksliga. Dazu herzlichen Glückwunsch und beiden Vereinen für die kommende Saison viel Erfolg.
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Wieder Pokal-Aus für VfL 1990 Gera in Runde eins
GSV Hermes spielt in der Aufstiegsrunde gegen KC Jena, MTV Saalfeld und TSV Zeulenroda
Beim VfL 1990 Gera werden unbestritten Traditionen gepflegt – in schöner Regelmäßigkeit scheiden seit Jahren Teams in der ersten Runde der Thüringer Pokalmeisterschaft aus. So war es auch diesmal wieder. Für VfL 1990 Gera II ging nach einer total verkorksten Meisterschaftssaison auch das Heimspiel der ersten Runde gegen SV Bickenriede, Zweiter in der Schach-Bezirksliga Nordthüringen, mit 1,5:2,5 Punkten verloren. Mit den schwarzen Steinen erkämpfte Mannschaftsleiter Jürgen Pleyer einen Sieg, und Roland Fietsch erzielte ein Unentschieden. Beide Weißpartien wurden nach gutem Beginn in den Sand gesetzt. Nun bleibt nur noch die Hoffnung auf einen versöhnlichen Saison-Abschluss durch einen Sieg am kommenden Sonntag (16. Mai) im Relegationsspiel um einen Platz in der Bezirksliga gegen den Bezirksklasse-Zweiten SV 1910 Kahla. Wettkampfbeginn ist um 9 Uhr in der Gaststätte „Grünspecht“ (Pfortener Straße 13).
Der Geraer SV Hermes trifft als Meister der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land im Turnier um den Aufstieg in die Bezirksklasse am 29. und 30. Mai in Triptis auf die Vertretungen von Kings Club 98 Jena II (Jena/Saale-Holzland-Kreis), MTV 1876 Saalfeld III (Saalfeld-Rudolstadt/Saale-Orla-Kreis) und TSV Zeulenroda III (Greiz).
- ab -
Nachruf des SV Motor Katzhuette-Oelze
Der SV Motor Katzhuette-Oelze (ehemals Spielgemeinschaft Katzhuette-Lauscha) trauert um den Verlust zweier Schachfreunde.
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| Siegfried Brückner + 14.03.2010 |
Uwe Tredup + 19.04 2010 |
Unser Siegfried war Stammspieler der 2. Mannschaft, welche im Saale-Orla-Kreis + Landkreis Saalfeld/Rudolstadt spielte. Von Beruf war er Lehrer. Er unterrichtete in Katzhuette, Lauscha und in Oberweißbach. In den 90-ern war er für einige Zeit Bürgermeister seiner Heimatstadt Katzhütte. Dort, sowie in Lauscha und später auch in Oberweißbach leitete er (auch noch nach seiner Pensionierung) Schach AG´s an den Grundschulen.
Unser Schachfreund hatte schon länger gesundheitliche Probleme, welche sich in den letzten 4 Wochen dramatisch verstärkten. Bis einen Monat vor seinem Ableben spielte er aktiv Schach.
Siegfried Brückner wurde 67 Jahre alt.
Uwe Tredup war unser Spieler am Spitzenbrett der 1. Mannschaft. Unser Schachfreund wohnte vor seiner Pensionierung in Sachsen-Anhalt. Auch er war von Beruf Lehrer. Mit Eintritt in das Rentenalter zog er zu seiner Schwiegertochter nach Katzhütte. Durch ihn erhielt unser Verein einen sportlichen Aufschwung. Von der Kreisliga stiegen wir in die Bezirksklasse auf. 2 Jahre später gelang sogar der Aufstieg in die Bezirksliga, in welcher wir dann 2 Jahre lang spielen konnten. Uwe Tredup war 2-mal Bezirksmeister des Bezirkes Halle. Er hatte eine ELO von über 2200. Bei seiner Teilnahme an der Senioren WM belegte er einen guten Mittelfeldplatz. Die gesamte letzte Saison spielte unser Uwe aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit, er kämpfte gegen seine Krankheit. Zuhause war Schach seine Ablenkung. Auch war er immer sehr an unseren Ergebnissen interessiert. Unser Verein hoffte bis zu seinem Ableben auf seine Genesung.
Uwe Tedup wurde 68 Jahre alt.
Die Erkrankung und das spätere Ableben unserer beiden Schachfreunde trafen unseren kleinen Verein schwer, es zog sich wie ein schwarzer Faden durch die gesamte Saison.
Wir werden ihnen immer ein ehrendes Gedenken bewahren.
Die Mitglieder des SV Motor Katzhütte.
SV Jenapharm Jena verliert Oberliga-Relegation
Erfurter Schachklub II und Jenapharm Jena Absteiger / SSV Vimaria 91 Weimar steigt auf
In der Schach-Oberliga Ost endete das Relegationsspiel zwischen den beiden Tabellenelften Schachfreunde Neuberg (Staffel B) und SV Jenapharm Jena (Staffel A) um den Verbleib in der Spielklasse nicht unerwartet mit 5:3 Punkten. Die Hessen konnten ihre acht Stammspieler aufbieten und waren den erneut nicht in Bestbesetzung angereisten Thüringern schon von den Wertzahlen her klar überlegen. Nur ein Unentschieden im „Oberhaus“ an den Brettern eins bis vier durch Cornelius Middelhoff war einfach zu wenig, um diesen Entscheidungskampf zu gewinnen. Einzig Thomas Kloß im „Unterhaus“ (Bretter fünf bis acht) konnte seinen Gegner besiegen. Seine Mannschaftskameraden Franz Bräuer, Stefan Horatschek und Dr. Frank Rauhut erkämpften Punkteteilungen. Damit spielt SV Jenapharm Jena genau wie Erfurter Schachklub II als Tabellenletzter der Staffel B in der neuen Saison 2010/2011 wieder in der Thüringenliga. Aufsteiger aus der Thüringenliga in die Schach-Oberliga Ost ist der neue Landesmeister SSV Vimaria 91 Weimar, der sich mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung gegenüber dem langjährigen Oberligisten SV 1861 Liebschwitz durchgesetzt hatte. Aufsteiger in die Oberliga sind auch die Landesmeister von Hessen – Wiesbadener Schachverein 1885 -, Sachsen – TuS 1920 Coswig – und Sachsen-Anhalt – Universitätssportverein Halle II -, die alle vor Jahren schon einmal in dieser Spielklasse mehr oder weniger erfolgreich um Punkte und Platzierungen gekämpft haben. Durch den Abstieg von zwei Thüringer Vertretungen aus der Oberliga in den Spielbetrieb des Thüringer Schachbundes (ThSB) müssen in der abgeschlossenen Saison drei Mannschaften die Thüringenliga verlassen: ZSG GW Waltershausen, Ilmenauer Schachverein und Schachverein Ammern. Aufsteiger in die Thüringenliga sind die Staffelsieger der Landesklasse: Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm (Ost) und Schachclub 1951 Nordhausen (West). Da Waltershausen sein Startrecht in der Landesklasse nicht wahrnimmt, sondern wegen des Abgangs mehrerer Leistungsträger einen Neuaufbau in der Schach-Bezirksliga Nord versuchen will, ist kein Relegationsspiel zwischen den Tabellenachten der beiden Landesklasse-Staffeln Ost und West erforderlich. Absteiger aus der Landesklasse in den Spielbetrieb der vier Thüringer Schach-Bezirke sind SV Jenapharm Jena III (Ost) und SG Arnstadt-Stadtilm II (Mitte) sowie Schachverein Breitenworbis (Nord) und Schachclub Suhl II (Süd). Ihre Plätze nehmen in der am 26. September beginnenden neuen Saison als Aufsteiger die vier Schach-Bezirksmeister ein: Schachklub Dingelstädt 1921 (Nord), Erfurter Schachklub III (Mitte / bei einem eventuellem Verzicht Schachclub Turm Erfurt), Thüringer Schachverein Triebes (Ost) und Schachverein Schmalkalden 04 (Süd).
Einzelergebnisse der Spieler der beiden Jenaer Vertretungen in der Schach-Oberliga Ost 2009/2010:
SV Schott (Siebenter mit 12:10 Mannschaftspunkten / 44,0:44,0 Brettpunkten):
Brett 1 FIDE-Meister Dr. James Vigus 0,0 Punkte aus zwei Partien
2 Rick Burmeister 0,5/2
3 Tobias Hellwig 3,5/10
4 Dr. Peter Babrikowski 6,5/11
Finn Riedel 4,5/11
6 Dr. Michael Dreyer 4,5/7 (ohne Niederlage/+2=5-0)
7 Albrecht Werner 5,0/10
8 Richard Brömel 6,0/9 (ohne Niederlage/+3=6-0)
9 Jan Richter 4,5/11 sowie insgesamt 9,0 Punkte
durch die Reservespieler Dr. Klaus Vieweg, Lothar Schmidt, Gerhard Richter, Wilfried Bunke, Werner Schlachetka und Uwe Schulz.
SV Jenapharm Jena (Elfter mit 4:18 Mannschaftspunkten / 31,5:56,5 Brettpunkten)
Brett 1 FIDE-Meister Stephan Haskamp 0,0 Punkte aus einer Partie
2 Stefan Neidig 3,5/9
3 Sascha Darr 3,5/9
4 Christian Fröhner (ohne Einsatz)
5 Cornelius Middelhoff 5,0/10
6 Frank Zipfel 3,5/11
7 Franz Bräuer 2,5/9
8 Thomas Kloß 5,0/11
sowie insgesamt 8,5 Punkte durch die Reservespieler Stefan Horatschek, Bernd Mißbach, WCM Annegret Mucha, Dr. Frank Rauhut, Steffen Skarus und Ibar Asmykovich.
- ab -
SV 1861 Liebschwitz Thüringer VizemeisterLangenberg Dritter und VfL Siebenter / ESV Bezirksliga-Dritter, Liebschwitz II Vierter, VfL II Neunter
Die Meisterschaftskämpfe im Thüringer Schachbund (ThSB), im Schach-Bezirk Ostthüringen (SBO) und in der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land (SKL) wurden mit den Spielen der neunten Runde planmäßig beendet. Relegationsspiele und Aufstiegskämpfe werden bis Ende Mai ausgetragen.
Thüringenliga
Schachverein Ammern - SV 1861 Liebschwitz 2,5:5,5. Vier Siege von Frank Hermannsdörfer, Frank Gerhardt, Steffen Puschendorf und Maik Biel sowie drei Unentschieden durch Andreas Zeidler am Spitzenbrett gegen Alexej Dawydow, Peter Kastner und Steffen Meissner ergaben einen klaren Erfolg mit 5,5:2,5 Punkten. Damit wurden die Liebschwitzer Thüringer Vizemeister. Im entscheidenden Kampf gegen den neuen Landesmeister und Aufsteiger in die Schach-Oberliga Ost SSV Vimaria 91 Weimar hatten die Geraer beim 4:4-Unentschieden gute Siegchancen nicht genutzt. Schachzirkel Elstertal Langenberg - TSG Apolda 4:4. Mit einem weiteren ruhigen 4:4 sicherten die Langenberger Rang drei und damit ihre bisher beste Platzierung in der höchsten Thüringer Spielklasse ab. Die Punkte holten diesmal Birger Watzke und Michael Streit/je 1 sowie Werner Weiß, Daniel Kottwitz, Hans-Jürgen Frommelt und Matthias Lahn/je 0,5.
VfL 1990 Gera - ZSG Grün-Weiß Waltershausen 2,5:5,5. Gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten, der mit nur sieben Spielern angereist war, gingen die Gastgeber sang- und klanglos ein. Mike Huster gewann seine Partie. Sven Richter hatte keinen Gegner. Hans-Joachim Manicke erkämpfte erneut ein Unentschieden am Spitzenbrett gegen Roland Stiefel - würdiger Abschluss einer für ihn erfolgreichen Saison. Mit einem Mannschaftssieg wäre der Aufsteiger VfL sensationeller Dritter geworden. So bedeutet Platz sieben den angestrebten Klassenerhalt.
Bezirksliga
SV 1861 Liebschwitz II - Eisenbahner-Sportverein Gera 4:4. Einzelergebnisse: Gunther Müller - Matthias Gläßl 0:1, Berthold Müller - Dr. Johannes Steinmüller +:-, Klaus Nagler - Dieter Hilbig remis, Henry Seidel - Matthias Kupper remis, Hans Müller - Philip Nelson remis, Mario Watzlawek - Paul Senf remis, Hubert Piontek - Georg Lorenz 1:0 und Werner Pitschel - Dr. Rolf Küffner 0:1. Mit jeweils 10:8 Mannschaftspunkten erreichten die Geraer vordere Platzierungen im Abschlussklassement: ESV Dritter (40,5 Brettpunkte) und Liebschwitz II Vierter (39,5 BP).
Meuselwitzer Schachverein 1921 - VfL 1990 Gera II 4:4. Hier wurde noch einmal richtig gekämpft, weil die Gäste unbedingt einen Mannschaftspunkt brauchten und die Gastgeber Altenburg noch die Chance auf ein Relegationsspiel erhalten wollten. Am Ende gab es sechs Unentschieden durch Thomas Walther, Uwe Drechsel, Roland Fietsch, Rüdiger Kopczak, Bernd Kühnl und Jürgen Pleyer sowie den entscheidenden Partiegewinn durch "Reservist" Ralph Förster.
VfL 1990 Gera II als Neunter der Bezirksliga spielt nun am 16. Mai einen Relegationskampf gegen SV 1910 Kahla, Zweiter der Bezirksklasse.
TuS Osterburg 90 Weida - Schachclub Altenburg 3:5. Altenburg nutzte die letzte Möglichkeit, vielleicht noch Neunter zu werden.Für Weida gewann erneut Uwe Wagner seine Partie; Mario Heine, Volkhard Lehmann, Robert Heine und Ernst Heinemann spielten unentschieden. Die Weidaer belegen am Ende einer durchwachsenen Saison mit einem ausgeglichenen Punktestand Rang sieben.
Aufsteiger in die Landesklasse ist völlig überraschend, aber verdient der Thüringer Schachverein Triebes, der als Vorjahreszweiter der Bezirksklasse in die Bezirksliga aufgestiegen war. Schachclub Altenburg steigt als Tabellenletzter in die Bezirksklasse ab.
Bezirksklasse
SV Blau-Weiß Bürgel - Schachzirkel Elstertal Langenberg II 4,5:3,5. Es wurde nur Selters für die Geraer, der Sekt blieb in Bürgel. Trotz des spielstärksten Aufgebots, das im Laufe der Saison für Langenberg II an den Brettern saß, ging der Sieg im Spitzenspiel und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga an die Gastgeber. Klaus Reiher, Andreas Schaudin und Dr. Michael Gölles konnten ihre Gegner besiegen. Manfred Janisch erzielte ein Unentschieden. Abschlussrang vier ist für den Aufsteiger aus der Kreisliga mehr als nur ein Achtungserfolg.
Kreisliga
Eisenbahner-Sportverein Gera II - Meuselwitzer Schachverein II 4:1. Das letzte Spiel der Saison endete mit einem klaren Erfolg der Geraer. Die Punkte holten Gert Gwosdz, Peter Skibbe und Maximilian Dathe/je 1 sowie Volker Stark und Tosten Kirschner/je 0,5 gegen spielstarke Jugendliche. Schachclub Altenburg III - VfL 1990 Gera III 5:0. Die Gastgeber kamen kampflos zum Sieg, da die Geraer "mangels Personals" abgesagt hatten.
Abschlussstand: Kreisliga-Meister und Teilnehmer an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse Geraer Sportverein Hermes 8:2 Mannschaftspunkte / 16,5 Brettpunkte, 2. SV 1861 Liebschwitz III 6:4 MP/13,5 BP, 3. Eisenbahner-Sportverein Gera II 5:5 MP/13,5 BP, 4. VfL 1990 Gera III 5:5 MP/11,5 BP, 5. Meuselwitzer Schachverein 1921 II 4:6 MP/11,5 BP und 6. Schachclub Altenburg III 2:8 MP/8,5 BP. Eisenbahner-Sportverein Gera III hatte seine Mannschaft zurückgezogen.
Die Turnierspiele um den Aufstieg in die Schach-Bezirksklasse Ostthüringen werden am 29. und 30. Mai voraussichtlich in Triptis ausgetragen.
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Auf- und Absteiger der Saison 2009/2010
Nachdem am vergangenen Sonntag die letzten Punktspiele der Bezirksklasse und Bezirksliga durchgeführt wurden und die Ergebnisse der Thüringenliga und Landesklassen bekannt sind, stehen die Auf- und Absteiger fest.
Aufsteiger von der Bezirksklasse in die Bezirksliga:
SV Blau-Weiß Bürgel
Aufsteiger von der Bezirksliga in die Landesklasse:
Thüringer Schachverein Triebes
Absteiger von der Bezirksliga in die Bezirksklasse:
SC Altenburg I
Die Mannschaften von VfL Gera II und SV 1910 Kahla spielen am 16.Mai eine Relegation um den Verbleib oder den Aufstieg in die Bezirksliga.
Absteiger von der Bezirksklasse in die Kreisliga:
SVM Katzhütte / Oelze wechselt den Bezirk und ist damit erster Absteiger
SV Jenapharm IV
Die Aufsteiger aus den Kreisligen werden am 29. und 30.Mai ermittelt.
Internationaler Schachmeister Leonid Sobolevsky gewinnt das 12.Michael Kretschmer- Gedenkturnier
Hochkarätiges Schnellschachturnier mit acht Teilnehmern über ELO 2000
Die Durchführung des 12. Michael Kretschmer - Gedenkturniers hatte wieder große Resonanz unter den Spitzenspielern gefunden und waren der Einladung des MTV 1876 Saalfeld gefolgt, um den vor 12 Jahren tödlich verunglückten Spitzenspielers zu ehren. Das Turnier wurde unter Idealbedingungen im Konferenzsaal des Hotels " Tanne " in sieben Runden Schweizer System ausgetragen, jeder Spieler hatte 20 Minuten Bedenkzeit pro Partie zur Verfügung. Turnierleiter Roland Schneiderheinze konnte zur Eröffnung den Vater und Bruder von Michael Kretschmer herzlich begrüßen.
Favoriten des Turniers waren der Internationale Meister und Turniersieger 2007 Leonid Sobolevsky (SZ Elstertal Langenberg - DWZ 2149), der Turniersieger von 2000 Uwe Mehlhorn (Ilmenauer SV- DWZ 2045), der Turniersieger von 2001 Birger Watzke (SZ Elstertal Langenberg) sowie die Oberligaspieler Wolfgang Just (Lok Leipzig Mitte - DWZ 2120) und Richard Brömel (SV Schott Jena- DWZ 2080). Natürlich wollten die besten Saalfelder Spieler bei der Vergabe der Pokale, Urkunden und Geldpreise auch ein Wort mitreden, was ihnen jedoch bei der Klasse der Gäste sehr schwer fiel.
Nachdem es in den ersten beiden Runden klare Favoritensiege gab, kam es in der dritten Runde zu den Paarungen Just gegen Sobolevsky und Mehlhorn gegen Brömel. Hier siegten Sobolevsky und Mehlhorn, danach trennten sich die Sieger in der vierten Runde remis. Nach vier Runden führten Sobolevsky, Mehlhorn und Watzke mit je 3,5 Punkten vor Just, Sauer (SG Arnstadt-Stadtilm) und Welde (SG Waltershausen) mit je 3,0 Punkten. In der fünften Runde trennten sich Watzke und Sobolevsky sowie Just und Sauer jeweils remis und Mehlhorn gewann gegen Welde. Auch in der vorletzten Rund ließen die Favoriten nichts anbrennen, Watzke und Mehlhorn trennten sich remis und Just und Sobolevsky gewannen ihre Partien. Vor der letzten Runde waren Sobolevsky und Mehlhorn mit je 5,0 P. an der Spitze, dahinter folgten Just und Watzke mit je 4,5 P. und Sauer und Welde mit je 4,0 P. Mit den Ansetzungen Mehlhorn gegen Just, Welde gegen Sobolevsky und Sauer gegen Watzke musste nun die letzten Runde die Entscheidung bringen. Mehlhorn und Sobolevsky gewannen ihre Partien, so dass nun die Buchholzwertung über den Turniersieg entscheiden musste. Hier hatte der Internationale Meister mit einem Buchholzpunkt die Nase vorn und so siegte Leonid Sobolovsky mit 6,0 P. vor Uwe Mehlhorn mit 6,0 P. und Dritter wurde Birger Watzke mit 5,5 P,, der auch seine Abschlusspartie gewann. Da mit je 4,5 Punkten Wolfgang Just und Richard Brömel die nächsten Plätze belegten, hatte sich somit alle Favoriten durchgesetzt.
Mit der Siegerehrung und Überreichung der Pokale, Urkunden und Geldpreise an die Besten durch den Turnierleiter und den Bruder Thomas Kretschmer klang das diesjährige spannende und niveauvolle Turnier würdevoll aus. Die Ratingpreise DWZ 1650 - 1849 gewannen Kevin Welde, DWZ 1400 - 1649 Jürgen Wundahl (MTV 1876 Saalfeld) und DWZ 0 - 1399 Markus Kania (MTV 1876 Saalfeld). Die Auszeichnung bester Spieler aus dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ging an Roland Schneiderheinze ( MTV 1876 Saalfeld - 3,5 P.) und der Jugendpreis gewann Alexander Krämer (MTV 1876 Saalfeld). Ein besonderer Dank gilt der Hotel - Chefin Karin Saier für die Bereitstellung des Turniersaales sowie an Robby Rudolf (Computertechnik).
Turnierendstand nach sieben Runden :
1. IM Sobolevsky, Leonid SZ Elstertal-Langenberg 6,0 P. 31,5 Buchholzp.
2. Mehlhorn, Uwe Ilmenauer SV 6,0 30,5
3. Watzke, Birger SZ Elstertal Langenberg 5,5 30,0
4. Just, Wolfgang Lok Leipzig Mitte 4,5 30,5
5. Brömel, Richard SV Schott Jena 4,5 29,0
6. Seidel, Thomas Fortuna Pößneck 4,5 20,5
7. Sauer, Marco SG Arnstadt-Stadtilm 4,0 27,5
8. Welde, Kevin SG Waltershausen 4,0 27,0
9. Buring, Matthias SG Arnstadt-Stadtilm 4,0 25,0
10. Bächer, Reinhard SG Arnstadt-Stadtilm 4,0 25,0
11. Schneiderheinze, Roland MTV 1876 Saalfeld 3,5 29,5
12. Liebisch, Dieter MTV 1876 Saalfeld 3,5 26,5
13. Böhl, Dietmar MTV 1876 Saalfeld 3,5 22,5
14. Wundahl, Jürgen MTV 1876 Saalfeld 3,5 19,5
15. Krämer, Alexander MTV 1876 Saalfeld 3,0 24,5
16. Möller, Frank Thuringia Königsee 3,0 21,0
17. Streit, Jürgen SZ Elstertal Langenberg 3,0 21,0
18. Kottwitz, Daniel SZ Elstertal Langenberg 2,5 25,0
19. Siebert, Ralf MTV 1876 Saalfeld 2,5 24,0
20. Alberti, Dietmar MTV 1876 Saalfeld 2,5 21,5
21. Behm, Jürgen Thuringia Königsee 2,5 21,0
22. Kania, Markus MTV 1876 Saalfeld 2,5 18,0
23. Rudolf, Robby SG Arnstadt-Stadtilm 1,0 18,0
24. Kretschmer, Thomas vereinslos 0,5 19,5


Geraer SV Hermes vorzeitig Kreisliga-Meister
Vier Siege und eine Niederlage / Schachzirkel Elstertal Langenberg II mit Aufstiegschance
Nach dem Rückzug des Teams Eisenbahner-Sportverein Gera III ist die Vertretung des Geraer Sportvereins Hermes bereits vor den Spielen der letzten Runde neuer Meister der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land. Von den fünf Meisterschaftskämpfen konnten die "Hermesse" vier siegreich gestalten - 4:1 gegen Schachclub Altenburg III und jeweils 3,5:1,5 gegen SV 1861 Liebschwitz III, Meuselwitzer Schachverein 1921 II und Eisenbahner-Sportverein Gera II. Nur der Vergleich mit dem Absteiger aus der Bezirksklasse VfL 1990 Gera III ging mit 2:3 verloren. Mit 8:2 Mannschaftspunkten und 16,5:8,5 Brettpunkten sind die in der Schlussrunde am 2. Mai spielfreien Schachfreunde des Geraer SV Hermes nicht mehr vom ersten Platz zu verdrängen. Mit dem Titelgewinn in der Schach-Kreisliga Gera/Altenburger Land haben sie sich für die Teilnahme an den Aufstiegsspielen mit den Meistern der Kreisligen Greiz (TSV Zeulenroda III), Jena/Saale-Holzland-Kreis (Kings Club 98 Jena II oder SV Hermsdorf/Th. II) und Saalfeld-Rudolstadt/Saale-Orla-Kreis ( SV Thuringia Königsee II oder MTV 1876 Saalfeld III) qualifiziert, die am 29. und 30. Mai in Triptis ausgetragen werden.
In der erfolgreichen Hermes-Mannschaft mit zwölf Gewinnpartien, neun Punkteteilungen und nur vier Niederlagen spielten in der Brettreihenfolge: Andreas Gert (2,0 Punkte aus fünf Partien // +1=2-2), Andreas Binder (4,0/5 // +3=2-0), Helmut Sauer (1,5/3 // +1=1-1) und Jürgen Bilek (2,5/4 // +2=1-1) sowie die Reservespieler Rainer Vietze (2,5/3 //+2=1-0) und Frank Schmidt II (4,0/5 // +3=2-0). Stammspieler Frank Münch (an Brett 3 gemeldet) und Reservespieler Torsten Aniol kamen nicht zum Einsatz.
Aktueller Stand in der Schach-Kreisliga:
GSV Hermes 8:2 Mannschaftspunkte/16,5 Brettpunkte
Liebschwitz III 6:4 MP/13,5 BP
VfL 1990 III 5:3 MP/11,5 BP
Meuselwitz II 4:4 MP/10,5 BP
ESV II 3:5 MP/9,5 BP
Altenburg III 0:8 MP/3,5 BP.
In der Schlussrunde am 2. Mai spielen Altenburg III - VfL 1190 Gera III und ESV Gera II - Meuselwitz II. Liebschwitz III hat die Meisterschaftssaison bereits beendet.
In der Schach-Bezirksklasse bleibt es spannend bis zum Schluss. Vier Mannschaften können noch Erster werden, nachdem sowohl Spitzenreiter Bürgel als auch SZE Langenberg II ihre Spiele der achten Runde überraschend verloren haben. Beim 3:5 der Geraer gegen Triptis konnte nur Jürgen Streit am Spitzenbrett gegen Manfred Schiegner seine Partie gewinnen. Klaus Reiher, Manfred Janisch, Andreas Schaudin und Michael Juretschke erreichten Punkteteilungen. Die Entscheidung um den Aufstieg in die Bezirksliga fällt nunmehr endgültig am 2. Mai in den Begegnungen Bürgel - Langenberg II sowie Jenapharm IV - Kahla und Triptis - Zeulenroda II. Die Langenberger können aus eigener Kraft Meister werden, aber auch noch auf Rang vier abrutschen.
Im Vereinsturnier im Schnellschach beim VfL 1990 Gera gab es in der vierten Runde diese Resultate:
Andreas Bäuerle - Gunter Seidens 0:2
Volker Schönfeld - Albrecht Beer 1,5:0,5
Sven Richter - Jürgen Pleyer 1,5:0,5
Stephan-Jörg Hilbert - Jürgen Fijalkowski 0:2
Roland Fietsch - Rüdiger Kopczak 2:0
Heike Goldmund - Norbert Wilk 0:2.
Die Partien des Minimatchs zwischen Rolf Hespers und Bernd Kühnl werden am 30. April gespielt.
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Informationen zur Homepage
Liebe Schachfreunde,
aus gegebenem Anlaß möchten wir alle, die Bilder und Berichte auf der Homepage veröffentlicht haben möchten, bitten, in Zukunft folgende Dinge zu berücksichtigen:
- Bilder, auch wenn sie noch so schön sind, können nicht mit einer Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten und mehreren Megabyte Größe verwendet werden. Diese bitte auf die Größe 650 x 450 mit der Auflösung 72 DPI ändern und als JPG oder GIF speichern.
- bei Berichten sollte doch ein wenig auf Rechtschreibung und Kommasetzung geachtet werden, damit der Text nicht einen komplett anderen als den Gewünschten Inhalt ergibt.
Dies soll keine Gängelung sein, sondern denjenigen, die die Homepage pflegen die Arbeit ein wenig erleichtern.
Weiterhin ist die Umstellung der Seite auf ein anderes System (CMS) fast abgeschlossen. Wenn es soweit ist, dann werdet Ihr es sofort bemerken.
Langenberger mit acht Punkteteilungen in Suhl
Liebschwitzer mit zwei hohen Siegen / VfL I gewinnt und VfL II hofft auf Relegationsspiel
In den Meisterschaftskämpfen der Schachspieler wurden die Begegnungen der vorletzten Runde ausgetragen. Die Partien der Schlussrunde werden am 2. Mai gespielt.
Thüringenliga
SV 1861 Liebschwitz - Lok ESV Sömmerda 6:2. Die Gastgeber boten wieder eine überzeugende Mannschaftsleistung. Partiegewinne an den Brettern eins bis vier - durch Andreas Zeidler, Frank Hermannsdörfer, Mannschaftsleiter Frank Gerhardt und Peter Kastner erkämpft - sowie Unentschieden an den Brettern fünf bis acht durch Steffen Puschendorf, Maik Biel, Frank Schmidt und Reservespieler Hans Müller ergaben am Ende einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Die Liebschwitzer liegen einen Mannschaftspunkt hinter Weimar (4:4 gegen Apolda).
Ilmenauer Schachverein - VfL 1990 Gera 3:5. Mit diesem wichtigen Mannschaftssieg sollten die Geraer Aufsteiger den Klassenerhalt gesichert haben, obwohl die Ergebnisse von Relegationen in den höheren Spielklassen noch ausstehen. In Ilmenau gewannen Hans-Joachim Manicke (gegen den Ex-Geraer Oberliga-Spieler Uwe Mehlhorn), Volker Schönfeld, Sven Richter und Reservespieler Rüdiger Kopczak ihre Partien. Bernd Kretzschmar und Michael Piontek spielten unentschieden.
Schachclub Suhl - Schachzirkel Elstertal Langenberg 4:4. In der Begegnung zweier Mannschaften, die weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun haben, standen schließlich acht Punkteteilungen auf dem Spielbericht. Der Vollständigkeit halber seien noch die Namen der Mitwirkenden genannt: IM Leonid Sobolevsky, Werner Weiß, Daniel Kottwitz, Hans-Jürgen Frommelt, Birger Watzke, Walter Etzold, Michael Streit und Bernd Kertscher.
Bezirksliga
Thüringer Schachverein Triebes - TuS Osterburg 90 Weida 5:3. Die Gastgeber gewannen das erste Spitzenspiel um die Meisterschaft im Schach-Bezirk Ost und die damit verbundene Qualifikation für die Landesklasse unspektakulär. Für Weida holten André Schlierf am Spitzenbrett und Uwe Wagner / je 1 sowie André Künzel und Robert Heine / je 0,5 die Punkte. Eisenbahner-Sportverein Gera - Meuselwitzer Schachverein 1921 5,5:2,5. Am Ende ein klarer Sieg für die Schachfreunde vom Galgenberg, nachdem außer Dr. Rolf Küffner mit einem schnellen Sieg auch noch Matthias Gläßl am Spitzenbrett und Dieter Hilbig ihre Partien gewinnen konnten. Dazu kamen noch fünf Unentschieden durch Dr. Johannes Steinmüller und Matthias Kupper sowie die immer stärker spielenden Schüler Tim Hoffmann, Philip Nelson und Paul Senf. ESV Gera ist aktuell Tabellendritter. VfL 1990 Gera II - SV Fortuna Pößneck 3,5:4,5. Die Geraer verpassten zum wiederholten Male in dieser Saison, einen Meisterschaftskampf zu gewinnen. Einzig Bernd Kühnl konnte seinen Gegner besiegen. Thomas Walther am Spitzenbrett (gegen Peter Stridde), Albrecht Beer, Jürgen Pleyer und die Reservespieler Norbert Wilk und Andreas Weyrauch erzielten Unentschieden.VfL II kann nun nur noch auf eine Chance in einem möglichen Relegationsspiel hoffen.
Kings Club Jena - SV 1861 Liebschwitz II 5,5:2,5. Die Jenaer, als einer der Aufstiegskandidaten gehandelt, gewannen nur eine einzige Partie. Für Liebschwitz II waren Heiko Pensold, Berthold Müller, Klaus Nagler/je 1 und Steffen Meissner/+ sowie Henry Seidel und die Reservespieler Mario Watzlawek und Hubert Piontek/je 0,5 erfolgreich.
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48 Qualifizierte für Thüringer Meisterschaft
Bezirk Ost mit 29 Jungen und 19 Mädchen beim Landesfinale U 10 – U 18 in Dittrichshütte
Zur Teilnahme an den Landesmeisterschaften der Thüringer Schachjugend 2010 in den Altersklassen U 10 – U 18, die mit etwa 160 Teilnehmern vom 8. bis 11. April bereits zum elften Male in Folge in Dittrichshütte ausgetragen werden, sind insgesamt 29 Jungen und 19 Mädchen aus zwölf Vereinen des Schach-Bezirkes Ostthüringen als Meister, Platzierte oder Vorberechtigte qualifiziert.
Altersklasse U 10, Jungen: Elias Weidhaas (Eisenbahner-Sportverein Gera), Tobias Fischer (MTV 1876 Saalfeld), Niklas Lerke (Meuselwitzer Schachverein 1922) und Georg Kriesche (Schachclub Altenburg). Mädchen: Maria Schott (TSV Zeulenroda), Helena Wolf (SV Jenapharm Jena), Natalie Kohl (Meuselwitz) und Meike Ratay (Saalfeld).
Altersklasse U 12, Jungen: Mikhail Berkov (SV Schott Jena), Markus Kania (Saalfeld), Clemens Blumenthal (Meuselwitz), Arthur Schott (Zeulenroda) sowie Toni Lantzsch und Manuel Baulig (beide SV Hermsdorf/Th.). Mädchen: Marie-Luise Schlutter (Zeulenroda), Jasmin Dührkop und Marie Louise Rauch (beide Saalfeld), Tessa Petermann (SV Grün-Weiß Triptis) sowie Marisa Jahn (Meuselwitz).
Altersklasse U 14, Jungen: Philip Nelson, Tim Hoffmann und Paul Senf (alle ESV Gera), Niklas Kühne (Meuselwitz), Willi Häusler (SV Thuringia Königsee, Florian Wolf (Zeulenroda) sowie Max Möbius (Saalfeld). Mädchen: Elisabeth Schott (Zeulenroda), Maria Monossova (Schott Jena), Luise Kremser (Meuselwitz) und Helene Glöckner (Schott Jena).
Altersklasse U 16, Jungen: Johannes Mauch und Felix Osterloh (beide Schott Jena), Alexander Krämer (Saalfeld), Felix Kühnast (Altenburg), Lucas Gitter (Kings Club 98 Jena), Sebastian Pältz (SV 1910 Kahla) sowie Franz Bräuer (SV Jenapharm Jena). Mädchen: Jasmin Diltz (Saalfeld), Jessica Uhlig (Meuselwitz) und Thurid Dietzel (Schott Jena).
Altersklasse U 18, Jungen: David Osten (Altenburg), Isaak Wolf (Jenapharm Jena), Bajar Saran (Schott Jena), Marcel Skouti (Saalfeld) und Jonas Mertin (Jenapharm Jena). Mädchen: Felicia Möller (Saalfeld).
Beim traditionellen Talentesichtungsturnier (Tasi) der Thüringer Schachjugend (ThSJ), zu dem Jungen und Mädchen in den Altersklassen U 10, U 12 und U 14 aus allen vier Thüringer Schach-Bezirken nach Weimar eingeladen waren, konnten sich Anna Wilmar (Meuselwitz) und Mirja Brehm (Saalfeld/beide U 10) noch für die Teilnahme an den Landesmeisterschaften qualifizieren.
Der MTV 1876 Saalfeld als Ausrichter der Meisterschaften darf kurzfristig Freiplätze besetzen.
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Osterturniere in Triebes, Bad Lobenstein und Gera
Andreas Birke, Gerhard Schmidt und Maik Biel gewinnen traditionelle Wettbewerbe
45. Karfreitagsturnier im Blitzschach des Thüringer Schachvereins Triebes (Rundenturnier)
Turniersieger und Pokalgewinner Andreas Birke (SV 1861 Liebschwitz) 21,5 Punkte aus 26 Partien (+18=7-1)
2. Frank Hermannsdörfer (Liebschwitz) 19,5 Pkt. (+16=7-3)
3. FM Thomas Espig (Schachklub König Plauen) 18,5 P. (+15=5-5)
4. Jan Klippel (USG Chemnitz) 18,5
5. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 18,0
6. Werner Weiß (Schachzirkel Elstertal Langenberg) 16,5
7. Heiko Pensold 16,0
8. Andreas Zeidler 15,5
9. Frank Schmidt 15,0
10. Maik Biel (alle Liebschwitz) 15,0
11. Hans-Joachim Manicke (VfL 1990 Gera) 14,5
12. Robert Wabra (ThSV Triebes) 14,5
13. Hartmut Höckendorf (BSG Pneumant Fürstenwalde) 14,5
14. Diana Skibbe (TSV Zeulenroda) 13,5
15. Michael Katzer (Triebes) 13,0
16. Matthias Gläßl (ESV Gera) 13,0
17. André Künzel (TuS Osterburg 90 Weida) 13,0
18. Manfred Janisch (Langenberg) 12,0
19. Frank Wiedemann (Zeulenroda) 11,5
20. Hans-Jürgen Frommelt (Langenberg) 11,0
21. Jerome du Maire (Triebes) 9,0
22. Mario Heine (Weida) 8,0
23. Gert Gwosdz (ESV Gera) 7,5
24. Robert Schumann (Weida) 6,0
25. Dieter Hilbig (ESV Gera) 6,0
26. Andreas Schaudin (Langenberg) 5,0
27. Eberhard Hoffmann (Triebes) 5,0 Punkte.
Lokalmatador Eberhard Hoffmann nahm bereits zum 43. Male am Triebeser Traditionsturnier teil.
Blitz-Einzelpokalturnier in Bad Lobenstein (23 Teilnehmer / neun Runden im Schweizer System)
Turniersieger und Pokalgewinner Gerhard Schmidt (Schachklub Marktleugast) 6,5 Punkte (+6=1-2)
2. Klaus Brückner (Schachgemeinschaft 1951 Sonneberg) 6,5 Pkt. (+5=3-1)
3. Heiko Sieber (PTSV Hof 1892) 6,0 P. (+5=2-2)
4. Franz Geisensetter (Sonneberg) 6,0
5. Dimitre Dimitrov (Schachfreunde Bad Steben), 6,0
6. Klaus Rierl (Sonneberg) 6,0
7. Manfred Kuhnlein (Steinwiesen) 5,0
8. Roland Fietsch (VfL 1990 Gera) 5,0
9. Guido Freyer (Steinwiesen) 5,0
10. Ulrich Hertel (ASV Rehau) 5,0
11. Wolfgang Emminger (Schachklub Stammbach) 4,5
12. Frank Zimmermann (FC Nordhalben) 4,5
13. Volker Schönfeld 4,0
14. Jürgen Fijalkowski (beide Gera) 4,0
15. Dietmar Alberti (MTV 1876 Saalfeld) 4,0
16. Roland Martius 4,0
17. Werner Günther (beide Bad Steben) 4,0
18. Frank Fischer (Nordhalben) 3,5
19. Lutz Raabe (SV 1952 Turm Bad Lobenstein) 3,0
20. Hans-Müller-Gei (Steinwiesen) 3,0
21. Maik Wolschendorf (SV Grün-Weiß Triptis) 3,0
22. Turniersenior Dieter Rösel 1,5
23. Jerome Kunstmann (beide Bad Lobenstein) 0,5 Punkte.
Sieger im Jugendturnier mit 18 Teilnehmern wurde der erst 12-jährige Adrian Kehr (Lobenstein) mit 7,0 Punkten aus neun Partien.
Blitzschachturnier „Goldenes Osterei“ in Gera-Liebschwitz (Rundenturnier)
Turniersieger und Pokalgewinner Maik Biel (SV 1861 Liebschwitz) 12,5 Punkte (+12=1-1)
2. Gunter Seidens (VfL 1990 Gera) 11,0 Pkt.
3. Michael Katzer (ThSV Triebes)10,0 P.
4. Jürgen Pekrul (Schachclub Mühlacker 1923/Baden-Württemberg) 8,0
5. Jerome du Maire (Triebes) 8,0
6. Jan Klippel (USG Chemnitz) 7,5
7. Steffen Puschendorf 7,5
8. Frank Schmidt 7,5
9. Berthold Müller 7,0
10. Andreas Zeidler 7,0
11. Heiko Pensold (alle Liebschwitz) 6,0
12. Bernd Kretzschmar (VfL 1990 Gera) 4,5
13. Gunther Müller (Liebschwitz) 3,5
14. Frank Stephanides (Hobbyspieler) 3,0
15. Detlef Stoppa (Schach-Union München) 2,0 Punkte.
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Zweiter Schach-Meistertitel für USV Volksbank Halle
Zehn Siege und nur eine Niederlage/Erfurter Frauen erkämpften 19 Bundesliga-Brettpunkte
Die 19. Saison in der Frauen-Bundesliga im Schach ist Geschichte. Gründungsmitglied Halle – seit 2006 unter dem Team-Namen USV Volksbank Halle spielend – hat nach 2007 zum zweiten Male den Titel „Deutscher Frauen-Mannschaftsmeister im Schach“ erkämpft. Den sieben zum Einsatz gekommenen Großmeisterinnen Tatiana Kononenko (Ukraine/6,0 Punkte aus elf Partien), Ildiko Madl (6,0/9) und Nikoletta Lakos (beide Ungarn/3,0/6), Tetyana Melamed (Ukraine/8,5/11), Jordanka Belic (Serbien/4,5/8), Anna Sharevich (Weißrussland/7,0/10) und Natalia Straub (Ukraine/3,0/5) sowie der noch titellosen echten Hallenser Spielerin Claudia Eckhardt (4,5/6) gelangen zehn Mannschaftssiege. Allein sechsmal wurde nur knapp mit 3,5:2,5 Punkten gewonnen - darunter auch der letztlich die Meisterschaft entscheidende Kampf gegen den Titelverteidiger Baden-Baden, der ohne fünf seiner gemeldeten Stammspielerinnen angetreten war. Nur das Spiel gegen Bad Königshofen wurde mit 2:4 verloren = 20:2 Mannschaftspunkte/MP und 42,5 Brettpunkte/BP.
Für Aufsteiger Schachverein Medizin Erfurt (1:21 MP) reichte es trotz großen Kampfgeistes nicht zum Klassenerhalt. Dafür fehlte der Mannschaft - sachlich eingeschätzt - einfach die erforderliche spielerische Substanz gegen die „Großen“ und auch ein kleines Quäntchen Glück in den direkten Vergleichen mit den anderen Abstiegskandidaten. Im Schlussrunden-Turnier in Halle schlugen sich die Erfurterinnen wie gewohnt tapfer, aber am Ende fehlte sowohl gegen Torgelow als auch gegen Halle erneut jeweils noch ein Unentschieden zu einem Mannschaftspunkt. Beide Kämpfe gingen mit 2,5:3,5 Punkten verloren. Gegen Torgelow spielten Kristin Müller-Ludwig, Doreen Troyke, Diana Hannes, Carolin Umpfenbach und Katrin Grohmann jeweils unentschieden. Die Punkte gegen Halle erkämpften Varwara Anisheva und Katrin Grohmann/je 1 sowie Diana Hannes/0,5.
Für den Schachverein Medizin Erfurt kamen in der ersten Saison in der Frauen-Bundesliga insgesamt acht Spielerinnen zum Einsatz, die in der gemeldeten Brettreihenfolge (Rangliste) folgende Resultate erzielten: IM Olena Hess (FIDE-Rating/ELO 2180) 1,5 Punkte( aus drei Partien), FM Kristin Müller-Ludwig (2151) 1,0/11, FM Doreen Troyke (2105) 3,5/11, Diana Hannes (2105) 4,0/9, FM Varwara Anisheva (2155) 1,5/8, Carolin Umpfenbach (2122) 4,5/9, Katrin Grohmann (1898) 2,0/9 und Hannelore Kube (2000) 1,0 Punkte (aus sechs Partien). Von insgesamt 66 gespielten Partien konnten die Erfurterinnen sieben gewinnen und 24 mit Unentschieden beenden = 19,0 Brettpunkte.
In der am 6. November beginnenden neuen Meisterschaftssaison 2010/2011 ist der Thüringer Schachbund (ThSB) wieder mit zwei Mannschaften in der 2. Schach-Bundesliga der Frauen vertreten. Ob dann der Schachverein Medizin Erfurt als Absteiger und der TSV Zeulenroda als Vizemeister der Gruppe Süd der gleichen Staffel zugeordnet werden, ist noch nicht entschieden.
Die aus Erfurt stammende Schach-Großmeisterin Elisabeth Pähtz, mit einer aktuellen ELO-Zahl von 2486 die Nummer eins der Frauen-Rangliste des Deutschen Schachbundes (DSB), hat in Diensten des Bundesliga-Sechsten Schachclub 1957 Bad Königshofen mit 7,5 Punkten aus neun Partien (sechs Siege und drei Unentschieden) das höchste Ergebnis aller am Spitzenbrett der Bundesliga zum Einsatz gekommenen Spielerinnen erzielt.
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Beschlüsse der Hauptversammlung
Liebe Schachfreunde,
am 20.02.2010 fand in Triptis die Bezirkshauptversammlung des SB-Ost statt. Auf dieser wurde mit Peter Horatschek ein neuer Finanzwart in den Vorstand gewählt, der damit unseren langjährigen Schachfreund Dr.Eberhard Stutter (Foto) ablöst.

Weiterhin wurden auch eingereichte Anträge besprochen und zur Abstimmung gestellt.
Angenommen wurden folgende Anträge:
Ab der Saison 2009/2010 gilt:
Wenn in einer der vier Kreisligen des Schachbezirkes Ost mehrere Mannschaften aus einem Schachverein spielen und eine Mannschaft (egal, ob 2., 3., 4. oder 5. Mannschaft )Sieger wird, können alle übrigen spielberechtigten Spieler der Kreisliga an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Die Reihenfolge der Spieler in der Saison ist für die Aufstiegsspiele nicht bindend.
Ab dem Jahr 2011 gilt:
Vereine, die zu den Bezirkshauptversammlungen unentschuldigt keinen Vertreter entsenden, zahlen als Ausgleich 10.- € auf das Konto des Schachbezirkes Ostthüringen.
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Ausschreibung zur Offenen Thüringer Mannschaftsmeisterschaft U14w
Liebe Jugendschachfreunde und besonders die Mädchen unter Euch. Die Ausschreibung für die Offene Thüringer Mannschaftsmeisterschaft der Mädchen unter 14 Jahren ist online. Da die Meisterschaft ab diesem Jahr offen für alle ist, können alle Vereine, die eine Mädchenmannschaft ihr Eigen nennen, daran teilnehmen, ohne sich vorher qualifizieren zu müssen.
Abschied im Doppelpack für Erfurter Schachklub
Chemnitz Staffelsieger und Aufsteiger / Jenapharm nach Unentschieden auf Relegationsplatz
In der Schach-Bundesliga erkämpfen die Spieler des Erfurter Schachklubs zwar in einzelnen Partien Achtungserfolge, aber die Mannschaft ist – besonders wenn ihre drei ausländischen Großmeister Petr Haba (Tschechien/FIDE-Rating 2533), Robert Kuczynski (Polen/2505) und Jan Votava (Tschechien / 2561) fehlen - insgesamt einfach zu schwach besetzt, um reale Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Auch den anderen beiden Aufsteigern aus den Gruppen Nord und Süd der 2. Bundesliga, Schachklub König Tegel 1949 (Berlin) und Schachklub 1879 Heidelberg-Handschuhsheim, geht es nicht viel besser – sie nehmen vor den Schlussrundenturnieren ebenfalls Abstiegsplätze ein.
In der Doppelrunde in München verloren die Erfurter mit 1,5:6,5 Punkten gegen Trier und mit 2,5:5,5 Punkten gegen Eppingen – beides Vertretungen mit gesicherten Plätzen im Mittelfeld. Den einzigen vollen Erfolg des Wochenendes verbuchte Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, der seinen rund 170 ELO-Punkte höher eingestuften Gegner GM Robert Ruck (Eppingen/2561) in einer gut geführten Partie besiegte. Punkteteilungen gegen Eppingen erkämpften Großmeister Evgeny Romanov am Spitzenbrett gegen Sergei Tiviakov (ELO 2674), Europameister von 2008 in Plowdiw / Bulgarien, der diesmal an Brett 2 spielende IM Thomas Casper gegen den über 250 ELO-Punkte „schwereren“ GM Evgeny Postny und IM Christian Troyke (2350) gegen GM Namig Guliyev (2555). Gegen Trier gelangen Unentschieden durch IM Matthias Müller (2410) gegen IM Stephen Gordon (2537), IM Christian Troyke (2350) gegen IM Andras Flumbort (2507) und Norman Schütze (2278) gegen IM Andrei Cioara (2437). Die „Davids“ kämpften wie immer tapfer gegen die „Goliaths“ – ihr Abstieg aus der Bundesliga steht aber schon vor den abschließenden Wettkämpfen am 10. und 11. April in Erfurt gegen die Vertretungen aus der Hauptstadt – Schachfreunde Berlin 1903 und SK König Tegel 1949 – fest. Ein Mannschaftssieg gegen Tegel wäre ein verdienter Saisonabschluss.
In der Gruppe Ost der 2. Schach-Bundesliga sicherte sich ESV Nickelhütte Aue bereits vor der Finalrunde am 11. April gegen USV TU Dresden erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Aufstiegsrecht in die höchste Spielklasse im Deutschen Schachbund (DSB). Aufsteiger Schachclub Leipzig-Gohlis kehrt nach nur einem Jahr als Absteiger wieder in die Oberliga zurück.
Auch in der Staffel A der Schach-Oberliga Ost steht der Aufsteiger in die 2. Bundesliga fest. USV Chemnitz hat nach dem neunten Sieg in Folge vor den Schlussrunden-Turnieren am 10. und 11. April bereits uneinholbare sechs Mannschaftspunkte Vorsprung auf die Konkurrenz. SV Schott Jena verlor beim SV Lok Leipzig-Mitte II mit 3:5 Punkten. Richard Brömel gewann seine Partie. Thomas Hellwig, Dr. Peter Babrikowski, Finn Riedel und Dr. Michael Dreyer erzielten Unentschieden. Schott ist derzeit Achter. SV Jenapharm Jena spielte beim Aufsteiger VfB Schach Leipzig 4:4. Stefan Neidig, Sascha Darr und Franz Bräuer besiegten ihre Gegner. Cornelius Middelhoff und CM Annegret Mucha erreichten Remis. Jenapharm hat nunmehr mindestens einen Relegationsplatz sicher.
In der Staffel B spielten: Schachclub Steinbach – SV Empor Erfurt 3:5, SC BVK Frankfurt/Main – SV Medizin Erfurt 4,5:3,5 und Schachfreunde Neuberg – Erfurter Schachklub II 6,5:1,5. Sowohl Empor als auch Medizin können rein rechnerisch noch Erster werden und damit in die 2. Bundesliga aufsteigen. Erfurter Schachklub II wird in der kommenden Saison wieder in der Thüringenliga starten.
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Zeulenrodaer Damen zum zweiten Male Vizemeister
Diana Skibbe in allen Partien siegreich / Halle vor dem Titelgewinn / Erfurt wird absteigen
In der 2. Schach-Bundesliga der Frauen wurden die Meisterschaftskämpfe der Saison 2009/2010 mit Doppelrunden-Turnieren in Kaltenkirchen und Steinfurt, in Guben und Leipzig-Lindenau sowie in Hofheim und Mutterstadt abgeschlossen. Aufsteiger in die Bundesliga als höchste Spielklasse der Frauen im Deutschen Schachbund (DSB) sind die Staffelsieger Schachverein Mülheim Nord 1931 (West), TSV Schott Mainz (Süd) und Schachverein Chemie Guben 1990 (Ost). Die Vorjahresabsteiger Schachclub Rotation Pankow und BSV Weissblau Allianz Leipzig schafften die sofortige Rückkehr in die Bundesliga nicht.
Die Damen vom TSV Zeulenroda wurden nach Platz zwei im Vorjahr in der Staffel Ost (hinter SAV Torgelow) erneut Vizemeister - diesmal in der Staffel Süd (hinter TSV Schott Mainz). Mit einem Mannschaftspunkt Vorsprung in das Schlussrunden-Turnier in Hofheim/Taunus gegangen, verloren sie das entscheidende Duell um den Aufstieg gegen Mainz mit 2:4 Punkten. Mannschaftsleiterin Diana Skibbe konnte ihre Gegnerin besiegen. Es war ihr sechster Partiegewinn im sechsten Match der Meisterschaftsrunde! Corinna Lange und Gesine Espig erkämpften Unentschieden. Die Partien an den Brettern eins, zwei und sechs gingen verloren. Das letzte Spiel der Saison fiel für Zeulenroda aus - die Gegnerinnen von Wadgassen/Differten traten nicht mehr an (Wertung: 2:0 MP/6:0 BP) - ein bisher einmaliger Vorgang in der 2. Schach-Bundesliga der Frauen!
Beim TSV Zeulenroda wurden in der Meisterschaftssaison 2009/2010 nur sechs Spielerinnen eingesetzt, die jeweils in allen sieben Begegnungen laut Spielplan zur Verfügung standen, aber nur sechsmal "zum Zuge" kamen. In der gemeldeten Rangliste erzielten sie diese Ergebnisse aus sechs gespielten Partien:
Brett 1 Antje Fuchs 3,0 Punkte (+2=2-2)
Brett 2 CM Annegret Mucha 3,5 Pkt. (+3=1-2)
Brett 3 Corinna Lange 3,0 Pkt. (+0=6-0)
Brett 4 Diana Skibbe 6,0 Pkt. (+6=0-0)
Brett 5 FM Gesine Espig 4,0 Pkt. (+3=2-1)
Brett 6 Marion Riemer 3,0 Pkt. (+2=2-2)
eine insgesamt respektable Mannschaftsleistung!
Abschlusstand:
Sieger und Aufsteiger in die Bundesliga TSV Schott Mainz 11 Mannschaftspunkte / 24,5 Brettpunkte
2. TSV Zeulenroda 10 MP/28,5 BP
3. Schachgesellschaft Augsburg 1873 10 MP / 24,0 BP
4. Schachfreunde Deizisau 8 MP/26,0 BP
5. FC Bayern München 7 MP/20,0 BP
6. SV 1920 Hofheim/Taunus 5 MP/17,5 BP
7. Schachfreunde Wadgassen/Differten 4 MP/15,0 BP
8. TSG Mutterstadt 1 Mannschaftspunkt / 12,5 Brettpunkte.
Mutterstadt und Wadgassen/Differten sind Absteiger in die Regionalliga.
In der Frauen-Bundesliga wurde die vorletzte Doppelrunde ausgetragen. Im Spitzenspiel in Karlsruhe erkämpfte Halle (in Top-Besetzung) gegen Baden-Baden (mit fünf Reservespielerinnen) einen knappen Sieg mit 3,5:2,5 Punkten und damit die Tabellenführung. Der Schachverein Medizin Erfurt bekam von allen Beteiligten viel Lob für ein vorbildlich organisiertes Doppelrunden-Turnier, verlor aber erneut beide Begegnungen - 2:4 gegen Großlehna und 1,5:4,5 gegen Leipzig-Gohlis. Punkte erkämpften Carolin Umpfenbach/1,5; IM Olena Hess/1 (zweimal Unentschieden am Spitzenbrett), Doreen Troyke und Diana Hannes/je 0,5. Beim Schlussrunden-Turnier am 27. und 28. März in Halle gegen Abstiegskandidaten Torgelow und Titelanwärter Halle bestehen nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.
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Turnier um das „Goldene Osterei“
Am 2. April (Karfreitag) wird im „Sportheim Liebschwitz“ das traditionelle Turnier im Blitzschach um das „Goldene Osterei“ ausgetragen. Zur Teilnahme eingeladen ist jedermann – sowohl Aktive als auch Hobbyspieler. Meldeschluss vor Ort: 18.30 Uhr – Turnierbeginn: 19.00 Uhr. Es wird kein Startgeld erhoben. Vorjahressieger war Schachfreund Gunter Seidens (VfL 1990 Gera).
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Meistertitel und Pokalsieg für den VfL 1990 Gera
Pokal-Mannschaftsmeisterschaft des Schach-Bezirkes Ostthüringen, Ergebnisse:
SV Fortuna Pößneck - TuS Osterburg 90 Weida II 3,5:0,5
SV Thuringia Königsee - VfL 1990 Gera III 2,5:1,5
TuS Osterburg 90 Weida - VfL 1990 Gera 1,5:2,5
VfL 1990 Gera II - SV Fortuna Pößneck 2:2 (Brettpunktwertung 5:5) - Blitzschach 1:3
SV Grün-Weiß Triptis - Meuselwitzer Schachverein 1921 II 3,5:0,5
Meuselwitzer Schachverein - SV Thuringia Königsee 1,5:2,5
SV Thuringia Königsee - SV Grün-Weiß Triptis 3,5:0,5
SV Fortuna Pößneck - VfL 1990 Gera 1:3.
Spiel um Platz drei:
SV Fortuna Pößneck - SV Grün-Weiß Triptis 2,5:1,5.
Einzelergebnisse:
Thomas Seidel - Andreas Richter 1:0
Peter Stridde - Jürgen Potschies 1:0
Steffen Truschzinski - Ronny Hirsch remis
Sebastian Kintzel - Maik Wolschendorf 0:1
Finale:
VfL 1990 Gera - SV Thuringia Königsee 2:2 (Brettpunktwertung: 6,5:3,5)
Einzelergebnisse:
Bernd Kretzschmar - Timo Greiner 1:0
Gunter Seidens - Bernd Steiger remis
Volker Schönfeld - Frank Möller remis
Jürgen Fijalkowski - Florian Heinemann 0:1.
VfL 1990 Gera gelang der dritte Pokalgewinn im Schach-Bezirk Ost in den vergangenen vier Jahren.
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Kleine Frau ganz groß.
In der heutigen Sendung "Hier ab Vier" im MDR konnte man eine uns allen bekannte junge Schachspielerin bewundern.
Inoffizielle „Stadtmeisterschaft“ gewonnen
VfL 1990 Gera verliert zweimal / ESV siegreich
In der Thüringenliga wurde das Spitzenspiel der siebenten Runde in Gera ausgetragen. Gastgeber Schachzirkel Elstertal Langenberg verlor gegen SV 1861 Liebschwitz mit 3:5 Punkten bei folgenden Einzelresultaten: IM Leonid Sobolevski – Andreas Zeidler 1:0, Werner Weiß – Frank Hermannsdörfer remis, Daniel Kottwitz – Frank Gerhardt 0:1, Hans-Jürgen Frommelt – Peter Kastner remis, Birger Watzke – Steffen Puschendorf 0:1, Walter Etzold – Maik Biel remis, Michael Streit – Andreas Birke 0:1 und Jürgen Streit – Frank Schmidt remis. Beide Mannschaften traten mit ihren derzeit spielstärksten Aufgeboten an. Die selbsternannte Geraer Nummer eins im Schach brachte sich durch verspätetes Erscheinen am Brett in arge Zeitprobleme und verlor gegen einen stark aufspielenden Konkurrenten. Nachdem nun alle drei Geraer Thüringenliga-Vertretungen schon gegeneiander gespielt haben, gibt es in der inoffiziellen Geraer „Stadtmeisterschaft“ 2010 folgenden Abschlussstand: Liebschwitz 4:0 MP/9,5:6,5 BP, Langenberg 2:2 MP/7,5:8,5 BP und VfL 1990 Gera 0:4 MP/ 7,0:9,0 BP – Aufsteiger VfL hat sich tapfer geschlagen. VfL 1990 Gera kehrte aus Mühlhausen mit einer nicht erwarteten 3,5:4,5- Niederlage gegen den Schachverein Ammern zurück. Hans-Joachim Manicke am Spitzenbrett und Gunter Seidens konnten ihre Gegner besiegen. Mike Huster (bereits zum siebenten Male in dieser Saison), Volker Schönfeld und Michael Piontek spielten unentschieden. Drei Partien gingen verloren. Aktueller Stand: 2. Liebschwitz 11 Mannschaftspunkte / 33,0 Brettpunkte, 4. Langenberg 8 MP/28,0 BP und 7. VfL 1990 Gera 6 MP / 27,5 BP. Zwei Runden sind noch zu spielen. Nach dem aktuellen Stand in der Schach-Oberliga Ost werden drei Mannschaften aus der Thüringenliga absteigen.
In der Schach-Bezirksliga Ost geht es derzeit „drunter und drüber“ – jeder kann gegen jeden gewinnen, ausgenommen der Vorjahresvierte VfL 1990 Gera II. Die Geraer haben nach der erneuten Niederlage mit 3:5 Punkten gegen den Aufsteiger und neuen Spitzenreiter ThSV Triebes nur noch minimale Chancen auf den Klassenerhalt. Thomas Walther gewann am Spitzenbrett, Uwe Drechsel, Albrecht Beer, Rüdiger Kopczak und Jürgen Pleyer spielten unentschieden. SV 1861 Liebschwitz II war dem Schachclub Altenburg mit 5,5:2,5 klar überlegen. Die Punkte holten Gunther Müller, Heiko Pensold, Klaus Nagler und Henry Seidel/je 1 sowie Frank Heiner, Berthold Müller und Mario Watzlawek/je 0,5. Der Eisenbahner-Sportverein Gera gewann beim SV Fortuna Pößneck ebenfalls mit 5,5:2,5 Punkten. Matthias Gläßl besiegte am Spitzenbrett Peter Stridde. Auch Dieter Hilbig und die Youngster Tim Hoffmann und Paul Senf gewannen ihre Partien. Philip Nelson als dritter Schüler im ESV-Team sowie Dr. Johannes Steinmüller und Dr. Rolf Küffner remisierten. TuS Osterburg 90 Weida kehrte ebenfalls mit einem 4,5:3,5-Mannschaftsieg vom SV Thuringia Königsee zurück. An den beiden Spitzenbrettern besiegten André Schlierf und André Künzel ihre Gegner. Robert Schumann, Uwe Wagner, Bernd Urban, Volkhard Lehmann und Robert Heine erkämpften Unentschieden. Aktueller Stand zwei Runden vor Saisonabschluss: 3. Weida 9:5 MP, 4. ESV Gera 7:7 MP, 5. Liebschwitz II 7:7 MP und 9. VfL 1990 Gera II 4:10 MP. Nachholespiel Pößneck – Altenburg am 28. März.
In der Bezirksklasse bleibt Schachzirkel Elstertal Langenberg II weiter auf Erfolgskurs. Die Geraer gewannen in Katzhütte nach Siegen von Manfred Janisch, Matthias Schwarzlos und Dr. Michael Gölles sowie Unentschieden durch Andreas Schaudin, Christian Espig und Michael Juretschke knapp aber verdient mit 4,5:3,5 Punkten. Der Aufsteiger bleibt damit Tabellenzweiter. Die Entscheidung über den Aufstieg in die Bezirksliga fällt wahrscheinlich erst in der Schlussrunde am 2. Mai im direkten Vergleich zwischen SV Blau-Weiß Bürgel und dem Schachzirkel Elstertal Langenberg II.
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Ostthüringer Meisterschaft 2010
Gunter Seidens Ostthüringer Meister
Traditionell wurden die Partien um die Einzelmeisterschaft des Schach-Bezirkes Ost im Thüringer Schachbund (ThSB) in der Kinder- und Jugenderholung Dittrichshütte ausgetragen. Am Start waren 13 Spieler aus sechs Vereinen. In einer "Millimeterentscheidung" ging der Titel mit 5,0 Punkten an Gunter Seidens (VfL 1990 Gera), der gegenüber seinem unmittelbaren Konkurrenten Jürgen Müller (MTV 1876 Saalfeld) am Ende mit einem Buchholz-Wertungspunkt (BWP) im Vorteil war. Beide hatten jeweils drei Partien gewinnen können und viermal unentschieden gespielt und dabei auch im direkten Vergleich den Punkt geteilt. Volker Schönfeld (ebenfalls VfL) wurde als "Remisenkönig" mit gar fünf Unentschieden und zwei Gewinnpartien Vierter, 1,5 BWP hinter dem punktgleichen Pößnecker Thomas Jäsche (je 4,5 Pkt.). Mario Seiler (VfL) erreichte mit guten 4,0 Punkten Rang acht. Er hatte unter vier Punktgleichen die schlechteste Zweitwertung. Roland Fietsch wurde mit 3,5 Punkten (= 50 %) nur Neunter, aber immerhin noch vor dem punktgleichen Saalfelder Dieter Liebisch, der als Nummer zwei der Setzrangliste nach Turnierwertungszahlen gestartet war.
Für die Thüringer Einzelmeisterschaft vom 31. März bis 5. April in Finsterbergen haben nur Thomas Jäsche und Mario Seiler ihre Teilnahmemeldung abgegeben.
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| Rangliste: Stand nach der 7. Runde | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Seidens,Gunter | 1969 | M | VfL 1990 Gera | 3 | 4 | 0 | 5.0 | 29.5 | 20.50 | ||
| 2. | Müller,Jürgen | 1725 | M | MTV 1876 Saalfe | 3 | 4 | 0 | 5.0 | 28.5 | 19.50 | ||
| 3. | Jäsche,Thomas | 1694 | M | Fortuna Pößneck | 3 | 3 | 1 | 4.5 | 28.0 | 16.75 | ||
| 4. | Schönfeld,Volker | 1829 | M | VfL 1990 Gera | 2 | 5 | 0 | 4.5 | 26.5 | 15.25 | ||
| 5. | Heunemann,Dieter, | 1899 | M | SV Jenapharm Je | 3 | 2 | 2 | 4.0 | 29.0 | 15.00 | ||
| 6. | Seidel,Thomas | 1889 | M | Fortuna Pößneck | 3 | 2 | 2 | 4.0 | 27.5 | 13.25 | ||
| 7. | Böhl,Dietmar | 1911 | M | MTV 1876 Saalfe | 3 | 2 | 2 | 4.0 | 24.5 | 12.25 | ||
| 8. | Seiler,Mario | 1633 | M | VfL 1990 Gera | 3 | 2 | 2 | 4.0 | 20.5 | 9.50 | ||
| 9. | Fietsch,Roland | 1810 | M | VfL 1990 Gera | 2 | 3 | 2 | 3.5 | 20.5 | 6.50 | ||
| 10. | Liebisch,Dieter | 1915 | M | MTV 1876 Saalfe | 3 | 1 | 3 | 3.5 | 20.5 | 5.75 | ||
| 11. | Hirsch,Ronny | 1254 | M | SV Grün-Weiß Tr | 3 | 0 | 4 | 3.0 | 23.5 | 6.50 | ||
| 12. | Otto,Klaus | 1580 | M | Thüringer Schac | 1 | 3 | 3 | 2.5 | 20.0 | 4.50 | ||
| 13. | Alberti,Dietmar | 1623 | M | MTV 1876 Saalfe | 1 | 1 | 5 | 1.5 | 22.5 | 1.25 | ||
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Bezirks-Pokal zum dritten Mal ins Elstertal
VfL 1990 Gera Pokalsieger nach Feinwertung
Bezirks-Pokal zum dritten Mal ins Elstertal - das reimt sich und es stimmt auch! Das in Königsee ausgetragene Finalturnier um den Pokal für Vierer-Mannschaften im Schach-Bezirk Ostthüringen war spannend bis zum letzten Zug und wurde schlussendlich erst durch die Feinwertung zugunsten der Geraer Spieler entschieden.
Im Halbfinale SV Fortuna Pößneck - VfL 1990 Gera passierte nicht viel. Bernd Kretzschmar (gegen Thomas Seidel) und Gunter Seidens (gegen Peter Stridde) neutralisierten die beiden Pößnecker Spitzenspieler, und Jürgen Fijalkowski und Mannschaftskapitän Volker Schönfeld besiegten ihre Gegner. Endstand damit 1:3. Im zweiten Halbfinale war Ausrichter SV Thuringia Königsee dem SV Grün-Weiß Triptis mit 3,5:0,5 klar überlegen. Das Spiel um Platz drei zwischen Pößneck und Triptis endete mit 2,5:1,5 Punkten. Die Finalpaarung Gera - Königsee, vier Thüringenliga-Spieler gegen vier Bezirksliga-Spieler, entwickelte sich nach ruhigem Beginn mit zwei schnellen Unentschieden durch Gunter Seidens und Volker Schönfeld noch zu einem echten "Krimi". Nachdem Jürgen Fijalkowski seine Begegnung durch ein grobes Versehen verloren hatte, musste Bernd Kretzschmar am Spitzenbrett unbedingt gewinnen - und in einer nervenaufreibenden Partie mit wechselseitigen Mattdrohungen schaffte er das auch! Damit hatten die Schachfreunde des VfL 1990 Gera beim 2:2-Endstand die bessere reziproke Brettpunktwertung von 6,5:3,5 (= Berliner Wertung 4:1). Das war ihr dritter Pokalgewinn in den vergangenen vier Jahren.
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Ergebnisse Bezirkspokal
Liebe Schachfreunde,
hier sind die Ergebnisse vom gestern zu Ende gegangenen Bezirkspokal. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft von VfL 1990 Gera zum Sieg.
Halbfinale
SV Thuringia Königsee - SV "Grün-Weiß" Triptis 3,5 : 0,5
Fortuna Pößneck - VfL Gera I 1 : 3
Finale
VfL Gera I - SV Thuringia Königsee 2 : 2 (6,5 : 3,5)
Fortuna Pößneck - SV "Grün-Weiß" Triptis 2,5 : 1,5
Abschlusstabelle:
1.VfL Gera I
2.SV Thuringia Königsee
3.Fortuna Pößneck
4.SV "Grün-Weiß" Triptis
M.Wolschendorf
Studentin Schöne besiegt Großmeister Babula
Erfurt auch nach 4:4 gegen Bremen Bundesliga-Schlusslicht/Weimar bleibt Liga-Spitzenreiter
Das 4:4-Unentschieden zwischen dem Erfurter Schachklub und dem SV Werder Bremen war der Paukenschlag der Meisterschaftskämpfe der achten Runde in der Schach-Bundesliga. Das Schlusslicht nimmt dem Tabellenzweiten einen Mannschaftspunkt ab, obwohl die Gegner in Anbetracht des Durchschnitts ihres FIDE-Ratings (ELO-Zahlen) an den acht Brettern von fast 200 Punkten mehr (2396:2584) klar favorisiert waren. Nur Erfurts Spitzenbrett, der 22-jährige Großmeister Evgeny Romanov aus Moskau (ELO 2588), hat eine Wertungszahl wie der Rating-Durchschnitt der acht aufgebotenen Bremer. Doch der bekannte Erfurter Kampfgeist zahlte sich diesmal aus. Romanow, GM Petr Haba, GM Peter Enders, IM Matthias Müller und der titellose Reservespieler Dr. Rainer Krüger erreichten Unentschieden. Norman Schütze musste sich geschlagen geben. Aber die 22-jährige Psychologie-Studentin Maria Schöne (ELO 2274) siegte in einer schneidigen Angriffspartie. Großmeister Vlastimil Babula (ELO 2569) kapitulierte nach nur 21 Zügen. Nun hing alles vom Ausgang der letzten noch laufenden Partie ab - und IM Thomas Casper (ELO 2395) erkämpfte gegen GM Laurent Fressinet (Frankreich/ELO 2658) eine Punkteteilung. Endstand damit 4:4. Bremen ist nun Dritter. Beim 1,5:6,5 gegen den Hamburger Schachklub von 1830 gelangen nur drei Unentschieden durch Romanov (gegen GM Radoslaw Wojtaszek/Polen/2640), Casper (gegen GM Sune Berg Hansen / Dänemark/2552) und Enders (gegen GM Allan Stig Rasmussen/Dänemark/2535). Neben Erfurt nehmen derzeit auch die beiden anderen Aufsteiger Schachklub König Tegel und Schachklub Heidelberg-Handschuhsheim sowie der in der Bundesliga verbliebene Vorjahresvorletzte FC Bayern München Abstiegsplätze ein. Drei Doppelrunden sind noch zu spielen.
In der Gruppe Ost der 2. Schach-Bundesliga hat ESV Nickelhütte Aue schon drei Mannschaftspunkte Vorsprung auf Schachclub Forchheim und Schachklub König Plauen. Abstiegsgefährdet sind aktuell Schachklub Passau, Schachclub Leipzig-Gohlis sowie Schachclub Noris Tarrasch Nürnberg und SV Lok Leipzig-Mitte. In der Schach-Oberliga Ost wurden am Wochenende keine Wettkämpfe ausgetragen.
In der Thüringenliga endete das Spitzenspiel zwischen dem SV 1861 Liebschwitz und dem SSV Vimaria 91 Weimar nach teilweise turbulenten Partien mit einem 4:4-Unentschieden. Damit konnten die Gäste ihren Vorsprung von zwei Mannschaftspunkten verteidigen. Tabellendritter ist jetzt Schachzirkel Elstertal Langenberg nach einem knappen Erfolg mit 4,5:3,5 beim Schlusslicht ZSG GW Waltershausen. Schachclub Suhl und TSG Apolda teilten sich beim 4:4 auch die Mannschaftspunkte. VfL 1990 Gera gewann gegen ESV Lok Sömmerda mit 5:3 Punkten. Der Ilmenauer Schachverein verlor beim Schachverein Ammern mit 3,5:4,5. In der Landesklasse Ost führt Blau-Weiß Stadtilm mit 12:0 Mannschaftspunkten vor Schott Jena II (10:2 MP). In der Landesklasse West liegen Schachclub 1951 Nordhausen und SV Wartburgstadt Eisenach mit jeweils 10:0 MP gemeinsam an der Tabellenspitze. Ihr in der fünften Runde ausgefallener direkter Vergleich wird erst im März nachgeholt.
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Unentschieden im Thüringenliga-Spitzenspiel
VfL und Langenberg gewinnen / Liebschwitz II verliert zweimal / VfL II auf Abstiegsplatz
Im Thüringer Schachbund (ThSB) und im Schach-Bezirk Ost (SBO) wurden die Partien der sechsten von neun Runden in den Meisterschaftskämpfen gespielt. Erste Vorentscheidungen im Titelrennen und im Abstiegskampf sind schon gefallen.
Thüringenliga SV 1861 Liebschwitz - SSV Vimaria 91 Weimar 4:4. Der Spitzenkampf mit mehreren turbulenten Partien endete letztlich unentschieden. Damit konnte Weimar als Tabellenführer seinen Vorsprung von zwei Mannschaftspunkten behaupten. Andreas Zeidler am Spitzenbrett gegen Matthias Müller und Steffen Meissner besiegten ihre Gegner. Frank Gerhardt, Peter Kastner, Maik Biel und Frank Schmidt spielten unentschieden. Zwei Partien gingen unglücklich verloren.
VfL 1990 Gera - ESV Lok Sömmerda 5:3. Das war nichts für Leute mit schwachen Nerven! Nach ungewöhnlichem Auf und Ab an mehreren Brettern hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich. Joachim Manicke gewann am Spitzenbrett gegen Daniel Wanzek (bisher vier Siege). Auch Bernd Kretzschmar, Hubert Piontek und Sven Richter (fünfter Sieg in Folge) erkämpften volle Punkte. Gunter Seidens und Mike Huster (zum sechsten Mal) spielten unentschieden. Neuer "Kontostand": 6:6 Mannschaftspunkte und 24,0:24,0 Brettpunkte = Rang sechs im Zehnerfeld der Tabelle.
ZSG Grün-Weiß Waltershausen - Schachzirkel Elstertal Langenberg 3,5:4,5. Beim abgeschlagenen Schlusslicht gelang den Geraern nur ein knapper Mannschaftssieg. Birger Watzke und Bernd Kertscher gewannen ihre Partien. IM Leonid Sobolevsky, Daniel Kottwitz, Hans-Jürgen Frommelt, Walter Etzold und Michael Streit erzielten Unentschieden. Langenberg nimmt mit 8:4 MP Rang drei ein, nur einen Zähler hinter Liebschwitz.
Bezirksliga
Unerwartete Ergebnisse der kompletten sechsten Runde am Sonntag und ein Nachholespiel bereits am Sonnabend haben das Tabellenbild völlig verändert.
Eisenbahner-Sportverein Gera - VfL 1990 Gera II 5,5:2,5.
Einzelergebnisse: Matthias Gläßl - Thomas Walther 1:0
Dieter Hilbig - Uwe Drechsel 1:0
Matthias Kupper - Roland Fietsch remis
Tim Hoffmann - Rüdiger Kopczak 1:0
Philip Nelson - Bernd Kühnl remis
Paul Senf - Karl Dorst 0:1
Dr. Rolf Küffner - Jürgen Pleyer remis
Gert Gwosdz - Andreas Weyrauch 1:0.
TuS Osterburg 90 Weida - SV 1861 Liebschwitz II 5,5:2,5.
Einzelergebnisse: André Schlierf - Frank Heiner remis
André Künzel - Gunther Müller 1:0
Robert Schumann - Heiko Pensold 0:1
Mario Heine - Berthold Müller 1:0
Uwe Wagner - Klaus Nagler 1:0
Bernd Urban - Henry Seidel 1:0
Volkhard Lehmann - Hans Müller 1:0
Robert Heine - Mario Watzlawek 0:1.
SV 1861 Liebschwitz II - SV Thuringia Königsee 3,5:4,5. Im Nachholespiel (NHS) der fünften Runde verloren die Geraer knapp. Heiko Pensold und Hans Müller konnten ihre Gegner besiegen. Frank Heiner am Spitzenbrett (gegen Timo Greiner), Henry Seidel und Mario Watzlawek spielten remis .
Aktuelle Platzierungen:
1. Kings Club 98 Jena 9:3 Mannschaftspunkte / 27,0 Brettpunkte
2. TuS Osterburg 90 Weida 7:5 MP/25,0 BP
6. Eisenbahner-Sportverein Gera 5:5 MP/22,5 BP + NHS
7. SV 1861 Liebschwitz II 5:7 MP/24,5 BP
9. VfL 1990 Gera II 4:8 MP/20,0 BP.
Bezirksklasse
Schachzirkel Elstertal Langenberg II - Schachclub Altenburg II 6,5:1,5. Die Langenberger werden von Spiel zu Spiel stärker - die in Bestbesetzung angereisten Gäste wurden hatten keine Chance. Klaus Reiher, Manfred Janisch, Christian Espig, Manfred Keul und Klaus Nestler gewannen ihre Partien. Jürgen Streit, Andreas Schaudin und Dr. Michael Gölles spielten unentschieden. Tabellenspitze: 1. Bürgel 10:2 MP/28,0 BP, 2. Langenberg II 9:3 MP/30,5 BP, 3. Kahla 9:3 MP/27,5 BP und 4. Triptis 9:3 MP/26,0 BP.
Die Meisterschaftsspiele der siebenten Runde werden am 7. März ausgetragen.
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Alarm für Jenapharm und Erfurter Schachklub II
Zwei Oberliga-Teams auf Abstiegsplätzen / Auswirkungen bis in die Thüringer Schach-Bezirke
In der Meisterschaft der Schach-Oberliga Ost mit 24 Mannschaften aus Hessen (9 Teams), Sachsen (4), Sachsen-Anhalt (6) und Thüringen (5) in zwei Staffeln sind bisher sieben von elf Runden gespielt.
Im Doppelrunden-Turnier der Staffel A in Jena gelang den beiden Thüringer Vertretungen lediglich ein Mannschaftspunkt von acht möglichen – Jenapharm trotzte dem favorisierten Schachclub Hoyerswerda ein 4:4-Unentschieden ab. Cornelius Middelhoff und Thomas Kloß konnten ihre Gegner besiegen. Sascha Darr, Frank Zipfel, Bernd Mißbach und Steffen Skarus erkämpften Punkteteilungen. Drei Begegnungen gingen verloren. Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit Universitätssportgemeinschaft (USG) Chemnitz gewann sowohl gegen Schott Jena als auch tags darauf gegen Jenapharm glatt mit 5,5:2,5 Punkten (Remisen für Schott durch Dr. Peter Babrikowski – gegen IM Matthias Womacka, mit ELO 2436 der Spieler mit der höchsten Wertungszahl in der Staffel Ost -, Dr. Michael Dreyer, Richard Brömel, Jan Richter und Wilfried Bunke und Zähler für Jenapharm durch Mißbach/1 sowie Zipfel, Middelhoff und Franz Bräuer/je 0,5), und auch Hoyerswerda war gegen Schott mit 5:3 erfolgreich (Brömel/1 sowie Dr. Babrikowski, Dr. Dreyer, Albrecht Werner und Richter/je 0,5). SV Schott Jena ist derzeit Siebenter im Zwölferfeld der Tabelle. SV Jenapharm Jena als Vorletzter hat noch Kontakt zu den Plätzen, die für den Klassenerhalt reichen. Erfolgreichste Jenaer Spieler sind derzeit bei Schott Dr. Peter Babrikowski (4,5 Punkte aus sieben Partien), Lothar Schmidt (3,5/4) und Richard Brömel (3,5/5) und bei Jenapharm Cornelius Middelhoff und Thomas Kloß (jeweils 3,5/7).
In der Staffel B wurde ein Doppelrunden-Turnier beim Schachverein Medizin Erfurt ausgetragen. Dabei konnten die Gastgeber beide Wettkämpfe mit 5:3 Punkten gewinnen – sowohl gegen den Aufsteiger Schachfreunde Neuberg als auch gegen die Schachspielgemeinschaft (SSG) Hungen/Lich. Für Medizin waren in der Brettreihenfolge FM Stephan Holzschuh/1, FM Christian Aepfler/1, Jannis Wehner/2, Gunnar Kirschbaum/1,5; Diana Hannes/0,5; Cliff Walther/1, Norbert Reichel/1 und Matthias Jakob/2 erfolgreich. „Reisepartner“ SV Empor Erfurt verlor gegen nur sieben Spieler von Hungen/Lich mit 2,5:5,5 (Punkte durch Dr. Bernd Baum/1 und GM Thomas Luther/+ sowie Thomas Hänsel/0,5) und gewann gegen Neuberg mit 5:3 (Siege von Luther, Robin Jacobi und den 13-jährigen Lars Urban sowie vier Unentschieden durch Hänsel, Hannes Wendling, Stephan Sieber und Michael Pichl). Schlusslicht Erfurter Schachklub II kehrte trotz stärkster Aufstellung vom Turnier in Hessen mit zwei Niederlagen zurück – 3:5 gegen Schachklub BvK Frankfurt und 2,5:5,5 gegen Schachclub Steinbach. IM Christian Troyke und IM Joachim Brüggemann erkämpften je 1,5 Punkte. Jürgen Hess und Dieter Fischer/je 1 sowie Dr. Rainer Krüger/0,5 holten den spärlichen Rest. Während Empor und Medizin mit jeweils 9:5 Mannschaftspunkten derzeit nur einen Zähler weniger als die Tabellenführer Gießen und Oberursel haben, beträgt der Rückstand von ESK II auf einen rettenden Tabellenplatz schon vier Mannschaftspunkte und 4,5 Brettpunkte. Vier Kämpfe stehen noch auf dem Spielplan, darunter die Begegnungen mit Empor und Medizin im Schlussrunden-Turnier am 10. und 11. April in Erfurt. Beste Erfurter Punktesammler sind im Moment Matthias Jakob (Medizin/5,5 Punkte aus sieben Partien), Thomas Hänsel (Empor – 5,0/7) und IM Joachim Brüggemann (ESK II – 5,0/7).
Der Abstieg von zwei Thüringer Vertretungen aus der Schach-Oberliga Ost hätte Auswirkungen bis in den Meisterschaftsspielbetrieb der vier Schachbezirke Nord, Mitte, Ost und Süd Im Thüringer Schachbund (ThSB).
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Diana Skibbe mit fünftem Partiegewinn in Folge
Erfurter Frauen verlieren gegen Reisepartner klar / TSV Zeulenroda weiter Tabellenführer
In den Mannschaftsmeisterschaften der Frauen im Deutschen Schachbund (DSB) trafen in der fünften Runde als einzigem Wettkampf-Wochenende mit nur einem Spieltag traditionell die Reisepartner aufeinander.
Dabei ließ Titelverteidiger Baden-Baden durch ein mageres 3:3-Unentschieden in Karlsruhe die siegreichen Konkurrenten um einen Spitzenplatz – Hamburg (4,5:1,5 gegen Lehrte), Halle (3,5:2,5 gegen Torgelow) und Großlehna (3,5:2,5 in Leipzig) – bis auf einen Mannschaftspunkt aufschließen. Rodewisch hatte das vorgezogene Spiel gegen Bad Königshofen mit 3,5:2,5 Punkten gewonnen.
Im direkten Vergleich der Aufsteiger Schachverein 1956 Wolfbusch und Schachverein Medizin Erfurt unterlagen die Thüringerinnen glatt mit 1:5 Punkten. Lediglich IM Olena Hess am Spitzenbrett in ihrer ersten Partie für Erfurt und Carolin Umpfenbach konnten Unentschieden erkämpfen.
Vor den drei Doppelrunden-Turnieren zum Saisonabschluss hat Medizin als Tabellenletzter im Zwölferfeld der Frauen-Bundesliga immer noch Tuchfühlung zu den Teams auf den Plätzen elf, zehn und neun. Drei Mannschaften steigen ab. Sechs Wettkämpfe sind noch zu spielen - im Vogtland gegen Rodewisch und Bad Königshofen, in Erfurt gegen Großlehna und Leipzig-Gohlis und im Finale in Sachsen-Anhalt gegen Halle und Torgelow.
In der 2. Frauen-Bundesliga bleibt TSV Zeulenroda nach einem hart erkämpften Erfolg mit 4,5:1,5 Punkten gegen Reisepartner Schachverein 1920 Hofheim am Taunus Tabellenführer der Gruppe Süd. In mehreren Partien war lange Zeit kein Vorteil für die Gastgeberinnen, die in der gleichen soliden Aufstellung wie bisher antraten, zu erkennen. Am Ende konnten Mannschaftsleiterin Diana Skibbe – nunmehr bereits zum fünften Male in Folge -, CM Annegret Mucha und FIDE-Meisterin Gesine Espig ihre Gegnerinnen besiegen. Antje Fuchs am Spitzenbrett gegen FM Mira Kierzek, Corinna Lange und Marion Riemer erzielten Punkteteilungen. Die Verfolger Augsburg (5:1 gegen München) und Mainz (4,5:1,5 gegen Wadgassen/Differten) hielten Anschluss. Deizisau gewann gegen Mutterstadt glatt mit 6:0 Punkten.
Die Entscheidung um den Gruppensieg und das damit verbundene Aufstiegsrecht in die Bundesliga fällt erst am 13. und 14. März in den Schlussrunden-Turnieren in Hofheim und Mutterstadt.
In der Gruppe Ost ist Absteiger Berlin-Pankow souveräner Spitzenreiter vor Guben und Allianz Leipzig. In der Gruppe West führt Mülheim vor Kiel und Wattenscheid.
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Deutsche Vereinsmeisterschaft 2009 in der Altersklasse U14w
- Bericht des SV Schott Jena -
Als sich am 26.12. die Mädchen vom SV SCHOTT Jena - Tessa Petermann (Gastspielerin vom SV "Grün-Weiß" Triptis), Franziska Römer, Maria Monossova, Thurid Dietzel und Maren Dietzel - als eine von zwei Thüringer Mannschaften auf den Weg nach Neumünster in Schleswig Holstein aufmachten, um bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft U14 weiblich die Farben unseres Bundeslandes zu vertreten, konnte niemand ahnen, wie sich dieses Turnier schlussendlich entwickeln würde. Die zweite Thüringer Vertretung war das Team vom SC Burgtonna, das als Nachrücker an dieser Meisterschaft teilnehmen durfte. Nach einer ziemlich langen und weiten Anreise erreichten wir schließlich die Jugendherberge in Neumünster. Dort checkten wir ein und klärten zuerst die Frage, wer mit wem das Zimmer teilt. Nachdem die Unterkünfte bezogen waren, ging es zum ersten Abendessen und für die Betreuer anschließend zur Betreuerbesprechung. Dort wurde mitgeteilt, dass bei dieser Meisterschaft die "Null- Karenz"-Regel gilt, was auch alle Beteiligten akzeptierten. Nachdem noch die eine oder andere Kleinigkeit geklärt war, kam es endlich zur Auslosung der Paarungen für Runde 1. Durch die Korrekturen in der Reihenfolge der Mannschaften kam es - natürlich, wie sollte es auch anders sein? - zum GAU: die beiden Mannschaften aus Thüringen mussten in der Startrunde gegeneinander antreten. Glücklicherweise endete die Begegnung nach jeweils einem Sieg (bei Jena von Maria, bei Burgtonna von Antonia) und zwei Remis zwischen Franziska und Laura sowie Thurid und Johanna 2:2 unentschieden, womit alle zufrieden waren, obwohl die beiden Mannschaftspunkte ja in jedem Fall nach Thüringen gegangen wären. Gegner in der Nachmittagsrunde war dann der Hamburger SK, an dessen Spitzenbrett die Tochter des moldauischen GM Dorian Rogozenco spielte, was natürlich nach Bekanntwerden zu einem unguten Gefühl in der Magengegend führte. Aber mit viel Motivation und ordentlicher Partievorbereitung konnte am ersten Brett der Gegnerin Paroli geboten und ein Remis erzielt werden. Leider verlor die Mannschaft im Ganzen, da nur noch Maria einen Sieg erkämpfen konnte.
Dadurch ließen sich die Mädchen aber nicht entmutigen. Die Auslosung für die dritte Runde ergab den SC Untergrombach als Gegner, der leider nur mit drei Spielerinnen in diesem Turnier antreten, dafür aber am ersten Brett mit Paula Wiesner die amtierende deutsche Vizemeisterin der U10w und die Spielerin mit der höchsten ELO-Zahl im Turnier auffahren konnte. Also hatte Tessa am ersten Brett wieder eine große Last zu tragen. Über lange Zeit gelang ihr das auch. Sie stand sogar streckenweise, auch bestätigt durch ihre Gegnerin, besser, aber am Ende machte sich die größere Routine ihres Gegenübers bemerkbar und nach fast fünf Stunden Spielzeit mussten die Waffen in dieser Partie gestreckt werden. Maria konnte aber wieder gewinnen und Franziska spielte Remis, wodurch der erste Mannschaftssieg verbucht werden konnte.
In der Nachmittagsrunde gegen Grün-Weiß Dresden standen Franziska und Tessa, obwohl die Gegnerinnen die Partievorbereitungen umgingen, auf Gewinn, aber es machten sich dann bei den Mädchen nach den Anstrengungen des Vormittags verständlicherweise Ermüdungserscheinungen bemerkbar, so dass beide doch "nur" Remis spielten. Bei Maria war die Situation noch um einiges schlimmer, denn sie stand total auf Verlust. Alle hatten sich innerlich schon mit einem Verlust abgefunden, doch ihre Gegnerin spielte plötzlich so, dass die Partie innerhalb von zwei Zügen vollkommen kippte. Maria konnte einen Freibauern bilden und zur Dame durchbringen. Das bedeutete ihren vierten Sieg und für das Team den vierten Mannschaftspunkt. Am dritten Tag ging es früh gegen die Vertretung von SF Paderborn 2000 . Leider musste in diesem Kampf die zweite Niederlage eingesteckt werden. Nur Maria konnte erneut gewinnen und Tessa erreichte Remis. Die sechste Runde brachte als Gegner den SC Diogenes, der auch nur mit drei Aktiven antreten konnte, da die Spielerin am ersten Brett und zusätzlich auch noch die Ersatzspielerin erkrankt waren. So hatte Jena also wieder von Anfang an einen Punkt auf der Haben-Seite und alle Spielerinnen konnten locker zu Werke gehen. Maria gewann, obwohl es am Anfang nicht danach aussah, wieder ihre Partie und konnte sich plötzlich Hoffnungen auf einen Preis als beste Spielerin am dritten Brett machen. Franziska spielte Remis und damit waren wieder zwei Mannschaftspunkte auf dem Konto.
In der letzten Runde gegen den SC Bechhofen ging es dann ziemlich rasch: die Gegnerin von Thurid rannte in die vorbereitete Variante hinein und verlor sehr schnell. Maria stand nach ca. einer Stunde erneut auf Gewinn und Tessa bekam mit einer Figur mehr ein Remisgebot, was sie aber nicht sofort annahm. Stattdessen lief sie 20 Minuten zwischen ihrem und Marias Brett hin und her, um nachzusehen, wie Marias Partie ausging. Als dann klar war, dass diese sicher gewonnen wird, konnte sie, wenn auch ungern, in das Unentschieden einwilligen und so den Mannschaftssieg sichern.
Damit platzierte sich der SV SCHOTT Jena nach sieben Runden auf dem 5.Platz, womit wirklich niemand gerechnet hatte. Maria Monossova wurde mit sieben Punkten aus sieben Partien - ein solches Ergebnis erreichte keine andere Teilnehmerin - die beste Spielerin am dritten Brett und bekam einen zusätzlichen Preis.
Deutscher Meister wurde ungeschlagen die Mannschaft des SC Ladja Roßdorf. Die weiteren Platzierungen können der folgenden Abschlusstabelle entnommen werden:
| Rang | Mannschaft | Land | S | R | V | MP | BP | Buchh. |
| 1. | SC Ladja Roßdorf | HES | 7 | 0 | 0 | 14 - 0 | 21,5 | 56,0 |
| 2. | TuRa Harksheide | SHO | 5 | 1 | 1 | 11 - 3 | 20,5 | 57,0 |
| 3. | OSC Baden-Baden | BAD | 4 | 1 | 2 | 9 - 5 | 18,5 | 56,0 |
| 4. | Chemnitzer SC Aufbau '95 | SAC | 4 | 0 | 3 | 8 - 6 | 16,5 | 59,0 |
| 5. | SV Schott Jena | THÜ | 3 | 2 | 2 | 8 - 6 | 14,5 | 40,0 |
| 5. | SG Grün-Weiß Dresden | SAC | 3 | 2 | 2 | 8 - 6 | 14,5 | 40,0 |
| 7. | SG Porz | NRW | 3 | 2 | 2 | 8 - 6 | 14,0 | 46,0 |
| 8. | BSG Chemie Leipzig | SAC | 2 | 3 | 2 | 7 - 7 | 15,5 | 55,0 |
| 9. | USG Chemnitz | SAC | 3 | 1 | 3 | 7 - 7 | 14,0 | 53,0 |
| 10. | SC Diogenes | HAM | 3 | 1 | 3 | 7 - 7 | 13,5 | 42,0 |
| 11. | SC Bechhofen | BAY | 2 | 2 | 3 | 6 - 8 | 12,0 | 48,0 |
| 12. | SF Paderborn 2000 | NRW | 2 | 2 | 3 | 6 - 8 | 11,5 | 48,0 |
| 13. | SC Porta Westfalica | NRW | 3 | 0 | 4 | 6 - 8 | 10,5 | 63,0 |
| 14. | SC Untergrombach | BAD | 1 | 3 | 3 | 5 - 9 | 12,5 | 42,0 |
| 15. | SG Burgtonna | THÜ | 0 | 5 | 2 | 5 - 9 | 12,0 | 47,0 |
| 16. | Schachpinguine Berlin | BER | 1 | 2 | 4 | 4 - 10 | 11,0 | 43,0 |
| 17. | SV Lingen | NDS | 1 | 2 | 4 | 4 - 10 | 10,5 | 41,0 |
| 18. | Hamburger SK | HAM | 1 | 1 | 5 | 3 - 11 | 9,0 | 46,0 |
Nachdem die Siegerehrung vorbei war und man sich von allen alten und neuen Bekannten und Freunden verabschiedet hatte, ging es endlich wieder auf die Heimreise. Spät in der Nacht konnten dann die Eltern ihre total erschöpften Kinder in Empfang nehmen.
Man darf nun gespannt sein, wie sich die Mannschaft im kommenden Jahr weiter entwickeln wird. Man kann und darf auf das Beste hoffen.
M.Wolschendorf/G.Richter
Internetseite des Veranstalters
Ergebnisse Bezirkspokal 2.Runde
Liebe Schachfreunde,
hier sind die Ergebnisse der zweiten Runde des Bezirkspokals.
Triptis - Meuselwitz II 3,5:0,5
VfL Gera II - Fortuna Pößneck 2:2 (5:5) Blitz: 1:3
Weida I - VfL Gera I 1,5:2,5
Meuselwitz I - Thuringia Königsee 1,5:2,5
Erste Antragsentwürfe
Liebe Schachfreunde, hier nun die Liste der Anträge, die bis zum 01.12. eingegangen sind.
Antrag des Spielleiters zur Einführung einer zweiten Bezirksklasse
Vorschlag zur Einführung eines Rotationsprinzips
Antrag auf Bezirkswechsel Katzhütte
Ob über diesen Antrag entschieden werden muss, hängt vom Votum der Mitglieder des SB-Mitte ab, dem Wechsel von Katzhütte in den Schachbezirk Mitte zuzustimmen.
Oberliga-Niederlagen für Schott und Jenapharm
In der Schach-Oberliga Ost endeten die Meisterschaftsspiele der vierten Runde für beide Jenaer Vertretungen mit Niederlagen. Das so großartig mit drei Mannschaftssiegen gestartete Team vom SV Schott unterlag im Duell der Aufsteiger gegen den Sachsen-Meister VfB Schach Leipzig glatt mit 2:6 Punkten. Dabei gelangen den Jenaern durch Rick Burmeister am Spitzenbrett (nach mehrjähriger Spielpause!), Dr. Michael Dreyer, Richard Brömel und Jan Richter nur vier Unentschieden. Die anderen vier Partien gingen verloren. Jenapharm war bei der Niederlage mit 3,5:4,5 Punkten gegen SV Lok Leipzig-Mitte II noch gut bedient. Stefan Neidig besiegte am Spitzenbrett souverän den um 70 ELO-Punkte höher eingestuften Steffen Weitzer (2293). Auch Frank Zipfel und CM Annegret Mucha verbuchten volle Punkte. Cornelius Middelhoff erkämpfte gegen FIDE-Meister (FM) Dr. Gottfried Braun eine Punkteteilung. In der fünften Runde am 13. Dezember kommt es im direkten Vergleich zum interessanten Kräftemessen zwischen Jenapharm und Schott. Wettkampfbeginn: 10 Uhr im "Jembo-Park" in Göschwitz (Rudolstädter Straße 93).
In der Thüringenliga gab es für die drei Geraer Vertretungen einen Sieg und zwei Niederlagen - jeweils knapp mit 4,5:3,5 bzw. 3,5:4,5. Aufsteiger VfL 1990 Gera erkämpfte bei TSG Apolda - im Durchschnitt um mehr als 100 ELO-Punkte pro Brett besser besetzt - einen unerwarteten Erfolg. SV 1861 Liebschwitz musste zu Hause ohne drei Stammspieler auskommen und verlor gegen Aufsteiger Ilmenauer Schachverein ebenso wie Schachzirkel Elstertal Langenberg im Heimspiel gegen die schwächer eingeschätzten Schachfreunde vom ESV Lok Sömmerda. Tabellenführer ist überraschend SSV Vimaria 91 Weimar mit drei gewonnen Wettkämpfen.
Bei den Frauen werden am Wochenende (5./6. Dez.) in der Bundesliga und in den drei Gruppen der 2. Bundesliga die Meisterschaftskämpfe mit Doppelrunden fortgesetzt. Die beiden Aufsteiger Schachverein Medizin Erfurt und Reisepartner Schachverein 1956 Wolfbusch treffen im Turnier in Stuttgart auf den Hamburger Schachklub von 1930 und den Schachklub Lehrte. In der Gruppe Süd der 2. Bundesliga spielen TSV Zeulenroda und Reisepartner Schachverein 1920 Hofheim/Taunus in München gegen FC Bayern München und Schachgesellschaft 1873 Augsburg.
- ab -
Ausschreibung Bezirkspokal Jugend
Liebe Jugendschachfreunde,
es gibt die Idee, einen separaten Bezirkspokal für Jugendspieler einzuführen. Dieser soll als Schnellschachturnier durchgeführt werden. Es gibt im Moment zwar noch keinen Ausrichter und keinen konkreten Termin, aber es soll erst einmal zzu Eurer Information hier veröffentlicht werden. Der Vorstand würde sich über Reaktionen auf diesen Vorschlag freuen.
Ausschreibung-Bezirkspokal Jugend
Thüringer Mannschaftsmeisterschaften U14w
Liebe Schachfreunde,
auch bei den Mädchen kann unser Bezirk die Serie der Erfolge auf Thüringer Ebene fortsetzen. Die Mädchenmannschaft von SCHOTT Jena erspielte den Thüringer Mannschaftsmeistertitel in der AK U14w. Den Ausführlichen Bericht findet Ihr hier.
3. Off. Hermsdorfer Meisterschaften 2009
Das diesjährige Hauptturnier sah mit 24 Spielern aus 11 Thüringer Schachvereinen eine Rekordbeteiligung ! Insgesamt 7 Jugendspieler bereicherten das Turnier, welches über 5 Runden ( Fr,Sa,So) gespielt wurde. Überzeugender Sieger wurde Toralf Rensch (Vimaria Weimar ) vor einem stark auftrumpfenden Stephan Jörg Hilbert (SVW Eisenach) und Lokalmatador Jens Plötner, der als bester Hermsdorfer Teiln. einen Sonderpreis gewann. Beste Jugendspieler wurden Bajar Saran ( 6., SK Königskinder Jena) vor Tim Hoffmann (9., ESV Gera ) und Clemens Volkholz ( TSG Apolda ). Die Turnierleiter R. Hanf und M. Sack bedanken sich bei allen Teiln. für ein faires und spannendes Turnier.
M. Sack

| Rangliste: Stand nach der 5. Runde | ||||||||||||
| Rang | Teilnehmer | Titel | TWZ | At | Verein/Ort | Land | S | R | V | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Rensch, Toralf | 2050 | Vimaria Weimar | 3 | 2 | 0 | 4.0 | 13.0 | 10.25 | |||
| 2. | Hilbert, Stephan | 1522 | SVW Eisenach | 2 | 3 | 0 | 3.5 | 13.5 | 9.00 | |||
| 3. | Plötner, Jens | 1870 | SV Hermsdorf | 2 | 3 | 0 | 3.5 | 13.0 | 8.25 | |||
| 4. | Kretzschmar, Bernd | 1920 | VfL Gera | 2 | 3 | 0 | 3.5 | 12.5 | 8.75 | |||
| 5. | Hadlich, Gerald | 1806 | SV Hermsdorf | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 12.5 | 8.50 | |||
| 6. | Saran, Bajar | 1823 | SK Königskinder | 3 | 1 | 1 | 3.5 | 11.5 | 7.75 | |||
| 7. | Krug, Klaus- Pete | 1880 | TSG Apolda | 3 | 1 | 0 | 3.5 | 10.0 | 8.75 | |||
| 8. | Bunke, Wilfried | 1893 | SV Schott Jena | 2 | 2 | 1 | 3.0 | 12.5 | 7.50 | |||
| 9. | Hoffmann, Tim | 1437 | ESV Gera | 3 | 0 | 1 | 3.0 | 6.5 | 3.00 | |||
| 10. | Pietsch, Karsten | 1634 | SV Hermsdorf | 1 | 3 | 1 | 2.5 | 12.5 | 5.75 | |||
| 11. | Auerswald, Klaus | 1633 | SV Jenapharm | 1 | 3 | 1 | 2.5 | 12.0 | 6.25 | |||
| 12. | Horatschek, Peter | 1715 | SV Jenapharm | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 11.5 | 3.25 | |||
| 13. | Du Maire, Jerome | 1704 | THSV Triebes | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 11.0 | 4.25 | |||
| 14. | Koch, Herbert | 1750 | SV Jenapharm | 2 | 1 | 2 | 2.5 | 10.5 | 3.00 | |||
| 15. | Blume, Horst | 1501 | BW Bürgel | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 11.0 | 1.50 | |||
| 16. | Volkholz, Clemens | 780 | TSG Apolda | 2 | 0 | 3 | 2.0 | 8.5 | 0.50 | |||
| 17. | Senf, Paul | 1449 | ESV Gera | 1 | 2 | 1 | 2.0 | 8.0 | 2.50 | |||
| 18. | Dathe, Maximilian | 1242 | ESV Gera | 2 | 0 | 2 | 2.0 | 7.0 | 2.50 | |||
| 19. | Hirsch, Ronny | 1254 | GW Triptis | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 10.5 | 2.50 | |||
| 20. | Balg, Thomas | 1442 | SV Schott Jena | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 10.0 | 1.75 | |||
| 21. | Knopik, Philipp | 849 | TSG Apolda | 1 | 1 | 3 | 1.5 | 9.0 | 2.75 | |||
| 22. | Köber, Martin | 848 | BW Bürgel | 1 | 0 | 3 | 1.0 | 7.0 | 0.50 | |||
| 23. | Köber, Jürgen | 891 | BW Bürgel | 0 | 1 | 4 | 0.5 | 9.5 | 0.25 | |||
| 24. | Goldmund, Heike | 993 | SVW Eisenach | 0 | 1 | 4 | 0.5 | 7.5 | 0.25 | |||
Hinweise zur Turnierorganisation
Liebe Schachfreunde,
unter Ordnungen steht eine Informationsbroschüre des DSB zur Turnierorganisation zum herunterladen bereit
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Ansetzungen der neuen Saison
Liebe Schachfreunde,
unter Spielklassen ist ein kleiner Service eingebaut worden, der hoffentlich das finden der Spiellokale bei Punktspielen erleichtern soll. In den nächsten Tagen wird die ganze Sache erweitert.
M.Wolschendorf
Bezirksspielleiter
Informationen zur Webseite
An Technik, Gestaltung und Inhalt wird gearbeitet. Die Zugriffszahlen im ersten Monat (Januar 2007: 920 Besucher) zeigen, dass großer Informationsbedarf besteht. Die Seiten sollen so aufgebaut werden, dass verschiedene Bereiche wie die der Schachkreise, von diesen eigenverantwortlich mit Inhalten gefüllt werden und alle Informationen dann unter diesem Webportal zusammenfließen.
Die Einrichtung eines Forums und/oder Gästebuchs ist als nächstes geplant. Auch die bevorstehenden Termine werden hier demnächst übersichtlich dargestellt.
Für die Schachkreise Jena/Saale-Holzlandkreis und Greiz suchen wir noch Schachfreunde, die sich am Internetportal des SB-Ost beteiligen und deren Bereiche mit Informationen aus Ihren Schachkreisen füllen.
Die Mannschaftsergebnisse der Thüringer Spielklassen (THL,LKO,BLO und BKO) werden vorerst weiter von Torsten Kirschner auf der Geraer Homepage (www.schachtage.de) veröffentlicht oder sind dann auf der Ergebnisseite des ThSB (www.thsb.de) zu finden. Je besser die Ergebnismeldung am Spieltag klappt (bis 16.00 Uhr!), desto aktueller wird die Berichterstattung. Diese Homepage bietet keinen Ersatz zu den Printmedien, Tageszeitungen und dem offiziellen Verkündungsorgan des ThSB, der Rochade Europa!

